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Module des CAS Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung über die Lebensspanne

Seit 2026 besteht die Möglichkeit, einzelne Module des gesundheitspsychologischen CAS "Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung über die Lebensspanne" zu besuchen.

Format

Alle Module werden in einem Blended learning Format (Präsenz und eLearning) durchgeführt.

Zielpublikum und Zulassungskriterien

Der Studiengang wendet sich an Fachpersonen aus Psychologie, Medizin oder einem anderen Gesundheitsbereich. Berufserfahrung ist von Vorteil.

Als Zulassungskriterium gilt ein Hochschulabschluss auf Masterstufe in Medizin, Psychologie, einem Gesundheitsberuf gemäss dem Gesundheitsberufegesetz oder eine gleichwertige Qualifikation. Über die definitive Zulassung entscheidet die Studiengangleitung und Direktion. Es besteht kein Anspruch auf Zulassung.

Interessiert an einer Teilnahme?

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Unter Anmeldung für einzelne Module finden Sie das Anmeldeformular.  Eine genauere Erläuterung der Module und die Daten der Präsenztage finden Sie weiter unten auf dieser Webpage.

Bitte beachten Sie:

  • Eine Modulbuchung schliesst immer E-learning und Präsenztage mit ein.

  • Die Durchführung des E-Learnings vor dem Präsenztag ist obligatorisch

  • Für jedes Modul ist eine getrennte Anmeldung nötig. 

Wenn Sie sich für mehrere Module interessieren, laden wir Sie ein, eine Anmeldung für den gesamten CAS in Erwägung zu ziehen hier finden Sie mehr Information. Bei Fragen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!  cas-kb-ressourcen@psychologie.uzh.ch

Modul 1: Gesundheitspsychologische Grundlagen der Krankheitsbewältigung

Diese Modul wird erst im Frühjahr 2027 angeboten. 

Modul 2: Lebenswelten in der Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung

Abbildung mit Menschen, die mit einer Lupe vergrössert werden

Lebenswelten prägen die Diversität in der Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung maßgeblich. Gender-Perspektiven, transkulturelle und globale Kontexte sowie unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten beeinflussen, wie Gesundheit, Stress und Bewältigungsstrategien erlebt werden. Zudem wirkt sich der sozioökonomische Status entscheidend auf Gesundheitschancen, Belastungen und den Zugang zu Ressourcen aus.

E-learning LGBTIQ*: Der Kurs vermittelt einen fundierten Überblick über zentrale Aspekte der Lebenswelt von LGBTIQ*-Personen. Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung stehen dabei in engem Zusammenhang mit psychosozialen Prozessen, die das Stresserleben, die Gesundheit sowie die verfügbaren Ressourcen von Menschen maßgeblich beeinflussen können.

E-learning Transkulturelle und globale Perspektive in der Krankheitsbewältigung und Gesundheitsförderung: In diesem Modul lernen Sie grundlegende Konzepte zu Kultur und Migration kennen und setzen sich mit den Wechselwirkungen zwischen kulturellen Prägungen, Migrationserfahrungen sowie Gesundheit und Krankheit auseinander.

E-learning Gender Perspektive: Darüber hinaus wird thematisiert, wie gesellschaftliche Konstruktionen von Gender gesundheitsrelevantes Verhalten beeinflussen – insbesondere im Hinblick auf Prävention, Krankheitsbewältigung und den Umgang mit Belastungen. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen zu entwickeln, die Gesundheit fördern oder beeinträchtigen können.

E-learning SES:  Das Modul bietet eine Einführung in verschiedene Dimensionen des sozioökonomischen Status mit Beispielen zu Unterschieden in den Effekten von Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit und Überlegungen dazu, wie sich gesundheitliche Ungleichheiten verringern lassen können. Es wird gezeigt, wie sich der sozioökonomische Status auf die Gesundheit und Krankheitsbewältigung auswirkt.

2 Präsenztage: Unterrichtseinheiten     

Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten

28.02.26, 9:00 - 17:00

  • Nathalie Meuwly: Gesundheit, Stress und Ressourcen von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität: Implikationen für die Praxis
  • Andreas Maercker: Transkulturelle Perspektive in der Krankheitsbewältigung und Gesundheitsförderung: Implikationen für die Arbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen

13.06.25, 9:00 – 17.00

  • Monika Sieverding: Gender Perspektive in Prävention und Krankheitsbewältigung: Implikationen für die Praxis
  • Katrin Rauen: Gender-Medizin: Einführung und fallbezogenes Arbeiten
  • Gesundheit, Stress und Ressourcen von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität (geschätzte Bearbeitungszeit 10h).
  • Transkulturelle und globale Perspektive (geschätzte Bearbeitungszeit (geschätzte Bearbeitungszeit 10h).  
  • Gender Perspektive (geschätzte Bearbeitungszeit 20h).
  • Gender Perspektive Erfahrungstagebuchaufgabe

 

 

 

Preis: 1350.- CHF
 

 

 

Modul 3: Transdiagnostische und diagnosespezifische Interventionen und Selbstreflexion

Transdiagnostische und diagnosespezifische gesundheitspsychologische Interventionen und Selbstreflexion

Transdiagnostische und diagnosespezifische Interventionen zielen darauf ab, individuelle Ressourcen zu aktivieren und Selbstfürsorge zu stärken. Die gemeinsame Bewältigung von Krankheit durch die Förderung sozialer Ressourcen spielt dabei ebenso eine zentrale Rolle wie spezialisierte Interventionen bei chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Ergänzt werden diese Ansätze durch störungsspezifische Angebote, die gezielt auf besondere Belastungen und Bedürfnisse eingehen.

E-learning Gemeinsam Krankheit bewältigen: Soziale Beziehungen als Ressource: Dieses Modul führt in zentrale psychologische Konzepte der Ressourcenaktivierung, sozialen Unterstützung und Krankheitsbewältigung ein. Vorgestellt werden ressourcenorientierte Ansätze aus der Psychotherapie, Methoden zur Erfassung von Ressourcen sowie konkrete Techniken wie Ressourcenpriming und das Ecogramm.

E-learning Ressourcenaktivierung und Selbstfürsorge: Darüber hinaus thematisiert das Modul den Zusammenhang zwischen sozialer Unterstützung und Gesundheit. Sie lernen grundlegende Begriffe kennen, erhalten Einblicke in die «Wir-Perspektive» bei Erkrankungen und setzen sich mit dem Konzept des dyadischen Copings nach Guy Bodenmann auseinander.

E-learning Störungsspezifische Angebote zur Ressourcenstärkung und Förderung der Krankheitsbewältigung: Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf (digitalen) psychologischen Angeboten zur Ressourcenstärkung bei chronischen Erkrankungen, die durch eine praktische Anwendungsübung begleitet werden.

E-learning Depression und psychosoziale Risikofaktoren im Kontext körperlicher Erkrankungen: Abschließend werden psychologische Prädiktoren körperlicher Erkrankungen sowie geeignete Messverfahren und evidenzbasierte Interventionen vorgestellt, mit besonderem Fokus auf die koronare Herzkrankheit.

3 ½  Präsenztage: Unterrichtseinheiten

Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten

20.03.26, 9:00 - 17:00

  • Guy Bodenmann: Gemeinsam Krankheit bewältigen: Förderung von dyadischen Ressourcen in Paaren: Einbezug von Lebenspartner (Bodenmann)

21.03.26, 9:00 - 17:00

  • Daniel Regli: Ressourcenaktivierung und Selbstfürsorge: Techniken aus Psychotherapie und Coaching 1
  • Beate Ditzen: Neurobiologische Mechanismen von Stress und soziale Beziehung in der Verhaltensmedizin

10.04.26, 9:00 - 17:00

  • Birgit Kleim: Das Resilienzkonzept: Aktuelle Beispiele für Interventionen zur Resilienzförderung
  • Jürgen Barth: Störungsspezifische Angebote zur Ressourcen-stärkung und Förderung der Krankheitsbewäl-tigung: M- und E-Health Angebote

11.04.26, 9:00 – 12:30

  • Daniel Regli: Ressourcenaktivierung und Selbstfürsorge: Techniken aus Psychotherapie und Coaching 2
  • Gemeinsam Krankheit bewältigen: Soziale Beziehungen als Ressource (geschätzte Bearbeitungszeit 15h).
  • Ressoucenaktivierung und Selbstfürsorge (geschätzte Bearbeitungszeit 20h).
  • Störungsspezifische Angebote zur Ressourcenstärkung und Förderung der Krankheitsbewältigung (geschätzte Bearbeitungszeit 10h).
  • Depression und psychosoziale Risikofaktoren im Kontext körperlicher Erkrankungen (geschätzte Bearbeitungszeit 15h).

 

 

 

 

Preis: 2362.50 CHF

 

Modul 4: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Alter

Modul 3: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Alter

Im höheren Lebensalter zeigt sich Diversität in der Krankheitsbewältigung insbesondere im Umgang mit Multimorbidität und anderen alterskorrelierten Krankheitskontexten. Übergänge im Leben, wie Verluste oder veränderte Rollen, erfordern eine kontinuierliche Anpassung von Zielen sowie ein wirksames Stress- und Wohlbefindensmanagement. Die Stärkung individueller Ressourcen und Resilienz ist dabei zentral für die Bewältigung von Krankheit und den Erhalt von Lebensqualität.

E-learning Fortgeschrittenes Lebensalter: Resilienz und Krankheitsbewältigung: Im folgenden Modul werden wichtige Grundlagen zu den Themen Resilienz und Krankheitsbewältigung im höheren Lebensalter behandelt. Nach einer kurzen generellen Einführung zur Thematik folgen Abschnitte zur Aneignung des Basiswissens zu Resilienz (im höheren Lebensalter), gefolgt von einem Video zur Verankerung dieses Wissens. Darauf folgt ein weiterer Wissensteil zur Bedeutung von (Resilienzfaktoren bei) pflegenden Angehörigen, da diese eine Kernkomponente in der Krankheitsbewältigung im höheren Lebensalter darstellen. Zum Abschluss wird auf unterschiedliche Aspekte der Krankheitsbewältigung bei diversen, altersassoziierten Krankheiten (u.a. Demenz) eingegangen.  

1 1/2 Präsenztage: Unterrichtseinheiten

Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten

08.05.26, 9:00 - 17:00

  • Myriam Thoma: Fortgeschrittenes Lebensalter: Krankheitsbewältigung und Resilienz im höheren Lebensalter
  • Barbara Holzer und Lukas Zimmerli: Fortgeschrittenes Lebensalter: Multimorbidität und andere alterskorrelierte Krankheitskontexte

09.05.26, 9.00 – 12.30

  • Fortgeschrittenes Lebensalter: Resilienz und Krankheitsbewältigung (geschätzte Bearbeitungszeit 10h).

 

 

 

Preis: 1012.50 CHF
 

Modul 5: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Kindes und Jugendalter

Modul 3: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Alter

Im Jugendalter steht die Diversität der Krankheitsbewältigung im Kontext psychischer Gesundheit und Neurodivergenz im Vordergrund. Entwicklungsbezogene Übergänge machen eine flexible Anpassung von Zielen notwendig und stellen besondere Anforderungen an das Stress- und Wohlbefindensmanagement. Durch gezielte Ressourcenstärkung können Resilienz und adaptive Bewältigungsstrategien nachhaltig gefördert werden.

E-learning Kindes- und Jugendalter: Bewältigung von Krankheiten: In dieser E-learning Einheit werden chronische körperliche Erkrankungen definiert, Krankheitsdimensionen und Verlaufsformen vorgestellt und Prävalenzen ausgewählter Erkrankungen präsentiert. Zudem lernen Sie mögliche psychosoziale Auswirkungen einer chronischen Erkrankung auf das betroffene Kind und die Familie kennen, welche exemplarisch am Beispiel von Krebserkrankungen verdeutlicht werden. Im Weiteren lernen Sie, was der Begriff ‘Response Shift’, Krankheitsmanagement und Therapiemitarbeit bedeutet und welche verschiedene Modellvorstellungen es zur Adaptation an eine chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter gibt.  

1 Präsenztag: Unterrichtseinheiten

Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten

12.06.26, 9:00 - 17:00

  • Markus Landolt: Interventionen bei chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter
  • Susanne Walitza: Lebensphasenspezifische Belastung und psychische Gesundheit im Jugendalter
  • Kindes- und Jugendalter: Bewältigung von Krankheiten (geschätzte Bearbeitungszeit 15h).

 

 

 

Preis: 675.- CHF
 

Weiterführende Informationen

Interessiert an Themen des CAS? Nutzen Sie die Möglichkeit Module einzeln zu besuchen!

Neuerdings gibts es die Möglichkeit auch einzelne Module des CAS Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung über die Lebensspanne zu besuchen. Hier können Sie sich über die Module informieren. 

Wir bieten Module zu gesundheitspsychologischen Ansätzen Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung mit den Schwerpunkten Lebenswelten, Transdiagnostische und diagnosespezische Interventionen, Alter und Kindheit und Jugend an. Die Präsenztage finden zwischen Ende Februar bis Juli 2026 statt. Noch gibt es Plätze! 

Sprachen

Unterrichtssprache Deutsch, teilweise Literatur auf Englisch

Veranstaltungsort

Universität Zürich, Zentrum für Weiterbildung,
Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich

Studiengangleitung und Auskunft

Dr. Andrea B. Horn

Konzept und Studiengangleitung

E-Mail: cas-kb-ressourcen@psychologie.uzh.ch

Tel. +41 44 635 34 83