Module
Seiteninhalt
- Module des CAS Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung über die Lebensspanne
- Format
- Zielpublikum und Zulassungskriterien
- Interessiert an einer Teilnahme?
- Modul 1: Gesundheitspsychologische Grundlagen der Krankheitsbewältigung
- Modul 2: Lebenswelten in der Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung
- Modul 3: Transdiagnostische und diagnosespezifische Interventionen und Selbstreflexion
- Modul 4: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Alter
- Modul 5: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Kindes und Jugendalter
Module des CAS Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung über die Lebensspanne
Seit 2026 besteht die Möglichkeit, einzelne Module des gesundheitspsychologischen CAS "Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung über die Lebensspanne" zu besuchen.
Format
Alle Module werden in einem Blended learning Format (Präsenz und eLearning) durchgeführt.
Zielpublikum und Zulassungskriterien
Der Studiengang wendet sich an Fachpersonen aus Psychologie, Medizin oder einem anderen Gesundheitsbereich. Berufserfahrung ist von Vorteil.
Als Zulassungskriterium gilt ein Hochschulabschluss auf Masterstufe in Medizin, Psychologie, einem Gesundheitsberuf gemäss dem Gesundheitsberufegesetz oder eine gleichwertige Qualifikation. Über die definitive Zulassung entscheidet die Studiengangleitung und Direktion. Es besteht kein Anspruch auf Zulassung.
Interessiert an einer Teilnahme?
Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Unter Anmeldung für einzelne Module finden Sie das Anmeldeformular. Eine genauere Erläuterung der Module und die Daten der Präsenztage finden Sie weiter unten auf dieser Webpage.
Bitte beachten Sie:
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Eine Modulbuchung schliesst immer E-learning und Präsenztage mit ein.
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Die Durchführung des E-Learnings vor dem Präsenztag ist obligatorisch.
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Für jedes Modul ist eine getrennte Anmeldung nötig.
Wenn Sie sich für mehrere Module interessieren, laden wir Sie ein, eine Anmeldung für den gesamten CAS in Erwägung zu ziehen hier finden Sie mehr Information. Bei Fragen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf! cas-kb-ressourcen@psychologie.uzh.ch
Modul 1: Gesundheitspsychologische Grundlagen der Krankheitsbewältigung
Diese Modul wird erst im Frühjahr 2027 angeboten.
Modul 2: Lebenswelten in der Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung
Lebenswelten prägen die Diversität in der Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung maßgeblich. Gender-Perspektiven, transkulturelle und globale Kontexte sowie unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten beeinflussen, wie Gesundheit, Stress und Bewältigungsstrategien erlebt werden. Zudem wirkt sich der sozioökonomische Status entscheidend auf Gesundheitschancen, Belastungen und den Zugang zu Ressourcen aus.
E-learning LGBTIQ*: Der Kurs vermittelt einen fundierten Überblick über zentrale Aspekte der Lebenswelt von LGBTIQ*-Personen. Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung stehen dabei in engem Zusammenhang mit psychosozialen Prozessen, die das Stresserleben, die Gesundheit sowie die verfügbaren Ressourcen von Menschen maßgeblich beeinflussen können.
E-learning Transkulturelle und globale Perspektive in der Krankheitsbewältigung und Gesundheitsförderung: In diesem Modul lernen Sie grundlegende Konzepte zu Kultur und Migration kennen und setzen sich mit den Wechselwirkungen zwischen kulturellen Prägungen, Migrationserfahrungen sowie Gesundheit und Krankheit auseinander.
E-learning Gender Perspektive: Darüber hinaus wird thematisiert, wie gesellschaftliche Konstruktionen von Gender gesundheitsrelevantes Verhalten beeinflussen – insbesondere im Hinblick auf Prävention, Krankheitsbewältigung und den Umgang mit Belastungen. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen zu entwickeln, die Gesundheit fördern oder beeinträchtigen können.
E-learning SES: Das Modul bietet eine Einführung in verschiedene Dimensionen des sozioökonomischen Status mit Beispielen zu Unterschieden in den Effekten von Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit und Überlegungen dazu, wie sich gesundheitliche Ungleichheiten verringern lassen können. Es wird gezeigt, wie sich der sozioökonomische Status auf die Gesundheit und Krankheitsbewältigung auswirkt.
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2 Präsenztage: Unterrichtseinheiten |
Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten |
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28.02.26, 9:00 - 17:00
13.06.25, 9:00 – 17.00
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Preis: 1350.- CHF
Modul 3: Transdiagnostische und diagnosespezifische Interventionen und Selbstreflexion
Transdiagnostische und diagnosespezifische Interventionen zielen darauf ab, individuelle Ressourcen zu aktivieren und Selbstfürsorge zu stärken. Die gemeinsame Bewältigung von Krankheit durch die Förderung sozialer Ressourcen spielt dabei ebenso eine zentrale Rolle wie spezialisierte Interventionen bei chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Ergänzt werden diese Ansätze durch störungsspezifische Angebote, die gezielt auf besondere Belastungen und Bedürfnisse eingehen.
E-learning Gemeinsam Krankheit bewältigen: Soziale Beziehungen als Ressource: Dieses Modul führt in zentrale psychologische Konzepte der Ressourcenaktivierung, sozialen Unterstützung und Krankheitsbewältigung ein. Vorgestellt werden ressourcenorientierte Ansätze aus der Psychotherapie, Methoden zur Erfassung von Ressourcen sowie konkrete Techniken wie Ressourcenpriming und das Ecogramm.
E-learning Ressourcenaktivierung und Selbstfürsorge: Darüber hinaus thematisiert das Modul den Zusammenhang zwischen sozialer Unterstützung und Gesundheit. Sie lernen grundlegende Begriffe kennen, erhalten Einblicke in die «Wir-Perspektive» bei Erkrankungen und setzen sich mit dem Konzept des dyadischen Copings nach Guy Bodenmann auseinander.
E-learning Störungsspezifische Angebote zur Ressourcenstärkung und Förderung der Krankheitsbewältigung: Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf (digitalen) psychologischen Angeboten zur Ressourcenstärkung bei chronischen Erkrankungen, die durch eine praktische Anwendungsübung begleitet werden.
E-learning Depression und psychosoziale Risikofaktoren im Kontext körperlicher Erkrankungen: Abschließend werden psychologische Prädiktoren körperlicher Erkrankungen sowie geeignete Messverfahren und evidenzbasierte Interventionen vorgestellt, mit besonderem Fokus auf die koronare Herzkrankheit.
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3 ½ Präsenztage: Unterrichtseinheiten |
Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten |
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20.03.26, 9:00 - 17:00
21.03.26, 9:00 - 17:00
10.04.26, 9:00 - 17:00
11.04.26, 9:00 – 12:30
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Modul 4: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Alter
Im höheren Lebensalter zeigt sich Diversität in der Krankheitsbewältigung insbesondere im Umgang mit Multimorbidität und anderen alterskorrelierten Krankheitskontexten. Übergänge im Leben, wie Verluste oder veränderte Rollen, erfordern eine kontinuierliche Anpassung von Zielen sowie ein wirksames Stress- und Wohlbefindensmanagement. Die Stärkung individueller Ressourcen und Resilienz ist dabei zentral für die Bewältigung von Krankheit und den Erhalt von Lebensqualität.
E-learning Fortgeschrittenes Lebensalter: Resilienz und Krankheitsbewältigung: Im folgenden Modul werden wichtige Grundlagen zu den Themen Resilienz und Krankheitsbewältigung im höheren Lebensalter behandelt. Nach einer kurzen generellen Einführung zur Thematik folgen Abschnitte zur Aneignung des Basiswissens zu Resilienz (im höheren Lebensalter), gefolgt von einem Video zur Verankerung dieses Wissens. Darauf folgt ein weiterer Wissensteil zur Bedeutung von (Resilienzfaktoren bei) pflegenden Angehörigen, da diese eine Kernkomponente in der Krankheitsbewältigung im höheren Lebensalter darstellen. Zum Abschluss wird auf unterschiedliche Aspekte der Krankheitsbewältigung bei diversen, altersassoziierten Krankheiten (u.a. Demenz) eingegangen.
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1 1/2 Präsenztage: Unterrichtseinheiten |
Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten |
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08.05.26, 9:00 - 17:00
09.05.26, 9.00 – 12.30
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Modul 5: Gesundheitspsychologische Förderung von Krankheitsbewältigung und Ressourcenstärkung im Kindes und Jugendalter
Im Jugendalter steht die Diversität der Krankheitsbewältigung im Kontext psychischer Gesundheit und Neurodivergenz im Vordergrund. Entwicklungsbezogene Übergänge machen eine flexible Anpassung von Zielen notwendig und stellen besondere Anforderungen an das Stress- und Wohlbefindensmanagement. Durch gezielte Ressourcenstärkung können Resilienz und adaptive Bewältigungsstrategien nachhaltig gefördert werden.
E-learning Kindes- und Jugendalter: Bewältigung von Krankheiten: In dieser E-learning Einheit werden chronische körperliche Erkrankungen definiert, Krankheitsdimensionen und Verlaufsformen vorgestellt und Prävalenzen ausgewählter Erkrankungen präsentiert. Zudem lernen Sie mögliche psychosoziale Auswirkungen einer chronischen Erkrankung auf das betroffene Kind und die Familie kennen, welche exemplarisch am Beispiel von Krebserkrankungen verdeutlicht werden. Im Weiteren lernen Sie, was der Begriff ‘Response Shift’, Krankheitsmanagement und Therapiemitarbeit bedeutet und welche verschiedene Modellvorstellungen es zur Adaptation an eine chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter gibt.
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1 Präsenztag: Unterrichtseinheiten |
Selbststudium: Begleitende E-Learning Einheiten |
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12.06.26, 9:00 - 17:00
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