Themen für Bachelorarbeiten

Übersicht der Bachelorarbeitsthemen dieser Professur

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  • Themenvergabe durch OLAT
    Termin: Montag, 22. Februar 2021
    Zeit: 10.00 Uhr

    Der OLAT-Link wird nach der Modulbuchung versandt.

    Bitte beachten Sie:
    Betreuungsperson der Bachelorarbeit: Prof. Dr. Guy Bodenmann
    Ko-Betreuer*in der Bachelorarbeit: Delegierte Betreuungsperson und Kontaktperson (siehe Ausschreibung)

    Für allgemeine Fragen zur Bachelorarbeit am Lehrstuhl Klinische Psychologie mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/Familien wenden Sie sich an mirjam.senn@psychologie.uzh.ch.
    Betreuungsperson der Bachelorarbeit: Prof. Dr. G. Bodenmann

 


offen:

 


vergeben:

  • Verhaltensbeobachtung in der Paarforschung (FS21)

    Beschreibung: Die Verhaltensbeobachtung hat eine lange Tradition in der Paarforschung (z. B., Goodrich, Ryder, Raush, & Mudd, 1968). Dies hat einen guten Grund: Durch die systematische Beobachtung (und Kodierung) von Interaktionen zwischen romantischen Partnern können Verhaltensweisen und temporale Muster sichtbar gemacht werden, die den beteiligten Partnern durch eine retrospektive Introspektion so nicht zugänglich sind. Diese Bachelorarbeit soll die Frage untersuchen, wie sich die Verhaltensbeobachtung in der Paarforschung in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 24.01.2021
    Kontakt: Dipl. Psych. Lisanne Bulling, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Sexualität und Beziehungszufriedenheit bei älteren Paaren (FS21)

    Beschreibung: Befunde bei jüngeren Paaren deuten darauf hin, dass Beziehungszufriedenheit und sexuelle Zufriedenheit eng assoziiert sind (McNulty et al., 2016). Da es Hinweise darauf gibt, dass die sexuelle Aktivität und sexuelle Zufriedenheit mit dem Alter abnehmen (Christopher & Sprecher, 2000), soll in dieser Bachelorarbeit untersucht werden, inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Sexualität und der Beziehungszufriedenheit bei älteren Personen vorliegt. Dabei soll der Fokus auf Paare ab dem mittleren Alter, die in einer stabilen Partnerschaft sind, gelegt werden. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, aktuelle Befunde zum Zusammenhang von Sexualität und Beziehungszufriedenheit in stabilen Partnerschaften bei Personen in der zweiten Lebenshälfte zusammenzutragen und kritisch zu diskutieren. Heiman, J. R., Long, J. S., Smith, S. N., Fisher, W. A., Sand, M. S., & Rosen, R. C. (2011). Sexual satisfaction and relationship happiness in midlife and older couples in five countries. Archives of Sexual Behavior, 40(4), 741-753. https://doi.org/10.1007/s10508-010-9703-3
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2021
    Kontakt: M.Sc. Selina Landolt, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Dyadisches Coping bei Patient*innen mit HIV/AIDS und ihren Partner*innen (FS21)

    Beschreibung: HIV ist nach wie vor ein wichtiges globales Problem im Gesundheitswesen, das bisher fast 33 Millionen Menschenleben gefordert hat. Mit der Zunahme von wirksamer HIV-Prävention, Diagnose, Behandlung und Pflege, ist die HIV-Infektion in westlichen Ländern zu einem beherrschbaren chronischen Gesundheitszustand geworden, der Menschen, die mit HIV leben, ein langes gesundes Leben ermöglicht. Ende 2019 lebten schätzungsweise 38 Millionen Menschen mit HIV. Da HIV-Patienten oft in einer Partnerschaft leben und diese durch die Erkrankung ebenfalls beeinträchtigt ist, ist neben der individuellen Krankheitsbewältigung auch der Umgang der Erkrankung als Paar (dyadisches Coping) von Bedeutung, insbesondere in Paaren mit unterschiedlichem HIV-Serostatus. Dyadisches Coping umfasst den Umgang mit Stress von Paaren, welches positiv mit der Beziehungszufriedenheit und dem Wohlbefinden der Partner*innen zusammenhängt. Ziel der Bachelorarbeit ist es, den aktuellen Stand der Forschung zum dyadischen Coping bei HIV/AIDS zusammenzufassen. Literatur: Berg, C. A., & Upchurch, R. (2007). A developmental-contextual model of couples coping with chronic illness across the adult life span. Psychological Bulletin, 133(6), 920-954. https://doi.org/10.1037/0033-2909.133.6.920 Falconier, M. K., & Kuhn, R. (2019). Dyadic coping in couples: A conceptual integration and a review of the empirical literature. Frontiers in Psychology, 10, 571-571. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.00571
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2021
    Kontakt: Dr. Katharina Weitkamp, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Die neue Diagnose: Komplexe PTBS (kPTBS) im ICD-11 (FS21)

    Beschreibung: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffnetliche die 11. Version der "Internationalen Klassifikation psychischer Störungen" (ICD-11), die 2022 in Kraft treten wird. In der ICD-11 wurde erstmals eine Kategorie der "spezifisch belastungsbezogenen psychischen Störungen" (engl. "disorders specifically associated with stress") aufgenommen. Diese Kategorie betrifft Störungsbilder, welche als direkte Folge des Erlebens verschiedener Arten von Belastungen entstehen können. Die Komplexe PTBS wurde als eine dieser neuen Kategorien aufgenommen. Diese Bachelorarbeit soll der Frage nachgehen, inwiefern sich diese neue Diagnose zum ICD-10 verändert hat. Dazu sollen der aktuelle Forschungstand übersichtlich dargestellt und Implikationen abgeleitet werden, z.B. in Form von Therapiemöglichkeiten. Zusätzlich kann in der Arbeit angeschaut werden, welchen Einfluss die kPTBS (oder PTBS) auf Partnerschaften von Patient*innen haben kann. Lotzin, A., Maurer, J. L., & Köllner, V. (2019). Diagnostik von Traumafolgestörungen: Was ändert sich mit der ICD-11? PiD - Psychotherapie im Dialog, 20(02), 32-36. https://doi.org/10.1055/a-0771-4985 Meis, L. A., Erbes, C. R., Kramer, M. D., Arbisi, P. A., Kehle-Forbes, S. M., DeGarmo, D. S., Shallcross, S. L., & Polusny, M. A. (2017). Using reinforcement sensitivity to understand longitudinal links between PTSD and relationship adjustment. Journal of Family Psychology, 31(1), 71-81. https://doi.org/10.1037/fam0000195
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2021
    Kontakt: Dr. phil. Mirjam Kessler, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Dyadisches Coping bei Patient*innen mit chronischer obstruktiver Lungenerkrankung und ihren Partner*innen (FS21)

    Beschreibung: Die chronischer obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ist charakterisiert durch eine progredient verlaufende und nicht reversible Verengung der Atemwege. Über alle Krankheitsstadien hinweg ist die Lebensqualität deutlich eingeschränkt. Da COPD-Patienten oft in einer Partnerschaft leben und diese durch die Erkrankung ebenfalls beeinträchtigt ist, ist neben der individuellen Krankheitsbewältigung auch der Umgang der Erkrankung als Paar (dyadisches Coping) von Bedeutung. Dyadisches Coping umfasst den Umgang mit Stress von Paaren, welches positiv mit der Beziehungszufriedenheit und dem Wohlbefinden der Partner*innen zusammenhängt. Ziel der Bachelorarbeit ist es, den aktuellen Stand der Forschung zum dyadischen Coping bei COPD zusammenzufassen. Literatur: Berg, C. A., & Upchurch, R. (2007). A developmental-contextual model of couples coping with chronic illness across the adult life span. Psychological Bulletin, 133(6), 920-954. https://doi.org/10.1037/0033-2909.133.6.920 Falconier, M. K., & Kuhn, R. (2019). Dyadic coping in couples: A conceptual integration and a review of the empirical literature. Frontiers in Psychology, 10, 571-571. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.00571
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2021
    Kontakt: Dr. Katharina Weitkamp, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Patterns of dyadic coping distribution in couples coping with health problems (FS21)

    Beschreibung: When one partner in a romantic relationship has a serious health problem, both partners experience significant levels of stress. Dyadic coping is beneficial to help couples reduce stress. However, when one partner has health problems, she or he might have reduced capacity for dyadic coping. This can create an imbalance in support transactions within the couple which seems to be suboptimal for individual and couple well-being. This thesis will systematically identify and review studies that have compared dyadic coping of patients and their partners using the Dyadic Coping Inventory (DCI; Bodenmann, 2008). The aim is to provide an overview of patterns of dyadic coping distribution in couples coping with health problems. Bodenmann, G. (2008). Dyadisches Coping Inventar. Manual. Verlag Hans Huber. Example studies: Rottmann, N., Hansen, D. G., Larsen, P. V., Nicolaisen, A., Flyger, H., Johansen, C., & Hagedoorn, M. (2015). Dyadic coping within couples dealing with breast cancer: A longitudinal, population-based study. Health Psychology, 34(5), 486-495. https://doi.org/10.1037/hea0000218 Vaske, I., Thöne, M. F., Kühl, K., Keil, D. C., Schürmann, W., Rief, W., & Stenzel, N. M. (2015). For better or for worse: A longitudinal study on dyadic coping and quality of life among couples with a partner suffering from COPD. Journal of Behavioral Medicine, 38(6), 851-862. https://doi.org/10.1007/s10865-015-9657-y The thesis can be written in English or in German.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2021
    Kontakt: M.Sc. Isabella Bertschi, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Die neue Borderline-Persönlichkeitsstörung im ICD-11 (FS21)

    Beschreibung: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffnetliche die 11. Version der "Internationalen Klassifikation psychischer Störungen" (ICD-11), die 2022 in Kraft treten wird. Gemäss ICD-11 wird die Persönlichkeit neu als eine dimensionale Einschätzung auf den 5 Domänen "Negative Affectivity", "Detachment", "Dissociality", "Disinhibition" und "Anankastia" angeschaut. Die Borderline-Störung soll als einzige Persönlichkeitsstörung als eine Beschreibung des Borderline-Musters in der ICD-11 erhalten bleiben. Diese Bachelorarbeit soll der Frage nachgehen, inwiefern sich diese neue Diagnose zum ICD-10 verändert hat. Dazu soll der aktuelle Forschungstand übersichtlich dargestellt und Implikationen abgeleitet werden, z.B. in Form von Therapiemöglichkeiten. Zusätzlich kann in der Arbeit angeschaut werden, welchen Einfluss eine Borderline Diagnose auf Partnerschaften von Patient*innen haben kann. Mitmansgruber, H. (2020). Die "neue" Borderline-Persönlichkeitsstörung: Dimensionale Klassifikation im DSM-5 und ICD-11. Psychotherapie Forum, 24(3-4), 89-99. https://doi.org/10.1007/s00729-020-00151-4 Lazarus, S. A., Scott, L. N., Beeney, J. E., Wright, A. G. C., Stepp, S. D., & Pilkonis, P. A. (2018). Borderline personality disorder symptoms and affective responding to perceptions of rejection and acceptance from romantic versus nonromantic partners. Personality Disorders: Theory, Research, and Treatment, 9(3), 197-206. https://doi.org/10.1037/per0000289
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2021
    Kontakt: Dr. phil. Mirjam Kessler, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Dankbarkeit in der Partnerschaft (FS21)

    Beschreibung: Lange wurde das Konzept der Dankbarkeit vorwiegend aus individueller Perspektive untersucht, wobei positive Effekte von Dankbarkeit auf das psychische und physische Wohlbefinden gefunden werden können. Zunehmend wird Dankbarkeit auch im Kontext von Paarbeziehungen untersucht, wobei positive Effekte auf individueller und interpersoneller Ebene anzunehmen sind und sich auch zeigen. Dabei können unterschiedliche Perspektiven (z. B. empfundene vs. vom Partner erhaltene Dankbarkeit) untersucht werden. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es herauszuarbeiten, wie Dankbarkeit in Paarbeziehungen bisher erfasst wurde, welche Perspektiven untersucht wurden und welche Outcomes auf individueller und interpersoneller Ebene gefunden werden können. Leong. J. L. T., Chen, S. X., Fung, H. H. L., Bond, M. H., Siu, N. F. S., & Zhu, J. Y. (2020). Is gratitude always beneficial to interpersonal relationships? The interplay of grateful disposition, grateful mood, and grateful expression among married couples. Personality and Social Psychology Bulletin, 46(1), 64-78. https://doi.org/10.1177/0146167219842868 Gordon, C. L., Arnette, R. A. M., & Smith, R. E. (2010). Have you thanked your spouse today?: Felt and expressed gratitude among married couples. Personality and Individual Differences, 50, 339-343. https://doi.org/10.1016/j.paid.2010.10.012
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2021
    Kontakt: M.Sc. Michelle Roth, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Coping mit einer Seh- oder Hörsehbehinderung im Kontext einer Partnerschaft (FS21)

    Beschreibung: Sehbehinderungen und -beeinträchtigungen betreffen weltweit immer mehr Personen und haben für die Betroffenen weitreichende Auswirkungen auf das individuelle psychische Befinden, viele zentrale Lebensbereiche, aber auch auf deren Partner*innen und Familien. Ein erfolgreicher Umgang mit der Behinderung ist dementsprechend für die individuelle psychische Gesundheit, wie auch für eine glückliche Partnerschaft sowohl für die Betroffenen selber als auch für deren Partner*innen eine zentrale Herausforderung. In dieser Bachelorarbeit sollen theoretische Hintergründe und aktuelle Forschungsergebnisse zu einem erfolgreichen individuellen als auch dyadischen Umgang (Coping) mit einer Sehbehinderung zusammengetragen und bewertet werden. Das Thema kann bei Interesse auf Hör- und Hörsehbehinderungen ausgeweitet werden. Lehane, C. M., Dammeyer, J., & Wittich, W. (2017). Intra- and interpersonal effects of coping on the psychological well-being of adults with sensory loss and their spouses. Disability and Rehabilitation, 0(0), 1-12. https://doi.org/10.1080/09638288.2017.1410583 Lehane, C. M., Nielsen, T., Wittich, W., Langer, S., & Dammeyer, J. (2018). Couples coping with sensory loss: A dyadic study of the roles of self- and perceived partner acceptance. British Journal of Health Psychology, 23(3), 646-664. https://doi.org/10.1111/bjhp.12309 Senra, H., Barbosa, F., Ferreira, P., Vieira, C. R., Perrin, P. B., Rogers, H., Rivera, D., & Leal, I. (2015). Psychologic adjustment to irreversible vision loss in adults: A systematic review. Ophthalmology, 122(4), 851-861. https://doi.org/10.1016/j.ophtha.2014.10.022
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 11.01.2021
    Kontakt: Dr. phil. Christina Breitenstein, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Application of the Balance-Theory (Gottman, 1994) in relationship research (FS21)

    Beschreibung: Relationship functioning could be characterized by both, negative dimensions (e.g., conflicts and negative attitudes) as well as positive dimensions (e.g., love, affection, and positive attitudes) (Bertoni & Bodenmann, 2010). According to Gottman (1994) the 'magic ratio' of positivity and negativity is 5 to 1. Thus, a negative impact on the romantic relationship could potentially be buffered by a greater number of positive behaviors. The aim of this thesis is to give an overview of different ways how Gottman's ratio is applied in empirical studies. Further, this thesis provides current findings according to Gottman's ratio in romantic relationships. This thesis can be written in English or German. Bertoni, A., & Bodenmann, G. (2010). Satisfied and dissatisfied couples: Positive and negative dimensions, conflict styles, and relationships with family of origin. European Psychologist, 15(3), 175-184. https://doi.org/10.1027/1016-9040/a000015 Zemp, M., Nussbeck, F. W., Cummings, E. M., & Bodenmann, G. (2017). The spillover of child-related stress into parents' relationship mediated by couple communication: Impact of child-related stress on interparental relations. Family Relations, 66(2), 317-330. https://doi.org/10.1111/fare.12244
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 11.01.2021
    Kontakt: M.Sc. Mirjam Senn, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 01.03.2021)
  • Spezifische Zusammenhänge von Erziehungsverhaltensweisen der Eltern mit externalisierenden und internalisierenden Symptomen der Kinder und Jugendlichen HS20

    Beschreibung: Dysfunktionales Erziehungsverhalten der Eltern gilt als familiärer Hochrisikofaktor für Verhaltensprobleme von Kindern: Sowohl für externali-sierende (Pinquart, 2017) als auch für internalisierende Symptome (Rose et al., 2018) konnten stabile Zusammenhänge mit dem elterlichen Erziehungsverhalten gezeigt werden (Cheung et al., 2018). Dabei wurden verschiedene Erziehungsverhaltensweisen wie elterliche Wärme, Verhaltenskontrolle, harsches Erziehungsverhalten, inkonsistentes Erziehungsverhalten oder die Erziehungsstile nach Baumrind (1966) und Maccoby und Martin (1983) untersucht. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zusammenzutragen und aufzuzeigen, welche Erziehungsverhaltensweisen bzw. Erziehungsstile mit externali-sierenden und welche mit internalisierenden Symptomen des Kindes oder Jugendlichen assoziiert sind. Baumrind, D. (1966). Effects of authoritative parental control on child behavior. Child Development, 37(4), 887-907. JSTOR. https://doi.org/10.2307/1126611 Bodenmann, G. (2016). Lehrbuch Klinische Paar- und Familienpsychologie (2. überarb. Aufl.). Hogrefe. Cheung, R. Y. M., Boise, C., Cummings, E. M., & Davies, P. T. (2018). Mothers' and fathers' roles in child adjustment: Parenting practices and mothers' emotion so-cialization as predictors. Journal of Child and Family Studies, 27(12), 4033-4043. https://doi.org/10.1007/s10826-018-1214-1 Maccoby, E. E., & Martin, J. A. (1983). Socialization in the context of the family: Parent-child interaction. In P. H. Massen (Hrsg.), Handbook of child psychology (Bd. 4, S. 1-101). Wiley. Pinquart, M. (2017). Associations of parenting dimensions and styles with externalizing problems of children and adolescents: An updated meta-analysis. Developmental Psychology, 53(5), 873-932. https://doi.org/10.1037/dev0000295 Rose, J., Roman, N., Mwaba, K., & Ismail, K. (2018). The relationship between par-enting and internalizing behaviours of children: A systematic review. Early Child Development and Care, 188(10), 1468-1486. https://doi.org/10.1080/03004430.2016.1269762
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 01.07.2020
    Kontakt: M.Sc. Roland Anderegg, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 14.09.2020)
  • Interventionen zur Verbesserung des Dyadischen Copings in der Partnerschaft HS20

    Beschreibung: Dyadisches Coping umfasst den Umgang mit Stress von Paaren, welches positiv mit der Beziehungszufriedenheit und dem Wohlbefinden der Partner*innen zusammenhängt. Eine Reihe von Forschungsgruppen haben Interventionen zur Verbesserung des dyadischen Copings entwickelt. Ziel der Bachelorarbeit ist es, diese Programme zu sichten, darzustellen und deren Wirksamkeit diskutieren. Bodenmann, G. (2017). Partnerschaftspflege. In R. Frank (Ed.), Therapieziel Wohlbefinden (3rd ed., pp. 249-260). Berlin: Springer. Bodenmann, G., & Randall, A. K. (2012). Common Factors in the Enhancement of Dyadic Coping. Behavior Therapy, 43(1), 88-98. https://doi.org/10.1016/j.beth.2011.04.003 Hilpert, P., Bodenmann, G., Nussbeck, F. W., & Bradbury, T. N. (2016). Improving Personal Happiness Through Couple Intervention: A Randomized Controlled Trial of a Self-directed Couple Enhancement Program. Journal of Happiness Studies, 17(1), 213-237. https://doi.org/10.1007/s10902-014-9591-7
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 01.07.2020
    Kontakt: Dr. Katharina Weitkamp, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 14.09.2020)
  • Destruktive Partnerschaftskonflikte und Verhaltensprobleme des Kindes: Die Rolle des Erziehungsverhaltens HS20

    Beschreibung: Destruktive Partnerschaftskonflikte gelten als familiärer Hochrisikofaktor für Verhaltensprobleme des Kindes (Zemp & Bodenmann, 2015). Oft werden die Zusammenhänge durch dysfunktionales Erziehungsverhalten vermittelt (Schoppe-Sullivan et al., 2007; Cui & Conger, 2008), aber es konnten auch direkte Effekte von destruktiven Konflikten auf beispielsweise externalisierendes Problemverhalten gezeigt werden (Coln et al., 2013). Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, aktuelle empirische Studien zu diesem Thema zusammenzutragen und zu prüfen, inwiefern der Zusammenhang von destruktiven Partnerschaftskonflikten und Verhaltensproblemen des Kindes durch den Mediator Erziehungsverhalten vermittelt wird und ob direkte Zusammenhänge bestehen bleiben. Cui, M., & Conger, R. D. (2008). Parenting behavior as mediator and moderator of the association between marital problems and adolescent maladjustment. Journal of Research on Adolescence, 18(2), 261-284. https://doi.org/10.1111/j.1532-7795.2008.00560.x Coln, K. L., Jordan, S. S., & Mercer, S. H. (2013). A unified model exploring parenting practices as mediators of marital conflict and children's adjustment. Child Psychiatry & Human Development, 44(3), 419-429. https://doi.org/10.1007/s10578-012-0336-8 Cummings, E. M., & Davies, P. T. (2010). Marital conflict and children: An emotional security perspective. Guilford. Schoppe-Sullivan, S. J., Schermerhorn, A. C., & Cummings, E. M. (2007). Marital conflict and children's adjustment: Evaluation of the Parenting Process Model. Journal of Marriage and Family, 69(5), 1118-1134. https://doi.org/10.1111/j.1741-3737.2007.00436.x Zemp, M., & Bodenmann, G. (2015). Partnerschaftsqualität und kindliche Entwicklung: Ein Überblick für Therapeuten, Pädagogen und Pädiater. Springer.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 01.07.2020
    Kontakt: M.Sc. Roland Anderegg, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 14.09.2020)
  • Bidirectional relationship of parenting stress and child development HS20

    Beschreibung: Research has demonstrated an association between parenting stress and child behavior problems. Behavioral problems may increase parenting stress over time, and parenting stress leads to more behavioral problems in children (Deater-Deckard & Panneton, 2017). However, few studies have examined the bidirectional relationship of parenting stress and child behavior problems (Neece et al., 2012). This bachelor thesis aims to provide an overview of studies that have investigated parenting stress and child behavior problems and discuss the potential direction of the relationship. Further moderators (e. g. parenting) could be discussed. The thesis can be written in English or in German. Deater-Deckard, K., & Panneton, R. (Eds.). (2017). Parental Stress and Early Child Development. Springer International Publishing. https://doi.org/10.1007/978-3-319-55376-4 Neece, C. L., Green, S. A., & Baker, B. L. (2012). Parenting Stress and Child Behavior Problems: A Transactional Relationship Across Time. American Journal on Intellectual and Developmental Disabilities, 117(1), 48-66. https://doi.org/10.1352/1944-7558-117.1.48
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 01.07.2020
    Kontakt: M.Sc. Mirjam Senn, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 14.09.2020)
  • Appraisals of physical impairments and their relation to psychological distress HS20

    Beschreibung: The psychological burden of physical impairments such as chronic diseases, physical disabilities, etc. can be very high. However, how distressed a person feels is not primarily dependent on the objective severity of the physical impairment, but on the person's subjective appraisal of the health impairment. In this bachelor thesis, different concepts for assessing these appraisals will be identified and compared, and findings on the association between the respective appraisals and psychological distress will be discussed. Keywords: illness cognitions, illness perception, illness representation, illness appraisal The thesis can be written in English or in German. Broadbent, E., Wilkes, C., Koschwanez, H., Weinman, J., Norton, S., & Petrie, K. J. (2015). A systematic review and meta-analysis of the Brief Illness Perception Questionnaire. Psychology & Health, 30(11), 1361-1385. https://doi.org/10.1080/08870446.2015.1070851 Hagger, M. S., & Orbell, S. (2003). A meta-analytic review of the Common-Sense Model of illness representations. Psychology & Health, 18(2), 141-184. https://doi.org/10.1080/088704403100081321
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 01.07.2020
    Kontakt: M.Sc. Isabella Bertschi, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 14.09.2020)