Bachelorarbeitsthemen
Übersicht der Bachelorarbeitsthemen dieser Professur
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- Themenvergabe durch OLAT
Betreuungsperson der Bachelorarbeit: Prof. Dr. G. BodenmannTermin HS26: Montag, 14. September 2026
Zeit: 10.00 Uhr
Der OLAT-Link wird nach der Modulbuchung versandt.
Bitte beachten Sie: Betreuungsperson der Bachelorarbeit ist Prof. Dr. Guy Bodenmann. Ko-Betreuer:in der Bachelorarbeit ist die delegierte Betreuungsperson und Kontaktperson (siehe Ausschreibung).
Für allgemeine Fragen zur Bachelorarbeit am Lehrstuhl Klinische Psychologie mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/Familien wenden Sie sich an Dr. phil. Christina Breitenstein.
offen:
Essstörungen und Partnerschaft
Beschreibung: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte 2022 die 11. Version der ?Internationalen Klassifikation psychischer Störungen? (ICD-11). Die heutige Forschung sieht Essstörungen selten nur als ?Essproblem?, sondern oft als komplexe Regulationsstrategie im sozialen und emotionalen Kontext.
Gehen Sie in dieser Bachelorarbeit der Frage nach, wie sich eine Essstörung auf die Partnerschaft auswirken kann und umgekehrt. Dazu soll der aktuelle Forschungstand (inkl. der Frage, wie sich die Diagnose im ICD-11 im Vergleich zum ICD-10 verändert hat und mögliche Differentialdiagnosen) übersichtlich dargestellt und Implikationen abgeleitet werden, z.B. in Form von Therapiemöglichkeiten.
Faber, A., Dubé, L., & Knäuper, B. (2018). Attachment and eating: A meta-analytic review of the relevance of attachment for unhealthy and healthy eating behaviors in the general population. Appetite, 123, 410?438. https://doi.org/10.1016/j.appet.2017.10.043
Kontakt: Dr. phil. Mirjam Kessler, E-Mail[ Einzelthema ]
Status: offen (erfasst / geändert: 02.06.2026)Schizoide Persönlichkeitsstörung (F60.1) und Partnerschaft
Beschreibung: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte 2022 die 11. Version der ?Internationalen Klassifikation psychischer Störungen? (ICD-11). Gemäss ICD-11 wird die Persönlichkeit neu als eine dimensionale Einschätzung auf den 5 Domänen ?Negative Affectivity?, ?Detachment?, ?Dissociality?, ?Disinhibition? und ?Anankastia? angeschaut.
Die schizoide Persönlichkeitsstörung zeichnet sich durch sozialen Rückzug und eingeschränkter Affektausdruck aus.
Gehen Sie in dieser Bachelorarbeit der Frage nach, wie sich eine schizoide Persönlichkeit auf die Partnerschaft auswirken kann. Dazu soll der aktuelle Forschungstand (inkl. der Frage, wie sich die Diagnose im ICD-11 im Vergleich zum ICD-10 verändert hat und mögliche Differentialdiagnosen) übersichtlich dargestellt und Implikationen abgeleitet werden, z.B. in Form von Therapiemöglichkeiten.
Bach, B., Kramer, U., Doering, S., di Giacomo, E., Hutsebaut, J., Kaera, A., De Panfilis, C., Schmahl, C., Swales, M., Taubner, S., & Renneberg, B. (2022). The ICD-11 classification of personality disorders: A European perspective on challenges and opportunities. Borderline Personality Disorder and Emotion Dysregulation, 9(1), 12. https://doi.org/10.1186/s40479-022-00182-0
Mulder, R. T. (2021). ICD-11 Personality disorders: Utility and implications of the new model. Frontiers in Psychiatry, 12, 655548. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2021.655548
Nowak, S., & Soroko, E. (2024). Schizoid personality and the dimensional conceptualization of personality disorders according to ICD-11. Przegl?d Psychologiczny, 67(2), 79?97. https://doi.org/10.31648/przegldpsychologiczny.9771
West, M., Sarah Rose, M., & Sheldon-Keller, A. (1995). Interpersonal disorder in schizoid and avoidant personality disorders: An attachment perspective. The Canadian Journal of Psychiatry, 40(7), 411?414. https://doi.org/10.1177/070674379504000708
Kontakt: Dr. Mirjam Kessler, E-Mail[ Einzelthema ]
Status: offen (erfasst / geändert: 02.06.2026)Ungleiche Verteilung von Mental Load in gemischtgeschlechtlichen Paarbeziehungen: Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Frau
Beschreibung: Die Last der alltäglichen Verantwortung und das Management des Haushalts und ggf. der Familie, die Beziehungspflege sowie das Auffangen persönlicher Bedürfnisse und Befindlichkeiten wird als Mental Load bezeichnet. Traditionell ist die Verteilung des Mental Load in gemischtgeschlechtlichen Paarbeziehungen ungleich. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn Kinder im Haushalt leben. Das systematische Review soll den empirischen Stand der Forschung zu Mental Load zusammenfassen mit einem Fokus auf die Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden der Frau. Des Weiteren sind Mediatoren und Moderatoren von Interesse.
Dean, L., Churchill, B., & Ruppanner, L. (2021). The mental load: Building a deeper theoretical understanding of how cognitive and emotional labor overload women and mothers. Community Work & Family, 25. https://doi.org/10.1080/13668803.2021.2002813
Kontakt: Dr. Katharina Weitkamp, E-Mail[ Einzelthema ]
Status: offen (erfasst / geändert: 02.06.2026)Technoference im Familienalltag: Der Zusammenhang zwischen elterlicher Mediennutzung und der Eltern-Kind-Interaktion
Beschreibung: Digitale Medien sind fester Bestandteil des Familienalltags geworden. Gleichzeitig zeigen psychologische Studien, dass die Nutzung von Smartphones und anderen digitalen Geräten durch Eltern die Qualität der Eltern-Kind-Interaktion beeinflussen kann. Unter dem Begriff Technoference werden Unterbrechungen zwischenmenschlicher Interaktionen durch digitale Medien zusammengefasst. Elterliche Mediennutzung kann dabei die Aufmerksamkeit, Responsivität und Feinfühligkeit in der Interaktion mit dem Kind beeinträchtigen und sich auf Kommunikation, emotionale Nähe sowie das Verhalten von Kindern auswirken. Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, wie elterliche Mediennutzung beziehungsweise Technoference mit der Qualität der Eltern-Kind-Interaktion zusammenhängt.
McDaniel, B. T., & Coyne, S. M. (2016). ?Technoference?: The interference of technology in couple relationships and implications for women?s personal and relational well-being. Psychology of Popular Media Culture, 5(1), 85?98. https://doi.org/10.1037/ppm0000065
McDaniel, B. T., & Radesky, J. S. (2018). Technoference: Parent distraction with technology and associations with child behavior problems. Child Development, 89(1), 100?109. https://doi.org/10.1111/cdev.12822
Kontakt: Dr. Christina Breitenstein, E-Mail[ Einzelthema ]
Status: offen (erfasst / geändert: 02.06.2026)Der Zusammenhang zwischen Mental Load und Partnerschaftszufriedenheit - Ein systematisches Review
Beschreibung: In Paarbeziehungen bezeichnet ?Mental Load? die unsichtbare kognitive und emotionale Arbeit, die damit verbunden ist, den Alltag zu organisieren, die Zukunft zu planen, Termine zu koordinieren und Verantwortung zu überneh-men ? diese Form der Belastung wirkt sich auf das Wohlbefinden der Partner und die Beziehungsgestaltung aus. Ungleich verteilte Mental Load kann zu Unzufriedenheit, Rückzug, Konflikt und vermindertem Zusammenhalt führen, sowohl bei Paaren mit als auch bei Paaren ohne Kinder. Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, wie die wahrgenommene Verteilung von mentaler Arbeit mit Partnerschaftszufriedenheit, Nähe und Beziehungskonflikten zusammenhängt.
Dean, L., Churchill, B., & Ruppanner, L. (2021). The mental load: Building a deeper theoretical understanding of how cognitive and emotional labor over-load women and mothers. Community Work & Family, 25. https://doi.org/10.1080/13668803.2021.2002813
Haupt, A., & Gelbgiser, D. (2024). The gendered division of cognitive household labor, mental load, and family?work conflict in European countries. European Societies, 26(3), 828?854. https://doi.org/10.1080/14616696.2023.2271963
Reich-Stiebert, N., Froehlich, L., & Voltmer, J.-B. (2023). Gendered mental labor: A systematic literature review on the cognitive dimension of unpaid work within the household and childcare. Sex Roles, 88(11), 475?494. https://doi.org/10.1007/s11199-023-01362-0
Kontakt: Dr. Christina Breitenstein, E-Mail[ Einzelthema ]
Status: offen (erfasst / geändert: 02.06.2026)
vergeben:
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Zusammenhänge zwischen Neurotizismus und Einsamkeit
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Sexpositiver Aufklärungsunterricht - Inhalte und Wirksamkeit
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Self-disclosure and stress communication in couples: Predictors and outcomes
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Pre- and Peri-Loss Predictors of Prolonged Grief After Cancer-Related Partner Bereavement: A Systematic Review of Prognostic Factors
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Partnerschaft und Stress während der Menopause
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Paranoide Persönlichkeitsstörung (F60.0) und Partnerschaft
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Mental Load und Partnerschaftsqualität: Eine Untersuchung der kognitiven Familienverantwortung in Paarbeziehungen
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Intergenerationale Transmission von Partnerschaftskonflikten
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Dissoziale Persönlichkeitsstörung (F60.2) und Partnerschaft
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 19.05.2026)
Bindungsstil und Sexualität
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 24.11.2025)
Intimate Partners' Sexual Experiences and Relationship Satisfaction
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 24.11.2025)
Bipolare Störung und Partnerschaft
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 24.11.2025)
Wechselwirkungen zwischen Erziehungsstilen und Partnerschaft
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 24.11.2025)
Schizophrenie und Partnerschaft
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 24.11.2025)
Romantische Eifersucht in Paarbeziehungen
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 24.11.2025)
Emotion Regulation and Coping in Parent-Adolescent Dyads
- Status: vergeben (erfasst / geändert: 24.11.2025)
Die Rolle der elterlichen Kommunikation bei Erziehungsentscheidungen