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FAQ

Übersicht

Falls Sie eingeladen wurden, um an der dritten Welle (Oktober 2025) teilzunehmen und sie die Teilnahme nicht verweigert haben, werden Sie kontaktiert, um an der vierten Erhebungswelle teilzunehmen. Die Welle 4 findet im April 2026 statt. Sie erhalten dazu die Einladung zur Befragung am 27. April 2026. Mit dieser Nachricht wird Ihnen ein Link zugesandt, mit dem Sie einen Online-Fragebogen ausfüllen können, der etwa 15 Minuten in Anspruch nimmt. Sie haben bis zum 01. Juni 2026 Zeit diesen Fragebogen zu bearbeiten.

Am sechsten Tag, nach dem Sie die Befragung abgeschlossen haben, erhalten Sie eine Nachricht mit der Erklärung zum Teil 2 der Befragung, denn ab dem siebten Tag werden Sie während 21 Tagen zu einem Kurzfragebogen (ungefähr 3 Minuten) eingeladen. Die Links dazu werden um 19:30 Uhr zugesandt. Abhängig von Ihrer Angabe zur bevorzugten Kontaktart werden Sie via SMS oder E-Mail kontaktiert.

Die Teilnahme an der Studie ist weiterhin freiwillig. Die Teilnahme an einem Teil der Studie verpflichtet nicht zur zukünftigen Teilnahme. Sie haben jederzeit das Recht, sich von der Studie abzumelden.

Allgemein

Wie ist der Zeitplan der Studie?

Insgesamt läuft die Studie über 2,5 Jahre (siehe Abbildung). Über diesen Zeitraum verteilt finden insgesamt fünf sogenannte Wellen statt, bei denen Versuchspersonen zeitgleich kontaktiert und gebeten werden einen Fragebogen zu bearbeiten. Zwischen zwei Wellen liegen immer jeweils etwa 6 Monate. Zu Beginn jeder dieser Wellen wird zu einem ca. 15-minütigen Fragebogen eingeladen. Drei dieser Erhebungswellen (Welle 1, 2 und 4) sind verbunden mit einem zweiten Befragungsteil bestehend aus Kurzfragebögen. In der zweiten Welle wurde eine Intervention umgesetzt. Die anstehende, vierte Welle beginnt am 27. April 2026.

Zeithorizont der Studie über Ernährungsgewohnheiten in der Schweiz

ses-studie

 

Wie ist der Zeitplan einer Welle? 

Die nächste Welle ist Welle 4 und umfasst zunächst einen Fragebogen, der ca. 15 Minuten in Anspruch nimmt. Dazu können Teilnehmende zwischen dem 27. April und 01. Juni 2026 den Fragebogen bearbeiten. Ab dem siebten Tag nach dem Ausfüllen der Befragung können Teilnehmende am zweiten Teil der Welle teilnehmen, bei welchem über 21 Tage täglich zu einem Kurzfragebogen eingeladen wird.

Wer ist verantwortlich für die Studie?

Der Studienleiter ist Prof. Dr. Hopwood vom Psychologischen Institut der Universität Zürich: https://www.psychology.uzh.ch/en/areas/sob/perspsy/team/hopwood.html
Die Datenerhebung wird von einer Schweizer Forschungseinrichtung umgesetzt: das Schweizer Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften(FORS).

Wie wird die Studie finanziert?

Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) finanziert (https://data.snf.ch/grants/grant/220036).

Wie wurden Versuchspersonen identifiziert?

Da die Befragung von nationaler Bedeutung ist, darf die Stichprobe aus dem Stichprobenrahmen für Personen- und Haushaltserhebungen (SRPH) des Bundesamtes für Statistik gezogen werden. Die Bundesstatistikverordnung (vom 30. April 2025, Art. 45, Abs. 2, Bst. c) regelt die Bekanntgabe von Stichproben aus diesem Register für Forschungsvorhaben von nationaler Bedeutung. Für die Teilnahme an Welle 4 werden diejenigen Teilnehmenden kontaktiert, die an Welle 3 teilgenommen und nicht abgelehnt haben, weiterhin teilzunehmen.

Was passiert mit meinen Daten und Antworten?

Ihre Daten werden vertraulich behandelt und sicher gemäss dem schweizerischen Datenschutzgesetz (DSG) sowie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union gespeichert. Ihre Antworten werden während der Dauer der Datensammlung auf der Umfrageplattform Qualtrics gespeichert. Während der Datenerhebung ist Ihre persönliche Emailadresse mit Ihren Antworten verlinkt. Nach Abschluss der Datenerhebung wird Ihre Emailadresse durch FORS aus den Daten entfernt und durch eine zufällige Teilnehmenden-ID ersetzt. Der Schlüssel, welcher Ihre ID mit Ihren persönlichen Daten verbinde kann, wird auf einem sicheren Server bei FORS gespeichert und ist nur für Personen zugänglich die mit der Datenerhebung beauftragt sind. Nach Abschluss der Studie wird dieser Schlüssel vernichtet, und alle personenbezogenen Daten werden vollständig gelöscht. Nach der Datenaufbereitung und Pseudonymisierung durch FORS sind keine Rückschlüsse auf die befragten Personen möglich.

Diese pseudomisierten Daten, ohne Kontaktdaten, werden der Universität Zürich über einen sicheren Kanal zur Analyse übermittelt. Die Universität Zürich untersteht der gesetzlichen Pflicht, die Vertraulichkeit personenbezogener Daten zu respektieren und ist dazu verpflichtet, das Datenschutzgesetz einzuhalten. Die Universität Zürich kann die bereinigten und pseudonymisierten Daten unter Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze anderen Forschenden zur Verfügung stellen. Die Universität Zürich ist verpflichtet, alle Personen, welche die Daten verwenden möchten, über ihre gesetzliche Pflicht zur Wahrung der Vertraulichkeit personenbezogener Daten zu informieren und eine Datenschutzvereinbarung zu unterzeichnen. Die Nutzung der Daten für kommerzielle Zwecke ist untersagt. In sämtlichen wissenschaftlichen Publikationen werden Ergebnisse nur für Gruppen ausgewiesen (z.B. Männer, Frauen). Die Angaben einzelner Personen sind daher nicht erkennbar.

Sie haben jederzeit das Recht auf Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Des Weiteren können Sie der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten widersprechen oder diese einschränken lassen. Sobald wir jedoch die Kontaktinformationen löschen, ist es aufgrund der erfolgten Pseudonymisierung nicht mehr möglich, Sie in den Daten zu identifizieren und die von Ihnen angegebenen Informationen zu bearbeiten.

Jeder Verstoss gegen das Datenschutzgesetz kann dem eidgenössischen Datenschutzbeauftragten (EDÖB) gemeldet werden (https://www.edoeb.admin.ch).

Ist die Teilnahme obligatorisch?

Die Teilnahme ist nicht obligatorisch und Sie können sich jederzeit abmelden. Bei Ihrer Teilnahme steht Ihnen frei, die Fragen, die Sie nicht beantworten wollen oder können, zu überspringen. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, ist es aber sehr wichtig, dass möglichst viele der angefragten Personen mitmachen. Anderenfalls widerspiegeln die Resultate nicht die tatsächlichen Trends in unserer Gesellschaft. Ihre Teilnahme ist darum sehr wichtig!

Wie kann ich mich von der Studie abmelden?

Falls Sie sich entscheiden, nicht mehr an der Studie teilzunehmen, können Sie sich jederzeit abmelden. Kontaktieren Sie bitte das Team von FORS: ses@forscenter.ch.  Wenn Sie sich entscheiden, nicht weiter an der Studie teilzunehmen, hat dies für Sie keine negativen Konsequenzen.

Wen soll ich kontaktieren, wenn ich noch Fragen habe?

Für weitere Fragen oder Informationen wenden Sie sich bitte zunächst an ses@forscenter.ch. Sollten danach noch Fragen zur Ethik der Studie bestehen, können Sie sich an die Ethikkommission der Universität Zürich wenden: chair.ethics.committee@phil.uzh.ch. Fragen zum Datenschutzgesetz richten Sie bitte an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten: www.edoeb.admin.ch.

Wo werden die Ergebnisse veröffentlicht?

Die Ergebnisse der Studie werden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht. Es werden nur anonymisierte Ergebnisse berichtet, das Studienteam hat keine identifizierenden Informationen. Zudem werden wir die wichtigsten Ergebnisse in allgemein verständlicher Form auf unserer Webseite zusammenfassen. Hier können Sie den aktuellen Stand der Ergebnisse einsehen Link

Fragebogen

Wie umfangreich ist der Fragebogen

Personen, die eingeladen wurden, um an der dritten Welle (Oktober 2025) teilzunehmen und welche die Teilnahme nicht verweigert haben, werden für die vierte Welle angefragt. Dafür können Sie online einen Fragebogen ausfüllen, der etwa 15 Minuten in Anspruch nimmt. Die Zugangsdaten werden Ihnen durch FORS mitgeteilt.

Wie häufig muss ich diesen Fragebogen über den Verlauf der Studie ausfüllen?

Die Fragebögen werden im Abstand von 6 Monaten über einen Zeitraum von 2,5 Jahren verteilt. Drei Wellen (und zwei Phasen mit täglichen Kurzfragebögen) sind bereits abgeschlossen. Die vierte Welle, in welcher der 15-minütige Fragebogen bearbeitet werden kann, findet zwischen 27. April und 01. Juni statt. Die fünfte und letzte Welle der Studie wird im November 2026 durchgeführt.

Kann ich das Ausfüllen des Fragebogens wiederholen oder nachholen?

Teilnehmende an der vierten Welle können den Onlinefragebogen (ca. 15 min.) zwischen dem 27.04.2026 und dem 01.06.2026 ausfüllen. Falls Sie den Fragebogen nicht an einem Stück ausfüllen können, können Sie sich während dem oben genannten Zeitraum jederzeit wieder mit Ihrem Login anmelden. Ihr Fortschritt wird gespeichert.

Kann jemand anders für mich den Fragebogen bearbeiten?

Nein, der Fragebogen sollte von der betreffenden Person selbst ausgefüllt werden, um die Integrität der Daten zu gewährleisten.

Kann ich den Fragebogen als Papierversion erhalten?

Aufgrund des Umfangs des Projekts ist das strukturell leider nicht möglich.

Täglicher Kurzfragebogen

Kann ich das Ausfüllen des Kurzfragebogens wiederholen oder nachholen?

Beim zweiten Teil der vierten Welle der Studie werden Sie 21 Tage lang jeden Tag zur Teilnahme an einem Kurzfragebogen eingeladen. Nach Erhalt der Einladung haben Sie jeweils 26 Stunden Zeit, den Kurzfragebogen auszufüllen. Sobald das Zeitfenster jedoch abgeschlossen ist, können Sie den Fragebogen nicht mehr ausfüllen.

Wie häufig wird dieser Fragebogen bearbeitet über den Verlauf der Studie?

Drei der fünf Erhebungswellen (Welle 1, 2 und 4) sind verbunden mit einem zweiten Befragungsteil bestehend aus Kurzfragebögen, zu welchen während 21 Tagen (Welle 1 und 4) und während 28 Tagen (Welle 2) eingeladen wird.

Kann jemand anders für mich den Kurzfragebogen bearbeiten?

Nein, der Kurzfragebogen sollte ebenfalls von der betreffenden Person ausgefüllt werden, um die Integrität der Daten zu gewährleisten.

Kann ich den Kurzfragebogen als Papierversion erhalten?

Aufgrund des Umfangs des Projekts ist das strukturell leider nicht möglich.

Ergebnisse

Klicken sie bitte hier um die Rückmeldung an die Teilnehmenden zu vorläufigen Ergebnissen herunterzuladen: PDF (PDF, 2 MB)

Die Entscheidungen, die wir in Bezug auf unsere Ernährung treffen, können einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit, die Umwelt und unser allgemeines Wohlbefinden haben. Zu verstehen, wie Menschen ihre Essensentscheidungen treffen und wie sich diese Entscheidungen im Laufe der Zeit entwickeln, ist daher von grosser Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der Studie über Ernährungsgewohnheiten in der Schweiz (SES), die Veränderungen im Ernährungsverhalten der Schweizer Bevölkerung über einen längeren Zeitraum hinweg zu untersuchen.

Die Studie läuft über 2,5 Jahre (siehe Abbildung). Das Schweizer Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften (FORS) führt unter Anleitung der Universität Zürich fünf Befragungswellen im Abstand von sechs Monaten durch. Die ersten drei Erhebungswellen wurden bereits umgesetzt.

Zeithorizont der Studie über Ernährungsgewohnheiten in der Schweiz

ses-zeithorizont


Unser Ziel war es eine grosse Zahl an Teilnehmenden zu erreichen, die möglichst viele Schritte der Untersuchung durchläuft, um den Verlauf von Ernährungsentscheidungen besser nachvollziehen zu können.

Da die Befragung von nationaler Bedeutung ist, durfte die Stichprobe aus dem Stichprobenrahmen für Personen- und Haushaltserhebungen (SRPH) des Bundesamtes für Statistik gezogen werden https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/grundlagen/volkszaehlung/volkszaehlung-teil-gesamtsystem/stichprobenrahmen.htmlDie Bundesstatistikverordnung (vom 30. April 2025, Art. 45, Abs. 2, Bst. c) regelt die Bekanntgabe von Stichproben aus diesem Register für Forschungsvorhaben von nationaler Bedeutung.

Insgesamt wurden über 17.000 Personen in deutschsprachigen Kantonen kontaktiert, von denen etwa 4.500 an dem ersten Fragebogen in der Welle 1 teilgenommen haben. Ein Grossteil dieser Teilnehmenden war ansässig in Zürich und Bern (siehe Abbildung 1)

teilnehmende

Einflüsse auf Ernährungsentscheidungen

Die Teilnehmenden haben eine Reihe von Einflüssen auf ihre Ernährungsentscheidungen angegeben (Abbildung 2). So waren Lebensstil bezogene Aspekte die am häufigsten vertretenen.

einflussfaktoren

Abbildung 2. Einflüsse auf Ernährung

Ernährungseinflüsse – gefolgt von Ernährungs-Intoleranzen und medizinischen Gründen. Rund ein Drittel aller Teilnehmenden gab an, keine Anpassung ihrer Ernährung durch solche Einflüsse vorzunehmen.
Neben diesen eher externen Einflüssen spielten auch persönliche Ziele, Werte und situationsbezogene Gründe eine wichtige Rolle bei alltäglichen Ernährungsentscheidungen (Abbildung 3). Wenn man die alltäglichen Ernährungsentscheidungen fokussiert, die durch die täglichen Kurzfragebögen erfasst wurden, lässt sich sehen, dass sich auch persönliche Gründe auf Ernährungsentscheidungen auswirken.

gründe

Verlangen nach einem bestimmten Gericht war typischerweise der Hauptgrund dieses Gericht auch zu essen. Einfachheit und Bezahlbarkeit waren ebenfalls wichtig für diese Entscheidungen. Ethische Überlegungen – etwa Sorgen um Tierleid oder ökologische Auswirkungen – spielten eine geringere, aber dennoch wichtige Rolle bei konkreten Essentscheidungen.    

Lebensmittel-Präferenzen

Die Teilnehmenden zeigten eine Präferenz für tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Molkereiprodukte sowie für Obst und Gemüse (Abbildung 4). Alternative vegane Proteine wie Tofu, pflanzenbasierter Fleischersatz und ähnliche Produkte wurden eher neutral bewertet, wobei es eine nennenswerte Gruppe gab, die solche Produkte stark bevorzugt.

beliebtheit

Ernährungsziele

Neben diesen Präferenzen hatten Teilnehmende auch eine Vielzahl an Zielen bezüglich ihres Ernährungsverhaltens (Abbildung 5). So war es für die meisten Teilnehmenden relevant sich gesünder zu ernähren und nachhaltigere Lebensmittel zu kaufen. Für viele Teilnehmende war es zudem wichtig ihren Fleischkonsum und Konsum anderer tierischer Produkte wie Eier oder Molkereiprodukte zu reduzieren.

wichtigkeit