Eine Längsschnittstudie zum Einfluss psychobiologischer Faktoren auf den Verlauf einer HPV-Infektion bei jungen Frauen

Projektleitung: Prof. Dr. U. Ehlert & Dr. des. Ulrike Kübler
Projektmitarbeiter:
Abbruzzese, Elvira; Breymann, Christian; Von Seefried, Bettina
Projektförderung:
Schweizer Krebsliga
Projektlaufzeit:
Okt. 2011- Dez. 2012

Eine persistierende zervikale Infektion mit Hochrisiko (HR)-Typen des humanen Papillomavirus (HPV) ist eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung des Zervixkarzinoms. Die Ursachen für eine persistierende Virusinfektion sind derzeit weitgehend unbekannt. Der aktuelle Forschungsstand lässt jedoch vermuten, dass psychologischer Stress, vermittelt über psychoneuroimmunologische Mechanismen, das Risiko für eine persistierende HR-HPV-Infektion erhöht.

Studienziel ist es daher
a) psychologischen Stress als Risikofaktor für eine persistierende HPV-Infektion nachzuweisen und
b) die dem Stresseffekt zugrundeliegenden biologischen Wirkmechanismen aufzuklären.

Hierzu soll im Rahmen einer prospektiven Längsschnittstudie mit drei Erhebungszeitpunkten (Baseline, 12 und 18 Monate nach Baseline) der Verlauf einer HPV-Infektion an 353 HR-HPV-positiven Frauen über einen Zeitraum von maximal 18 Monaten untersucht werden. Zu jedem der Erhebungszeitpunkte werden psychometrische, immunologische und endokrinologische Daten sowie der HR-HPV Status erhoben.