Psychoendokrinologische Einflussfaktoren auf das Paarinteraktionsverhalten

Projektleitung: Prof. Dr. U. Ehlert & lic. phil J. Campbell
Projektmitarbeiter:
Lisa Steppacher, Melanie Linder
Forschungsförderung:
Stiftung für wissenschaftliche Forschung an der Universität Zürich
Projektlaufzeit:
01.2009 – 12.2011

In unserer Forschung interessieren wir uns für die psychologischen und biologischen Besonderheiten der beiden Geschlechter. Nicht nur unterscheiden sich Männer und Frauen hormonell voneinander, sondern gibt es auch beträchtliche Unterschiede in der biologischen Ausstattung innerhalb der Geschlechter, d.h. im Ausmass der individuellen Ausprägung der Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron. In unserer Studie untersuchen wir, wie sich solche biologischen Gegebenheiten auf die Partnerschaft und auf den Umgang der Partner miteinander auswirken. Zu diesem Zweck werden 80 körperlich und psychisch gesunde und nicht-hormonell verhütende Paare während einer standardisierten Interaktionsaufgabe beoachtet und im Hinblick auf die Ausprägung physischer Merkmale (Gesichtszüge), Verhaltensmerkmale und physiologischer Reaktivität untersucht. Im Zentrum des Interesses steht die Erforschung des Zusammenspiels zwischen biologischem Geschlecht und Gonadenhormonen bei der Erklärung von interaktionellen Mustern im Rahmen der Partnerschaft.