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Psychologisches Institut Klinische Psychologie und Psychotherapie

Frühkindlicher Erfahrungen und soziale Thermoregulierung

Projektleitung: Dr. Susanne Fischer

Projektmitarbeitende: Sarina von Salis, BSc

Projektlaufzeit: seit März 2019

 

Projektbeschreibung

Die soziale Thermoregulierungstheorie postuliert, dass bereits Säuglinge durch den Kontakt mit Bezugspersonen eine Verknüpfung zwischen körperlicher und sozialer Wärme erlernen. Diese scheint bis ins Erwachsenenalter zu persistieren; so konnten experimentelle Studien bei gesunden Personen zeigen, dass das Applizieren von Wärme zu wäremerem im Sinne von vertrauensvollerem und altruistischerem Verhalten in sozialen Interaktionen führt. Umgekehrt führt wahrgenommene soziale Wärme zu einem Anstieg in der Körpertemperatur. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es nun, zum ersten Mal zu untersuchen, inwieweit die frühe soziale Umwelt (z.B: Bindungsstile) die Beziehung zwischen dem Sozialverhalten und der Thermoregulierung beeinflusst. Zu diesem Zweck wird eine Online-Befragung an N=500 in der deutschsprachigen Schweiz wohnhaften Personen durchgeführt.

 

Kontakt:

temperaturvorlieben@psychologie.uzh.ch