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Themen für Masterarbeiten

  • Informationen zur Masterarbeit
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    In der folgenden Übersicht finden Sie Themenbereiche, Einzelthemen und ev. extern betreute Einzelthemen vor. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die jeweils genannte Kontaktpersonen.
    Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung für eine Masterarbeit neben (1) einem kurzen Lebenslauf auch (2) ein kurzes Motivationsschreiben (1 Seite) bei, in welchem Sie erklären, warum Sie sich für das Forschungsprojekt bewerben und wie Sie in dem Projekt gerne beitragen könnten, und (3) ein Transkript der bisher erbrachten Studienleistungen.

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    In the following overview you will find subject areas, individual topics and possibly externally supervised individual topics. If you are interested, please contact the respective contact person.
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    Betreuungsperson der Masterarbeit: Prof. Dr. A. M. Freund

Übersicht der Masterarbeitsthemen dieser Professur

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offen:

  • Erwartungen von Gewinnen und Verlusten bei älteren und jüngeren Erwachsenen

    Beschreibung: Wie kann es sein, dass ein objektiv besseres Ergebnis zu weniger Zufriedenheit und weniger positiven Emotionen führen kann als ein objektiv schlechteres Ergebnis? Eine Erklärung für solche Phänomene lässt sich in unseren Erwartungen und Zielsetzungen finden. Erwartungen scheinen im Wesentlichen mitzubestimmen, ob wir ein Ergebnis als etwas Positives oder Negatives «verbuchen». In dieser Masterarbeit geht es darum, in einer empirischen Studie jüngere und ältere Erwachsene hinsichtlich ihrer Erwartungen und Gefühle in verschiedenen Lebensbereichen zu befragen. Dafür sollen Sie in der Arbeit Items erstellen und auswählen, die von Personen verschiedenen Alters gut bearbeitet werden können. Die Items sollen dann Personen unterschiedlichen Alters vorgelegt werden, um ihre Zufriedenheit und Erwartungen zu messen.

    Literatur:
    Medvec, V. H., Madey, S. F., & Gilovich, T. (1995). When less is more: Counterfactual thinking and satisfaction among Olympic medalists. Journal of Personality and Social Psychology, 69(4), 603?610.
    Kontakt: Dr. Sebastian Horn, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 20.07.2026)
  • Selektives Erinnern und Eye-Tracking

    Beschreibung: Selektives Erinnern (die Fähigkeit, wichtige Informationen beim Erinnern besonders zu gewichten) ist im höheren Erwachsenenalter von grosser Bedeutung, da die episodische Gedächtnisleistung mit zunehmendem Alter typischerweise nachlässt. In diesem Forschungsprojekt untersuchen Sie selektive Gedächtnisprozesse bei jüngeren und älteren Erwachsenen mithilfe einer Aufgabe zum wertbasierten Erinnern. Dabei werden gleichzeitig präsentierte Inhalte mit unterschiedlichen Werten verknüpft, die Gewinne oder Verluste verschiedener Höhe signalisieren. Ein zentrales Ziel des Projekts besteht darin, mithilfe von Eye-Tracking genauer zu untersuchen, wie Menschen unterschiedlichen Alters ihre Aufmerksamkeit beim Enkodieren und beim späteren Abruf auf Informationen unterschiedlicher Wichtigkeit richten.

    Literatur:
    Castel, A. D. (2024). Memory selectivity in older age. Current Opinion in Psychology, 55, 101744.

    Kontakt: Dr. Sebastian Horn, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 20.07.2026)
  • Präferenzentscheidungen und Wahrnehmungsentscheidungen bei jüngeren und älteren Erwachsenen: eine Laborstudie

    Beschreibung: Präferenzentscheidungen und Wahrnehmungsentscheidungen sind bisher meist isoliert voneinander untersucht worden. Wahrnehmungsentscheidungen (z.B. «Welches dieser Objekte ist grösser?») werden typischerweise als basale Entscheidungen betrachtet. Präferenzentscheidungen hingegen (z.B. «Welches dieser Produkte möchte ich mir bestellen?») werden typischerweise als komplexe kognitive Entscheidungen betrachtet, die eng mit persönlichen Zielen eines Entscheiders verwoben sind. In dieser Masterarbeit sollen Sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Entscheidungstypen systematisch in einer Laborstudie mit jüngeren und älteren Erwachsenen untersuchen. Wie und warum unterscheiden sich Antworten und Antwortzeiten zwischen diesen Entscheidungsaufgaben in Abhängigkeit des Alters? Dabei soll ein Fokus auf potentiellen Gewinnen und Verlusten bei solchen Entscheidungen liegen, sowie der Frage, wie und warum sich im Erwachsenenalter Entscheidungen über Gewinne und Verluste verändern können.

    Literatur: Dutilh, G., & Rieskamp, J. (2016). Comparing perceptual and preferential decision making. Psychonomic Bulletin & Review, 23(3), 723-737.
    Kontakt: Dr. Sebastian Horn, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 11.06.2026)
  • "Im Schweisse meines Angesichts": Der potentielle Mehrwert der eigenen Anstrengung

    Beschreibung: Es gibt experimentelle Hinweise dafür, dass die Akkumulation von Ressourcen und Besitz im höheren Erachsenenalter dazu führen kann, dass Personen eher auf das Vermeiden von Verlusten fokussieren als auf weitere Zugewinne (Gong & Freund, 2020). Dies könnte einerseits an einer generellen Verlustaversion liegen, die dann besonders zutage tritt, wenn jemand viel zu verlieren hat. Andererseits könnte es auch sein, dass Dinge, die man sich selbst erarbeitet hat, über den rein materiellen auch den ideellen Wert des eigenen Investments (z.B. Zeit, Arbeit, Gelegenheitskosten) in sich tragen und damit einen Mehrwert besitzen. Diese Masterarbeit untersucht, ob ein Glücksgewinn weniger zu einer Verlustvermeidung führt als ein erarbeiteter Gewinn. Ein weiterer Vergleich kann in dem Kontrast von materiellen Gütern (z.B. gewonnenes vs. erarbeitetes Geld) und Fertigkeiten bzw. Fähigkeiten liegen (z.B. Talent vs. Übung). Schliesslich sind altersbezogene Unterschiede in Bezug darauf untersuchenswert, ob hinreichend viel Zeit und Gelegenheiten bestehen, mögliche Verluste auszugleichen.
    Kontakt: Prof. Dr. Alexandra M. Freund, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 11.06.2026)
  • Working hard, or hardly working? Gaining completeness of professional identity during leisure time

    Beschreibung: How do people maintain important aspects of their professional identity if these aspects are threatened? According to symbolic self-completion theory (Wicklund & Gollwitzer, 1981), people can regain the threatened aspects of their professional identity by displaying socially recognized symbols (e.g., professional titles, leadership positions, membership in selected interest groups). Although the work domain is a primary context for pursuing professional identity-relevant goals, opportunities for identity completion may be constrained by organizational structures, responsibilities, or limited autonomy. To restore completeness when an aspect of a person?s professional identity is threatened, they might seek symbols beyond their work domain that still afford the professional meaning and social recognition in leisure contexts. The Master?s Thesis in this project will experimentally test if threatened aspects of people?s professional identity can be symbolically completed in the leisure context. Given the breadth and comprehensiveness of this project, this would ideally be done in a team of two Master?s students, each developing their own research focus. For example, one student will focus on the leisure activities people pursue, and another student will focus on gender-based differences.
    Kontakt: Dr. Kang Leng Ho, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 11.06.2026)
  • Übergang zur Verrentung: Eine neue Phase der Exploration?

    Beschreibung: Die Exploration der Identität und der zukunftsgerichteten Ziele stehen im Zentrum der Entwicklung im Jugendalter, einer Lebensphase in der viele weichenstellende Entscheidungen anstehen. In der Transition zur Verrentung entfallen die beruflichen Ziele und viele Routinen, die den Alltag strukturieren. In dieser Transition stehen daher ähnliche Entscheidungen wie im Jugendalter an: Wie möchte man die weiteren 20 / 25 Jahre gestalten? Welche Werte stehen dabei im Vordergrund? Welche Ziele möchte man verfolgen und wie? Die Explorationsprozesse in der Transition zur Verrentung sind kaum untersucht und ob diese trotz der in diesem Alter meist sehr gefestigten Identität mit den Explorationsprozessen im Jugendalter vergleichbar sind. Die Masterarbeit untersucht Explorationsprozesse in der Transition zur Verrentung auf der Grundlage der Literatur zur Verrentung und zur Exploration im Jugendalter und zieht dazu insbesondere die Theorie des ?value-based decision making? heran.

    Pfeifer, J. H. & Berkman, E. T. (2018). The development of self and identity in adolescence: Neural evidence and implications for a value-based choice perspective on motivated behavior. Child Development Perspectives, 12(3),158?164. doi: 10.1111/cdep.12279
    Kontakt: Prof. Dr. Alexandra Freund, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 11.06.2026)
  • Subjektive Konzepte von Prosozialität über das Erwachsenenalter

    Beschreibung: In dieser Masterarbeit soll untersucht werden, was junge, mittelalte und ältere Erwachsene unter "Prosozialität" verstehen. Was sind die zentralen Kriterien, anhand derer ein Verhalten als mehr oder weniger prosozial eingeschätzt wird? Inwiefern unterscheiden sich die subjektiven Konzepte in verschiedenen Altersgruppen? Die Masterarbeit soll diese Fragen anhand der Einschätzungen von systematisch variierten Verhaltensbeschreibungen in einer altersheterogen Stichprobe untersuchen.

    Literatur:

    Mayr, U., & Freund, A. M. (2020). Do we become more prosocial as we age, and if so, why? Current Directions in Psychological Science, 29(3), 248?254. https://doi.org/10.1177/0963721420910811

    North, M. S., & Fiske, S. T. (2013). Act your (old) age: Prescriptive, ageist biases over succession, consumption, and identity. Personality and Social Psychology Bulletin, 39(6), 720-734.

    Penner, L. A., Dovidio, J. F., Piliavin, J. A., & Schroeder, D. A. (2005). Prosocial Behavior: Multilevel Perspectives. Annual Review of Psychology, 56, 365?392. https://doi.org/10.1146/annurev.psych.56.091103.070141

    Kontakt: Prof. Dr. Alexandra M. Freund, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 10.06.2026)
  • Altersbezogene soziale Erwartungen von Prosozialität

    Beschreibung: Forschung zu altersbezogenen Erwartungen zeigt, dass ältere Erwachsene sich darum bemühen sollen, die soziale Gemeinschaft nicht zu belasten, und gleichzeitig Platz für die jüngeren Generationen zu machen. Prosozialität ist eine Möglichkeit, wie ältere Erwachsene diese doppelte soziale Erwartung erfüllen können. Wie stark sind die Erwartungen bezüglich verschiedener Formen von Prosozialität für ältere Erwachsene ausgeprägt? Wie beeinflusst erwartungskonformes prosoziales Verhalten die Sicht auf ältere Erwachsene? Diese Fragen sollen in der Masterarbeit experimentell untersucht werden.

    Literatur:

    Mayr, U., & Freund, A. M. (2020). Do we become more prosocial as we age, and if so, why? Current Directions in Psychological Science, 29(3), 248?254. https://doi.org/10.1177/0963721420910811

    North, M. S., & Fiske, S. T. (2013). Act your (old) age: Prescriptive, ageist biases over succession, consumption, and identity. Personality and Social Psychology Bulletin, 39(6), 720-734.

    Penner, L. A., Dovidio, J. F., Piliavin, J. A., & Schroeder, D. A. (2005). Prosocial Behavior: Multilevel Perspectives. Annual Review of Psychology, 56, 365?392. https://doi.org/10.1146/annurev.psych.56.091103.070141

    Kontakt: Prof. Dr. Alexandra M. Freund, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 10.06.2026)
  • Wie wirkt sich Prosozialität auf das Gefühl der sozialen Eingebundenheit im höheren Alter aus?

    Beschreibung: Mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben entfällt eine Quelle der sozialen Eingebundenheit. Eine Möglichkeit, weiterhin einen Beitrag zur sozialen Gemeinschaft zu leisten, besteht in prosozialem Verhalten. Wie wirken sich verschiedene Formen von prosozialem Verhalten auf das Gefühl sozialer Eingebundenheit nach der Pensionierung aus? Dies soll im Rahmen der Masterabeit experimentell untersucht werden.

    Literatur:

    Mayr, U., & Freund, A. M. (2020). Do we become more prosocial as we age, and if so, why? Current Directions in Psychological Science, 29(3), 248?254. https://doi.org/10.1177/0963721420910811

    North, M. S., & Fiske, S. T. (2013). Act your (old) age: Prescriptive, ageist biases over succession, consumption, and identity. Personality and Social Psychology Bulletin, 39(6), 720-734.

    Penner, L. A., Dovidio, J. F., Piliavin, J. A., & Schroeder, D. A. (2005). Prosocial Behavior: Multilevel Perspectives. Annual Review of Psychology, 56, 365?392. https://doi.org/10.1146/annurev.psych.56.091103.070141

    Kontakt: Prof. Dr. Alexandra M. Freund, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 10.06.2026)
  • Kosten und Nutzen von nicht-monetärem, prosozialen Verhalten

    Beschreibung: Prosoziales Verhalten wird häufig als ein mit Kosten verbundenes Verhalten definiert, das auf das Wohlbefinden Anderer ausgerichtet ist. In Paradigmen wie dem Dictator Game, bei dem ein fixer Geldbetrag für sich selbst und einer anderen Person aufgeteilt wird, sind die Kosten und der Nutzen klar definiert. Bei vielen nicht-monetären, prosozialen Verhaltensweisen (z.B. soziale Unterstützung) ist es jedoch schwierig zu bestimmen, woraus die Kosten und der Nutzen des Verhaltens für die prosozial handelnde Person bestehen, und wie hoch diese jeweils sind. Diese Masterarbeit soll ein non-monetäres Paradigma prosozialen Verhaltens entwickeln, das die Bestimmung von Kosten und Nutzen erlaubt.

    Literatur:

    Mayr, U., & Freund, A. M. (2020). Do we become more prosocial as we age, and if so, why? Current Directions in Psychological Science, 29(3), 248?254. https://doi.org/10.1177/0963721420910811

    North, M. S., & Fiske, S. T. (2013). Act your (old) age: Prescriptive, ageist biases over succession, consumption, and identity. Personality and Social Psychology Bulletin, 39(6), 720-734.

    Penner, L. A., Dovidio, J. F., Piliavin, J. A., & Schroeder, D. A. (2005). Prosocial Behavior: Multilevel Perspectives. Annual Review of Psychology, 56, 365?392. https://doi.org/10.1146/annurev.psych.56.091103.070141
    Kontakt: Prof. Dr. Alexandra M. Freund, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 10.06.2026)

 


vergeben:

  • Does Engaging in a Different Domain Activity Enhance Recovery More Than Continuing in the Same Domain?

    Beschreibung: Exhaustion is a common experience during prolonged engagement in demanding activities, and effective recovery strategies are crucial for maintaining well-being and performance. Individuals employ various methods to recover, ranging from taking short breaks to engaging in activities with differing levels of intensity or focus. One prominent mechanism for recovery, as proposed by the stressor-detachment model, suggests that psychological detachment from work or the source of stress facilitates better recovery outcomes. This master?s thesis aims to explore whether engaging in a different domain activity (e.g., playing chess after running) leads to better recovery compared to continuing with a lower-intensity activity within the same domain (e.g., engaging in short-intensity training after running). By examining these contrasting strategies, the study will contribute to a deeper understanding of detachment and its role in exhaustion and recovery processes. The thesis will be conducted as part of the broader Exhaustion and Recovery Project. Suggested Reading: Sonnentag, S. (2011). Recovery from fatigue: The role of psychological detachment. Current Directions in Psychological Science, 20(2), 114?118.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 01.12.2023
    Kontakt: Beatrice Tarapoanca, MSc, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 27.08.2025)
  • Moral balancing on the group level: How do ingroup (im)moral acts influence prosocial behavior?

    Beschreibung: Research on patterns of moral or prosocial behavior over time indicates that sequential behaviors can influence one another. More specifically, moral and immoral behavior may increase the likelihood of subsequently engaging in behavior of the same moral value (moral consistency) or the opposite moral value (moral balancing). There are two forms of moral balancing: Moral licensing refers to the phenomenon that acting in a moral way increases the tendency to display immoral behavior, whereas moral compensation refers to the reverse pattern in which acting in an immoral way increases the tendency to display moral behavior (Zhong et al., 2009). Moral balancing has been predominantly investigated at the individual level. The aim of this thesis is to examine whether moral balancing extends to the group level by investigating how people respond to moral or immoral behaviors by a group they belong to. For instance, do they behave more prosocial when confronted with immoral acts committed by their ingroup (e.g., the current generation of Germans faced with the history of the holocaust)? And conversely, do they feel licensed to behave less prosocial when learning about the group members? moral deeds? This master thesis is part of a larger dissertation project. The exact research question and methods can be chosen by the student and will be developed in close collaboration with the supervisor. The thesis can be written in English or German. Zhong, C. B., Liljenquist, K., & Cain, D. M. (2009). Moral self-regulation: Licensing and compensation. In D. De Cremer (Eds.), Psychological Perspectives on Ethical Behavior and Decision Making (75-89). Information Age Publishing, Inc.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 05.12.2024
    Kontakt: Jasmin Weber, MSc, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 27.08.2025)
  • Erwartungen von jüngeren und älteren Erwachsenen: Welche Rolle spielt die Kontrollierbarkeit?

    Beschreibung: Wie kann es sein, dass ein objektiv besseres Ergebnis zu weniger Zufriedenheit und weniger positiven Emotionen führen kann als ein objektiv schlechteres Ergebnis? Eine Erklärung für solche Phänomene lässt sich in unseren Erwartungen und Zielsetzungen finden. Erwartungen scheinen im Wesentlichen mitzubestimmen, ob wir ein Ergebnis als etwas Positives oder Negatives «verbuchen». Wenn wir beispielsweise bereits damit rechnen, bei einem Geschäft in diesem Jahr einen finanziellen Verlust von 7000 CHF zu erleiden, dann könnte uns ein deutlich kleinerer Verlust von 1000 CHF bereits positiv stimmen: Wir verbuchen mental Verluste kleiner als 7000 CHF bereits als etwas Positives, in der Erwartung, dass «es deutlich schlimmer hätte kommen können». Es gibt Hinweise, dass sich unsere Erwartungen an Ereignisse systematisch mit dem Alter verändern. Spielt es dabei eine Rolle, ob wir Ereignisse beeinflussen oder kontrollieren können oder ob diese vor allem von äusseren Einflüssen abhängen? In dieser Masterarbeit geht es darum, in einer empirischen Studie jüngere und ältere Erwachsene hinsichtlich ihrer Erwartungen und Gefühle zu verschiedenen Ereignissen zu befragen. Dafür sollen Sie in der Arbeit Items erstellen und auswählen, die von Personen verschiedenen Alters gut bearbeitet werden können. Die Items sollen dann Personen unterschiedlichen Alters vorgelegt werden, um ihre Zufriedenheit und Erwartungen zu messen.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 2
    Zeitrahmen: nach Absprache/HS2025
    Eingabedatum: 12.05.2025
    Kontakt: Dr. Sebastian Horn, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 27.08.2025)
  • Just do it or not? How invested effort and anticipated effort influence the experience of exhaustion?

    Beschreibung: Understanding the intricate relationship between invested effort, anticipated effort, and exhaustion is crucial for comprehending the dynamics of human performance in various domains, including work and education. Invested effort refers to the actual exertion invested in a task, while anticipated effort pertains to the perceived or intended level of exertion an individual selects. This topic aims to investigate how these two efforts differ in the experience of exhaustion. The study will compare two conditions, one condition is actually doing a task, while the other condition needs to estimate how much effort they would exert in a given context. This thesis will be a part of the effort and exhaustion project. Reference: Inzlicht, M., Shenhav, A., & Olivola, C. Y. (2018). The Effort Paradox: Effort Is Both Costly and Valued. Trends in Cognitive Sciences, 22(4), 337?349. https://doi.org/10.1016/j.tics.2018.01.007
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 01.12.2023
    Kontakt: Ziqi Zhang, M.Ed., E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 27.08.2025)
  • Gewolltes Nichtwissen. Wann und warum bevorzugen jüngere und ältere Erwachsene Ignoranz?

    Beschreibung: Ein Gedankenversuch: Würden Sie schon jetzt das exakte Datum Ihres Todes erfahren wollen, falls dies theoretisch möglich wäre? Oder wollen Sie wissen, ob eine gute Freundin im gleichen Berufsfeld mehr verdient als Sie? Solche Fragen beziehen sich auf Situationen, in denen einige Menschen ganz bewusst das Nichtwissen dem Wissen vorziehen. In dieser Masterarbeit soll dieses Phänomen über das Erwachsenenalter hinweg systematisch untersucht werden?insbesondere in Bezug auf mögliche Verluste und Gewinne, die potentielles Wissen oder Nichtwissen mit sich bringen kann. Eine Kernaufgabe in dieser Masterarbeit ist es, einen Fragebogen mit psychometrisch geeigneten Items zu erstellen und in einer empirischen Studie das Phänomen des gewollten Nichtwissens mit jüngeren, mittelalten, und älteren Erwachsenen zu untersuchen. Literatur: Gigerenzer, G., & Garcia-Retamero, R. (2017). Cassandra?s regret: The psychology of not wanting to know. Psychological Review, 124(2), 179-196. Hertwig, R., & Engel, C. (2016). Homo ignorans: Deliberately choosing not to know. Perspectives on Psychological Science, 11(3), 359-372.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort, flexibel
    Eingabedatum: 28.02.2021
    Kontakt: Prof. Alexandra M. Freund oder Dr. Sebastian Horn, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 25.06.2024)