Rüdiger Mutz

Rüdiger Mutz, Dr.

Senior researcher (Mandat des Center for Higher Education and Science Studies (CHESS) der UZH)

ruediger.mutz@uzh.ch

Dr. rer. nat. Rüdiger Mutz verfügt über Hochschulabschlüsse in Psychologie (Dipl.-Psych.) und Wirtschaftswissenschaften (Dipl.-Kfm.). Herr Mutz war bis Juli 2020 Senior Researcher an der Professur für Sozialpsychologie und Hochschulforschung der ETH Zürich. Seit 1.8.2020 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am «Competence Center for Higher Education and Science Studies»der UZH und arbeitet als Mandatar für Herrn Prof. em. Dr. Daniel.

Herr Mutz arbeitete seit 1990 im Bereich der Biostatistik als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswissenschaft der Universität Freiburg, Deutschland (Prof. Dr. Grammel, Prof. Dr. Lewark, Prof. Dr. Becker). Er promovierte im Jahr 1998 an der damaligen Fakultät für Forstwissenschaften der Universität Freiburg (Deutschland) mit dem Thema „Inhomogenität der Roh- und Werkstoffs Holz – Konzeptuelle, methodisch-statistische und empirische Implikationen für holzkundliche Untersuchungen (Gutachter: Prof. Dr. Lewark, Prof. Dr. Pelz). Parallel zu einer Dissertation leitete Herr Mutz ein Evaluationsprojekt zur Akzeptanz des reformierten Studiengangs „Forstwissenschaften“ bei Lehrenden und Studierenden der Universität Freiburg (Deutschland). Im Jahr 2002 wurde Herr Mutz mit dem Preis der Fachgruppe „Umweltpsychologie“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) ausgezeichnet für seine Arbeit zur Analyse von räumlichen Einstellungsmusterm im Rahmen des Projekts „Motive und Strukturen von Privatwaldbesitzer in Nordrhein-Westfalen“. Seit Januar 2003 ist Herr Mutz an der ETH Zürich. Er lehrt Sozialpsychologie. Zwischen 2006 und 2009 arbeitete Herr Mutz auch am damaligen Didaktik-Zentrum der ETH Zürich (heute: Stabsbereich Lehrentwicklung und – technologie, LET). Seine Forschungsschwerpunkte sind Forschungsevaluation auf der Grundlage von Peer-review-Verfahren und Bibliometrie, methodisch-statistische Fragen der Hochschulforschung (z.B. verzerrungskorrigierte Rankingverfahren, Interrater-Reliabilität) und Metaanalysen. So forschte Herr Mutz seit 2010 zu verschiedenen Fragen des Peer-Review von Forschungsförderorganisationen am Beispiel des Wissenschaftsfonds Österreich (FWF), der umfangreiche Datensätze zum Peer-Review-Verfahren zur Verfügung stellte. Der FWF setzt die Zusammenarbeit 2019 fort. Neben einer Reihe von Metaanalysen zum peer review (z.B. gender bias, Reliabilität) steht die Weiterentwicklung des statistischen Instrumentariums im Vordergrund, so die Anwendung von psychometrischen Modellen auf Fragen der Kompetenzmessung mittels bibliometrischer Daten oder der statistischen Effizienzmessung von Forschung (Stochastic Frontier). Herr Mutz ist Mitglied der European Association of Methodology (EAM), der Fachgruppe «Methoden und Evaluation» der DGPs, und des «Competence Center for Higher Education and Science Studies» (CHESS) der Universität Zürich.