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Professur «Psychopathologie und Klinische Intervention»

Prof. em. Dr. Dr. Andreas Maercker

Willkommen!

Bis 31. Juli 2025 waren wir ein Lehrstuhl, ab 1. August 2025 sind wir eine Seniorposition mit Arbeitsgruppe

In der Forschung sind wir in folgenden Bereichen aktiv:

  • Trauma- und Stressfolgestörungen
  • Klinische Kulturpsychologie, Kulturelle Psychiatrie und Psychotherapie

Unser Verständnis des zweiten Gebietes ist Folgendes: Klinische Kulturpsychologie bzw. Kulturelle Psychiatrie sind nahe verwandte Forschungsfelder, die untersuchen, wie kulturelle Bedeutungen und Praktiken psychische Gesundheit und Krankheit beeinflussen, indem es die Lücke zwischen traditioneller klinischer Psychologie (Fokus auf universelle Störungen) und Kulturpsychologie (Fokus auf kulturelle Einflüsse) schließt, um spezifische therapeutische Angebote zu entwickeln, die besser zu Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe passen, etwa bei Trauma-Verständnis. Es geht darum zu verstehen, warum Menschen in verschiedenen Kulturen psychische Belastungen unterschiedlich erleben, benennen und verarbeiten, um eine wirklich kultursensible, effektivere Therapie zu ermöglichen.

Als psychotherapeutische Leistung bieten wir Schreibtherapien bei Traumafolgestörungen und Depressionen an.

 

 

Studentische Forschungspraktika und Masterarbeiten

Wir bieten beiden Studienbestandteile an. Die Möglichkeit eines studentischen Forschungspraktikums bitte im direkten Kontakt mit Prof. Maercker sondieren. Masterarbeiten werde nicht in jedem Semester vergeben und das zugehörige Forschungskolloquium wird an einem der anderen Professuren des HEA-Schwerpunkts absolviert werden.

Weiterführende Informationen

Historical Trauma; Psychological Processes, Contexts, and Healing

A. Maercker (Hrsg.)
Cambridge University Press

Psychologie als Instrument der SED_Diktatur

A. Maercker & J. Gieseke (Hrsg.)
Hogrefe

Trauma und Traumafolgestörungen

A. Maercker 
C.H.BECK
 

Cultural Clinical Psychology and PTSD

Andreas Maercker, Eva Heim, Laurence J. Kirmayer (Hrsg.)
Hogrefe