Aktuelle Bachelorarbeiten

Übersicht der Bachelorarbeitsthemen dieser Professur

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  • Themenvergabe durch OLAT
    Termin: 7.09.2020
    Zeit: 12:00
    Betreuungsperson der Bachelorarbeit: Prof. Dr. B. Watzke

 


offen:

  • Network approach to psychopathology

    Beschreibung: Der Netzwerkansatz in der Psychopathologie nimmt an, dass psychiatrische Symptome voneinander abhängig sind und nicht nur eine Reflektion einer darunterliegenden gemeinsamen Ursache sind (Borsboom, 2017; Cramer et al., 2010). In diesem Sinne können kausale Symptom-Symptom-Interaktion in einer Netzwerkstruktur kodiert werden. In einer solchen Struktur werden die Symptome als Knoten und der Zusammenhang zwischen den Symptomen durch Pfeile dargestellt. Knoten, die sich direkt gegenseitig aktivieren, sind miteinander verbunden, während Knoten, die Symptomen entsprechen, die sich nicht direkt gegenseitig aktivieren, sind nicht miteinander verbunden. Das Vorhandensein einer Verbindung bedeutet, dass die Änderung des Zustands eines Symptoms die Wahrscheinlichkeit einer Änderung des anderen Symptoms beeinflusst. Je mehr und je stärkere Verbindungen ein Knoten hat, desto zentraler wird das entsprechende Symptom angenommen.
    Nur wenn Symptome in einem Netzwerk überhaupt nicht oder alle Symptome in gleicher Weise miteinander interagieren, d.h. die Interaktionen gleich stark sind, sind die Symptome austauschbar. Diese Annahme spiegelt die konventionellen Theorien der Psychopathologie wider. Daher wurden zur Beschreibung des Schweregrades oder des Ausmasses von Restsymptomen Summenwerte verwendet, wobei davon ausgegangen wurde, dass Symptome psychometrisch austauschbare Indikatoren für dieselbe Grunderkrankung sind und daher zu einem Gesamtscore aggregiert werden können (Fried & Nesse, 2015). Der Netzwerkansatz geht davon aus, dass dieses Verfahren der Komplexität der Psychopathologie nicht ausreichend gerecht wird.
    In dieser Bachelorarbeit soll herausgearbeitet werden, welche Symptome der Depression in der Literatur aktuell als besonders zentral angenommen werden.
    Die Identifizierung dieser Symptome könnte ein wertvoller Ansatz für Interventionen in der Psychotherapie sein. Die Erforschung von Depressionssymptomen als dynamische Systeme kann zudem ein neues Verständnis für die Aufrechterhaltung von psychischen Gesundheitsproblemen liefern.

    Kontakt: Dipl.-Psych. Savion Hesse, E-Mail

    [ Einzelthema ]
    Status: offen (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Digitale Intervention für die psychosozialen Unterstützung von Patienten mit chronischem Schmerz

    Beschreibung: Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung hat auch das Angebot von Apps und digitalen Interventionen zur Behandlung oder Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren rapide zugenommen. Grosses Potenzial wird im Bereich des Krankheitsmanagements chronischer Krankheiten gesehen, da aufseiten der Patienten langfristig ein hohes Mass an Eigenverantwortung und Selbstmanagement gefordert ist. Dies gilt besonders für chronische Schmerzen, bei denen eine patientenzentrierte Vermittlung des Verständnisses psychosozialer Zusammenhänge und die Aufrechterhaltung gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen zentral für langfristige Therapieerfolge sind. Die Digitalisierung birgt grosses Potenzial, die Begleitung der Patienten im Alltag individueller, interaktiver und nachhaltiger zu gestalten. Im Rahmen der Bachelorarbeit soll ein systematischer Literaturüberblick Aufschluss geben über aktuelle Konzepte und Formen digitaler Interventionen im Bereich der multi-modalen Behandlung chronischer Schmerzen sowie deren wissenschaftliche Evidenzbasierung. Die Arbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
    Kontakt: Dr. phil. Markus Wolf, E-Mail

    [ Einzelthema ]
    Status: offen (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Psychotherapie in Zeiten des Lockdown: Akzeptanz und Einstellung gegenüber telemedizinischen Interventionen vor und nach Beginn der "Corona-Pandemie"

    Beschreibung: Die sogenannte "Corona-Pandemie" und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Massnahmen haben global zu dramatischen Veränderungen in allen Lebensbereichen der Menschen geführt. Lockdown und Social Distancing haben in der Gesundheitsversorgung allgemein, besonders aber in der Psychotherapie kurzfristig grosse Einschränkungen zur Folge, die den Bedarf an digitalen und telemedizinischen Angeboten geweckt haben. Inwiefern dies zu einem Einstellungswandel aufseiten von Patienten und Therapeuten ? die digitalen Interventionen häufig kritisch gegenüberstehen ? geführt haben könnte, soll im Rahmen der Bachelorarbeit untersucht werden. In einem systematischen Literaturüberblick sollen Studien identifiziert und systematisch dargestellt werden, die nach Umsetzung der ?Corona-Massnahmen? Einstellungen und Erfahrungen von Patienten und Therapeuten bei der Durchführung von Therapien über Distanz untersucht haben. Dabei soll der Fokus auf potenzielle Herausforderungen im therapeutischen Prozess herausgearbeitet werden und Empfehlungen für die Umsetzung telemedizinischer Interventionen abgeleitet werden. Die Arbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
    Kontakt: Dr. phil. Markus Wolf, E-Mail

    [ Einzelthema ]
    Status: offen (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Hindernisse und Schwierigkeiten in der Behandlung von Personen mit Körperdysmorpher Störung

    Beschreibung: KDS-Betroffene beschäftigen sich übermässig mit wahrgenommenen Defekten oder Merkmalen von einem oder mehreren Körperbereichen (z.B. Haut, Augen, Genitalien), ohne dass diese von Dritten in einem entsprechenden Ausmass erkennbar sind. Diese Beschäftigung führt z.B. durch Vermeidungsverhalten bei den Betroffenen zu Einbussen in verschiedenen Funktionsbereichen oder zu Leidensdruck. Eine psychotherapeutische Behandlung (z.B. KVT) zeigt sich n als wirksam. Allerdings kommt nur ein Bruchteil der Betroffenen in einer entsprechenden Therapie an, Abbruchraten sind ebenfalls hoch. Ziel der ausgeschriebenen Bachelorarbeit ist es, die Literatur zu Hindernissen und Schwierigkeiten sowohl hinsichtlich des Aufsuchens als auch hinsichtlich der Durchführung einer psychotherapeutischen Behandlung zu untersuchen. Mögliche Forschungsfragen wären: Welche Hindernisse lassen sich in der Forschungsliteratur bei dem Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung finden? Wie hoch sind die Abbruchraten und drop-outs in der Psychotherapie(forschung) zur KDS? Welche Schwierigkeiten zeigen sich in der Behandlung einer KDS?
    Kontakt: Dr. phil. Marie Drüge, E-Mail

    [ Einzelthema ]
    Status: offen (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Zur Wirksamkeit der Expositionsbehandlung der Körperdysmorphen Störung

    Beschreibung: KDS-Betroffene beschäftigen sich im Übermass mit wahrgenommenen Defekten oder Merkmalen von einem oder mehreren Körperbereichen (z.B. Haut, Nase, Körpersymmetrie, Muskeln), ohne dass diese von Dritten in einem Ausmass erkennbar sind. Diese Beschäftigung führt z.B. durch Vermeidungsverhalten bei den Betroffenen zu Einbussen in verschiedenen Funktionsbereichen oder zu Leidensdruck. Ziel der ausgeschriebenen Bachelorarbeit ist es, die Literatur hinsichtlich Expositionsbehandlungen zu untersuchen: Welche Arten der Exposition (z.B. in sensu, in vivo, graduell, massiert) werden beschrieben und wie wirksam zeigen sich diese? Zeigen sich für verschiedene Körperbereiche unterschiedliche Expositionsbehandlungen erfolgreich?
    Kontakt: Dr. phil. Marie Drüge, E-Mail

    [ Einzelthema ]
    Status: offen (erfasst / geändert: 30.06.2020)

 


vergeben:

  • Die Rolle der Intentions-Verhaltens-Lücke bei der Behandlung psychischer Störungen

    Beschreibung: Die Intentions-Verhaltens-Lücke ist ein bekanntes Phänomen aus dem Feld der Motivationspsychologie. Doch auch in der Psychotherapie spielt die Umsetzung bestimmter Verhaltensweisen durch den Patienten, insbesondere beim Transfer therapeutischer Inhalte in den Alltag, eine wichtige Rolle. Dabei ist z.B. bekannt, dass Patienten therapiebezogene Übungen zur Förderung dieses Transfers oft anders als vereinbart oder zum Teil gar nicht durchführen. Zudem scheinen bestimmte Patientengruppe besonders anfällig für Problem bei der Umsetzung von Intentionen zu sein. Deshalb in dieser Bachelorarbeit der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Intentions-Verhaltens-Lücke auch bei der Behandlung psychischer Störungen auftritt und mit welchen Strategien ihr entgegengewirkt werden kann.
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    Status: (erfasst / geändert: 02.07.2019)
  • Die Entwicklung von Suizidalität über die Lebensspanne

    Beschreibung: Weltweit sterben pro Jahr über 800‘000 Personen an Suizid, was bedeutet, dass sich ca. alle 40 Sekunden ein Mensch das Leben nimmt. Dabei stellt Suizid bei den 15-29-Jährigen die zweithäufigste Todesursache dar. Gleichzeitig steigt sowohl die Suizidrate der nicht-assistierten als auch der assistierten Suizide mit zunehmendem Alter. Neben Suiziden beinhaltet der Oberbegriff «Suizidalität» aber noch weitere Phänomene wie z.B. Suizidgedanken oder Suizidversuche. Die damit verbundenen Entstehungsprozesse und Motive können wiederum sehr unterschiedlich sein. In dem Zusammenhang soll in dieser Bachelorarbeit der Frage nachgegangen werden, inwiefern sich quantitative und qualitative Unterschiede der Suizidalität über die Lebensspanne bzw. für verschiedene Lebensabschnitte zeigen.
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    Status: (erfasst / geändert: 02.07.2019)
  • Definitorisch-konzeptionelle Abgrenzung der chronischen und rezidivierenden Depression in der empirischen Literatur

    Beschreibung: Depressionen verlaufen zu einem hohen Anteil chronisch oder rezidivierend. Beide Formen verursachen dauerhaftes Leiden für die Betroffenen und implizieren eine langwierige Behandlung. In der Literatur werden die chronische und rezidivierende Depression daher häufig gemeinsam untersucht obwohl sich einige Therapieansätze als unterschiedlich wirksam erweisen. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die definitorisch-konzeptionellen Unterschiede zwischen der chronischen und der rezidivierenden Depression herauszuarbeiten. Auf der Grundlage der empirischen Literatur sollen mögliche Unterschiede im Verlauf der Störungen identifiziert werden. Weiterhin kann untersucht werden, inwiefern sich die Unterschiede in aktuellen psychotherapeutischen Verfahren abbilden.
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    Status: (erfasst / geändert: 28.06.2019)
  • Welche Operationalisierungen existieren zur Erfassung erlebter Selbstbestimmtheit, Verantwortlichkeit und Sinn-/Werte-Verwirklichung und wie sind diese hinsichtlich wissenschaftlicher Gütekriterien zu bewerten?

    Beschreibung: Mit der dritten Welle der Verhaltenstherapie gewinnen nicht nur humanistische Therapiekonzepte an Bedeutung. Auch die Auseinandersetzung mit existenziellen Themen rückt zunehmend in den Fokus psychotherapeutischer Arbeit. Dabei stellt insbesondere die Bearbeitung persönlicher Werte und Ziele einen wichtigen Ansatzpunkt zur Integration existenzieller Therapieziele in die (kognitiv-/verhaltens-) therapeutische Arbeit dar. Obwohl die Auseinandersetzung mit existenziellen Themen voraussichtlich auch bei häufigen psychischen Störungen helfen kann, fehlen einschlägige Wirksamkeitsnachweise existenziell-orientierter therapeutischer Arbeit (vgl. Vos et. al. 2015). Gleichzeitig besteht die Schwierigkeit mitunter komplexe Konstrukte & Therapie-Outcomes valide und reliabel psychometrisch zu erfassen. Für diese Bachelorarbeit soll zunächst anhand der (bereitgestellten Literatur) vorzunehmenden Begriffsbestimmung "existenziell-orientierten psychotherapeutischen Arbeitens", eine Recherche der empirischen Forschungsliteratur zu entsprechenden Operationalisierungen einschlägiger Konzepte und Therapieziele (respektive Verantwortungs-fähigkeit, Selbstbestimmtheit, Klärung/Verwirklichung von Werten & Sinnbezügen) angestellt und dokumentiert werden. Anhand einer methodisch und inhaltlich begründbaren Auswahl empirischer Originalarbeiten sind die darin zugrunde gelegten Methoden und Operationalisierungen kritisch hinsichtlich wissenschaftl. Gütekriterien zu analysieren und anhand deren Bedeutung zusammenfassend darzustellen.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.01.2019)
  • Indikationen therapeutischer Abgrenzung und deren Bedeutung für den therapeutischen Prozess.

    Beschreibung: Der Satz "Do treatments cure disorders or do relationships heal people" steht stellvertretend für den "dodo-bird verdict" in der Psychotherapie-forschung (Norcross, 2011, S. 3). Dabei birgt eine einseitig-fokussierte Betrachtung der therapeutischen Beziehung (welche ohne Zweifel wesentlich am Therapieerfolg beteiligt ist) die Gefahr, bei der Analyse von Wirkfaktoren den noch wesentlicheren Eigenbeitrag des Patienten am Therapieergebnis sowie dessen Engagement für die Therapie aus den Augen zu verlieren. Um eine stabile Therapiebeziehung herzustellen, empfehlen Manuale Therapeuten eine empathische, also emotionale erreichbare und akzeptierende Haltung einzunehmen. Doch neben kurzfristigen Strategien zum Beziehungsaufbau, sind (langfristig) Fähigkeiten von Therapeuten zur Abgrenzung von Therapiesitzungen mindestens ebenso wichtig. Ziel dieser Bachelorarbeit ist neben einer Recherche relevanter Forschungsliteratur zu Strategien therapeutischer Abgrenzung und entsprechender Indikatoren, die Ausarbeitung eines Literaturreviews über möglich Arten und konkrete Beispiele therapeutischer Abgrenzung im Therapieverlauf. Dabei kann vertiefend der Frage nachgegangen werden, welche Rolle dabei die Reflexion und Kenntnis eigener Werte- und Sinnbezüge der Fähigkeit von Therapeuten zukommt, sich vom Geschehen in der Therapie abzugrenzen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit die Ausarbeitung auf einen bestimmten Störungstyp (aus dem Bereich der common mental health disorders; z. B. Depression) einzugrenzen.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.01.2019)
  • Psychotherapeutische Prozesse im Alltag von Patienten

    Beschreibung: Neben der Vermittlung therapeutischer Inhalte während der Therapiesitzung stellt deren Übertragung in den Alltag des Patienten einen wesentlichen Aspekt von Psychotherapie dar. Dies wird insbesondere dann deutlich, wenn die wöchentliche Wachzeit der meist einen Therapiestunde pro Woche gegenübergestellt wird. Somit ist die Zeitspanne, in der Problemverhalten oder belastendes Erleben auftreten kann verhältnismässig gross. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche therapiebezogenen Prozesse bei Patienten zwischen den Therapiesitzungen stattfinden und wie der Transfer in den Alltag gezielt gefördert werden kann. In dieser Bachelorarbeit soll ein Überblick zum aktuellen Forschungsstand der verschiedenen therapiebezogenen Prozesse ausserhalb der Therapiestunde erarbeitet werden. Dabei soll auch auf deren Rolle beim Transfer psychotherapeutischer Inhalte in den Alltag von Patienten eingegangen werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 03.01.2019)
  • Herausforderungen der Erforschung von Risikofaktoren für Suizid

    Beschreibung: Weltweit sterben pro Jahr über 800‘000 Personen an Suizid, was bedeutet, dass sich ca. alle 40 Sekunden ein Mensch das Leben nimmt. Gleichzeitig gelten Suizide gemäss WHO als vermeidbar. Insofern kommt der Suizidprävention und damit der Erforschung von Risikofaktoren für Suizide ein hoher Stellenwert zu. Forschung im Bereich von Suizidalität wird allerdings durch verschiedene Faktoren erschwert. So handelt es sich bei suizidgefährdeten Menschen einerseits um eine besonders vulnerable Personengruppe. Hinzu kommen weitere Faktoren wie z.B. die uneinheitliche Begriffsverwendung, die meist retrospektive Erfassung (i.d.R. nach Suizidversuch) sowie die oft stark eingeschränkte Generalisierbarkeit und Vergleichbarkeit von Befunden aufgrund der Stichprobenbeschaffenheit. In dieser Bachelorarbeit soll ein Überblick zu den wichtigsten methodischen Herausforderungen bei der Erforschung von Risikofaktoren für Suizid erarbeitet werden. Dabei soll auch darauf eingegangen werden, welche aktuellen Ansätze zum Umgang mit diesen Herausforderungen bestehen.
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    Status: (erfasst / geändert: 03.01.2019)
  • Kurzzeitige Psychotherapie bei Depression in der Primärversorgung

    Beschreibung: Depressive Störungen sind in der Allgemeinbevölkerung weltweit sehr verbreitet. Besonders hohe Raten wurden in der Primärversorgung festgestellt, wo ein hoher Anteil von Patienten mit depressiven Störungen behandelt wird. Medikamente sind bei weitem die am häufigsten verwendete Intervention in der Primärversorgung, trotz umfangreicher Evidenz und klinischer Leitlinien, die darauf hindeuten, dass wirksame Behandlungen von Depressionen sowohl Pharmakotherapie als auch Psychotherapie umfassen. Die Möglichkeit, Patienten in der Grundversorgung eine Psychotherapie zu ermöglichen, ist aus mehreren Gründen ein wichtiges Ziel: Es gibt viele Patienten, die eine Psychotherapie der Medikation vorziehen; es besteht die Notwendigkeit, alternative Behandlungen für Patienten anzubieten, die die Einnahme von Antidepressiva nicht vertragen oder durch deren Einnahme sich die Symptomatik nicht verbessert. Zudem kann es einzigartige Vorteile der Psychotherapie in Bezug auf Kosten und Rückfallprävention geben. In Anbetracht der Tatsache, dass Zeit- und Ressourcenengpässe grosse Hindernisse für die effektive Umsetzung von Psychotherapien mit Standarddauer (12 bis 20 Sitzungen) für Depressionen in der Primärversorgung darstellen, soll diese Bachelorarbeit relevante klinische Artikel und Studien zusammentragen, die unter anderem folgende Aspekte untersucht haben: Wirksamkeit einer Psychotherapie bei Depressionen nach einem Zeitraum von acht oder weniger Sitzungen; sowie weitere Implikationen für zukünftige Forschung und Praxis.
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    Status: (erfasst / geändert: 03.01.2019)
  • Der Einfluss der Patientenpräferenz auf die Depressionsbehandlung

    Beschreibung: Die Depression stellt weltweit ein bedeutendes Problem der öffentlichen Gesundheit dar. Klinische Forschung legt nahe, dass der Einsatz von Pharmakotherapie und Psychotherapie sowohl einzeln als auch in Kombination eine wirksame Behandlung von Depressionen sind. Die Wirksamkeit von Therapien zur Behandlung von Depressionen ist jedoch in der klinischen Praxis durch mehrere Faktoren, wie bspw. dropout und nonadherence, begrenzt. In den letzten Jahren haben die Behandlungspräferenzen der Patienten und ihre Auswirkungen auf die Behandlung von Depressionen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies nicht nur, weil die "patientenzentrierte" Medizin die Gesundheitsversorgung im Allgemeinen beeinflusst hat, sondern auch, weil man davon ausgeht, dass die Berücksichtigung der Präferenzen der Patienten die Compliance verbessern kann. Diese Bachelorarbeit soll relevante klinische Artikel und Studien zusammentragen, die unter anderem folgende Aspekte untersucht haben: Lässt sich durch die Berücksichtigung der Patientenpräferenz die depressive Symptomatik verbessern? So wie weitere Implikationen für zukünftige Forschung und Praxis.
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    Status: (erfasst / geändert: 03.01.2019)
  • Compliance und Drop Out bei Ecological Momentary Assessments

    Beschreibung: Mobile Medien bieten eine Reihe an neuen Möglichkeiten der Verhaltensmessung. Das Ecological momentary assessment (EMA) ermöglicht eine unmittelbare Messung in natürlicher Umgebung. Diese Messungen sollen möglichst kurz sein und für die Probanden keinen grossen Aufwand darstellen. Grösstenteils werden sie mehrfach täglich durchgeführt und greifen nur minimal in den Alltag der Teilnehmer ein. Meistens wird von geringen Drop Outs und einer hohen Compliance berichtet. In dieser Arbeit soll systematisch aufgearbeitet werden, wie hoch die Drop-Out Raten bei EMA im Rahmen der Psychotherapieforschung im Vergleich zu herkömmlichen Untersuchungen sind und ob sich die Compliance in Abhängigkeit von unterschiedlichen Rekrutierungsstrategien unterscheidet.
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    Status: (erfasst / geändert: 03.01.2019)
  • Erfassung der Stimmung mittels Ecological Momentary Assessments

    Beschreibung: Mobile Medien bieten eine Reihe an neuen Möglichkeiten der Verhaltensmessung. Das Ecological momentary assessment (EMA) ermöglicht eine unmittelbare Messung in natürlicher Umgebung. Diese Messungen sollen möglichst kurz sein und für die Probanden keinen grossen Aufwand darstellen. Grösstenteils werden sie mehrfach täglich durchgeführt und greifen nur minimal in den Alltag der Teilnehmer ein. Diese Erhebungsstrategie kann z.B. zur regelmässigen Messung der Stimmung genutzt werden. Es gibt unterschiedliche Konzepte, die der Messung der Stimmung zugrunde liegen. In dieser Arbeit soll systematisch erfasst werden, wie die Stimmung mittels EMA bisher gemessen wurde und welche Methode sich hinsichtlich Ökonomie und Veränderbarkeit als sinnvoll erwiesen hat.
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    Status: (erfasst / geändert: 03.01.2019)
  • Spezifische Körperbereiche bei der Körperdysmorphen Störung – Eine Literaturanalyse zur Untersuchung der Prävalenz von einzelnen Körperbereichen und Clustern

    Beschreibung: Personen, die von einer Körperdysmorphen Störung (KDS) betroffen sind, beschäftigen sich übermässig mit wahrgenommenen Defekten oder Merkmalen von einem oder mehreren Körperbereichen (z.B. Haut, Nase, Augen, Genitalien, Muskeln), ohne dass diese von Dritten in entsprechendem Ausmass erkennbar sind. Diese Beschäftigung führt z.B. durch Vermeidungsverhalten bei den Betroffenen zu Einbussen in verschiedenen Funktionsbereichen und zu Leidensdruck. Ziel der ausgeschriebenen Bachelorarbeit ist es, die Literatur zu verschiedenen Körperbereichen, in denen sich die KDS abzeichnet, zu untersuchen. Mögliche Forschungsfragen wären: In welchen Körperbereichen tritt die KDS wie häufig auf? Gibt es Körperbereiche, die von Betroffenen eher alleine genannt werden und solche, die eher im Cluster genannt werden? Welche Hinweise gibt es in der Literatur, verschiedene Typen der KDS zu definieren?
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    Status: (erfasst / geändert: 20.12.2018)
  • Die Körperdysmorphe Störung bei männlichen und weiblichen Betroffenen – Gibt es Unterschiede bei betroffenen Körperbereichen, Symptomen oder im Schweregrad?

    Beschreibung: Männer und Frauen, die von einer Körperdysmorphen Störung (KDS) betroffen sind, beschäftigen sich übermässig mit von sich wahrgenommenen Defekten oder Merkmalen von einem oder mehreren Körperbereichen (z.B. Haut, Nase, Genitalien, Muskeln), ohne dass diese von Dritten in entsprechendem Ausmass erkennbar sind. Diese Beschäftigung führt z.B. durch Vermeidungsverhalten bei den Betroffenen zu Einbussen in verschiedenen Funktionsbereichen oder zu Leidensdruck. Ziel der ausgeschriebenen Bachelorarbeit ist es, die Literatur hinsichtlich spezifischer Unterschiede zwischen Männern und Frauen (gender und sex) zu untersuchen: Mögliche Forschungsfragen wären: Sind verschiedene Körperbereiche bei Männern und Frauen in unterschiedlichem Ausmass betroffen? Zeigen sich Unterschiede in der Symptomatik oder dem Schweregrad der KDS?
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    Status: (erfasst / geändert: 20.12.2018)
  • Selbstwirksamkeit als Mediator und Prädiktor in der Depressionsbehandlung

    Beschreibung: Die Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) beschreibt die Überzeugung einer Person, Verhaltensweisen und Situationen so zu beeinflussen, dass sie zu einem gewünschten Resultat führen. Das Konzept der SWE hat sich in vielen Lebensbereichen, wie bspw. sportlicher Leistung, Bildungserfolg, Gesundheitsverhaltensweisen, psychosozialem Funktionsniveau und Psychopathologie als wichtiger Faktor erwiesen. Die sozial-kognitive Theorie der Depression nach Bandura postuliert, dass das Fehlen von SWE aufgrund der Diskrepanz zwischen Erwartungen und wahrgenommener Fertigkeiten zu depressiven Gefühlen führen kann. Trotz umfangreicher empirischer Evidenz zum Zusammenhang zwischen Depression und SWE fehlen Untersuchungen zur Rolle des Konstrukts in der Depressionsbehandlung. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, einen Überblick zur SWE bei der Depressionsbehandlung zu erstellen. Der Fokus der Arbeit soll auf Studien liegen, die SWE als Mediator oder Prädiktor des Outcomes bei der Depressionsbehandlung untersucht haben.
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    Status: (erfasst / geändert: 20.12.2018)
  • Selbstwirksamkeitserwartung als Wirkmechanismus bei der Behandlung von Angststörungen

    Beschreibung: Für die Behandlung von Angststörungen liegen aktuell fundierte Wirksamkeitsnachweise der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) vor. Das Wissen um die der klinischen Verbesserung zugrunde liegenden Veränderungsprozesse während der Behandlung ist jedoch weniger etabliert. Die Selbstwirksamkeitserwartung (SWE), d.h. die wahrgenommene Fertigkeit, Angst- und Paniksymptome zu bewältigen, wird als zentraler Wirkfaktor der KVT vorgeschlagen. So haben Studien gezeigt, dass eine erhöhte SWE mit einer verminderten Angstsymptomatik nach der Behandlung einhergeht. Die aktuelle Studienlage lässt jedoch keine eindeutigen Schlüsse darauf zu, ob eine erhöhte Selbstwirksamkeit aus der Symptomreduktion resultiert, oder ob ein unterschiedliches Ausmass an SWE bei Patienten die emotionale und Verhaltensreaktion auf angstbesetzte Stimuli determiniert. Ziel der Bachelorarbeit ist es, empirische Studien zu SWE als Wirkmechanismus der KVT zusammen zu tragen.
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    Status: (erfasst / geändert: 20.12.2018)
  • Spielend gesund? Serious Games zur Prävention und Behandlung psychischer Störungen

    Beschreibung: Der Markt für kommerzielle Computerspiele und Spielekonsolen wächst beständig. Das Potenzial von Games zur spielerischen Vermittlung (psycho-)edukativer oder therapeutischer Inhalte wurde bereits erkannt, allerdings nimmt sich die Forschung erst seit kurzem der Frage an, wie sogenannte „Serious Games“ im Rahmen klinisch psychologischer Interventionen genutzt werden können. In der Arbeit soll ein kritischer Literaturüberblick zum Einsatz von “Serious Games“ zur Prävention und Therapie ausgewählter psychischer Störungen erarbeitet werden. In einem systematischen Literaturüberblick sollen die den Spielen zugrundeliegenden Therapiekonzepte herausgearbeitet werden, ausserdem soll die aktuelle Befundlage zur Wirksamkeit zusammengefasst und kritisch diskutiert werden. Die Bachelorarbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 19.12.2018)
  • Barrieren bei der Implementierung internetbasierter Interventionen in der psychosozialen Versorgung

    Beschreibung: Die Anzahl von Studien zur Wirksamkeit internetbasierter Interventionsprogramme für die Behandlung psychischer Störungen oder Symptome ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Metaanalysen weisen für Störungsbilder wie Depression oder Angststörungen positive Ergebnisse der Interventionen im Vergleich zu Kontrollgruppen aus. Dennoch haben entsprechende Programme bislang kaum Eingang in die Versorgung erhalten. Die Gründe hierfür sind vielfältig und können auf mehreren Ebenen angesiedelt sein, beispielsweise auf der Ebene des Versorgungsystems, bei den Behandlern oder Patienten. Anhand eines systematischen Literaturüberblicks sollen potenzielle Barrieren bei der Implementierung internetbasierter Interventionen identifiziert und systematisch dargestellt werden. Ausserdem sollen aufgrund der Studienlage Empfehlungen für die Überwindung der Barrieren abgeleitet werden. Die Bachelorarbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 19.12.2018)
  • Dealing with ambivalence in Psychotherapy

    Beschreibung: Although Psychotherapy is the best available treatment option for many mental disorders, there remains potential for improving its impact. Refused referrals, early drop-outs, low motivation and reluctance are only some of the challenges therapists have to do deal with. Instead of resistance Engle and Arkowitz (2006) suggest using the notion ambivalence. As it refers to a state of striving between two or more contradicting options, this concept is less biased and allows a wider search for underlying reasons of lacking cooperation and therapy engagement. In order to deal with ambivalence in therapy, the authors suggest extending the scope of Motivational Interviewing (MI), a conversation strategy originally developed for alcohol and substance abuse treatment. The aims of the current thesis are 1) to identify typical situations of patients dealing with ambivalence, 2) to examine the extent to which ambivalence is associated with conflicting, undefined or non-hierarchized personal values or life goals and 3) to outline the evidence-base (regarding therapy processes and outcomes) of existing therapeutic strategies and tools aiming to dissolve patient’s ambivalence during Psychotherapy. This Thesis may be written in German or English.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.07.2018)
  • Belief it or not – Welche Bedeutung haben verbreitete Therapiemythen und -irrtümer für den therapeutischen Prozess?

    Beschreibung: Einerseits gelten (hohe) positive Erwartungen von PatientInnen hinsichtlich durch Therapie möglicher Veränderungen (und der Fähigkeiten von TherapeutInnen) als günstig für die Therapiemotivation und als positive Indikatoren für den Therapieerfolg. Andererseits sind falsche Vorstellungen über den nötigen Aufwand für und die Chancen von Psychotherapien weit verbreitet und mit unnötigen Ängsten, unrealistischen Erwartungen und Stigmatisierung assoziiert. Auf Grundlage einer Recherche verbreiteter Therapieirrtümer soll diese Bachelorarbeit die diesen zugrundeliegenden Erwartungen analysieren und (anhand empirischer Forschungsarbeiten) deren Bedeutung für den Therapieprozess und -erfolg diskutieren.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.07.2018)
  • Internet-basierte Programme zur Nachsorge und Rückfallprophylaxe bei depressiven Störungen: Ein Überblick zu Interventionsansätzen und deren Wirksamkeit

    Beschreibung: Depressive Störungen verlaufen zumeist episodisch und bergen auch nach erfolgreicher Therapie ein hohes Rückfallrisiko für Patienten. Therapieleitlinien empfehlen daher rückfallprophylaktische oder erhaltungstherapeutische Massnahmen im Anschluss an die Akutbehandlung. Therapieplätze sind allerdings nicht immer nahtlos verfügbar, weshalb sich speziell an der Schnittstelle zur Nachsorge der Einsatz von Informations- und Kommunikationsmedien bzw. internetbasierter Interventionen anbietet. Im Rahmen der Bachelorarbeit sollen die in der aktuellen Literatur diskutierten Interventionsansätze und –programme zur internet-gestützten Rückfallprophylaxe bzw. Nachsorge sowie deren Wirksamkeit dargestellt werden. Die Arbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.07.2018)
  • Behandlungstreue in der KVT bei Depression – die Rolle der Behandlungsadhärenz und -kompetenz

    Beschreibung: Die rigorose Evaluation der Behandlungstreue stellt ein wichtiges Element der Wirksamkeitsprüfung manualbasierter psychotherapeutischer Interventionen dar. Die umfassende sowie die kompetente Anwendung und Durchführung von Interventionen innerhalb einer evidenzbasierten Behandlung sollen demnach essentiell für die Erzeugung eines Therapieeffektes sein. Die Befundlage zum Zusammenhang zwischen Adhärenz-/Kompetenz und Outcome in der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung der Depression ergibt kein eindeutiges Bild, da a) Adhärenz und Kompetenz konzeptuell nicht immer klar voneinander getrennt sind und b) vergleichende Outcome-Studien inkonsistente Resultate zeigen. Aus diesem Grund sollen in der ausgeschriebenen Bachelorarbeit in einem ersten Schritt die Komponenten der Behandlungstreue inhaltlich-konzeptuell beleuchtet werden und im zweiten Schritt diverse Outcome-Studien zu Adhärenz und Kompetenz zusammengetragen werden. Die Arbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.07.2018)
  • Postvention als Prävention: Die Relevanz der Angehörigenarbeit nach Suizid

    Beschreibung: Weltweit sterben pro Jahr über 800‘000 Personen an Suizid, was bedeutet, dass sich ca. alle 40 Sekunden ein Mensch das Leben nimmt. Pro Suizid sind wiederum zahlreiche nahe Angehörige betroffen. Ein Suizid in der Familie kann Betroffene längerfristig in verschiedenen Lebensbereichen sowie gesundheitlich beeinträchtigen. Zudem stellen Suizide in der Familie einen Risikofaktor für Suizidalität dar. Insofern kommt unterstützenden Massnahmen bei Hinterbliebenen nach Suizid, der sogenannten Postvention, ein hoher Stellenwert zu. In dieser Bachelorarbeit soll im Hinblick auf die unterschiedlichen Herausforderungen des Umgangs mit dem Suizid naher Angehöriger ein Überblick zu den verschiedenen Arten von Postvention erarbeitet werden. Dabei soll einerseits geklärt werden, für welche Zielgruppe welche Art der Postvention geeignet ist. Andererseits soll auf deren Relevanz und präventive Funktion hinsichtlich psychischer Gesundheit eingegangen werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 09.07.2018)
  • Die Rolle von Stigma und dessen Auswirkung auf das Hilfesuchverhalten bei der Depression

    Beschreibung: Auf dem Weg zur Behandlung sind Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht nur mit Barrieren auf Versorger- und Systemebene, sondern auch auf individueller Ebene konfrontiert. Hierbei wurde das Stigma als eines der häufigsten Hindernisse in der Gesundheitsversorgung identifiziert. So leiden Menschen mit psychischen Erkrankungen neben störungsspezifischen Symptomen häufig auch unter den Folgen der Stigmatisierung. Dabei wird vor allem zwischen erlebter Fremdstigmatisierung und internalisierter Stigmatisierung unterschieden. Studien belegen, dass damit das Inanspruchnahmeverhalten professioneller Hilfe wie bspw. psychotherapeutischer Behandlungen negativ beeinflusst wird. Diese Bachelorarbeit soll relevante klinische Artikel und Studien zusammentragen, wie sich in der aktuellen Literatur die Evidenz bzgl. dem Einfluss von Stigmatisierung auf das Hilfesuchverhalten bei der Depression darstellt. Des Weiteren beinhaltet diese Arbeit Implikationen für zukünftige Forschung und Praxis.
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    Status: (erfasst / geändert: 05.07.2018)
  • Implikationen des Studiendesigns für die Wirksamkeitsprüfung internet-basierter Interventionen: Eine Bestandsaufnahme am Beispiel von Angststörungen

    Beschreibung: Die Anzahl publizierter Studien zum Nachweis der Wirksamkeit internet-basierter Interventionsprogramme für die Behandlung von Angststörungen ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Aufgrund der regen Forschungsaktivitäten liegen bereits Metaanalysen vor, die zu einem positiven Ergebnis bezüglich der Wirksamkeit dieser Interventionen gelangen. Potenzielle methodische Schwächen einiger der bislang durchgeführten Studien könnten die Generalisierbarkeit dieser Befunde einschränken. Im Rahmen einer Überblicksarbeit sollen anhand der aktuellen Studienlage zentrale Designaspekte der Wirksamkeitsstudien – z.B. Art der verwendeten Kontrollgruppe und Rekrutierung der Studienteilnehmer – im Bereich Angststörungen herausgearbeitet werden und Implikationen bezüglich der Wirksamkeit der Interventionen kritisch bewertet werden. Die Bachelorarbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 05.07.2018)
  • Die Rolle der Emotionsregulation bei depressiven Störungen: Ein Risikofaktor für Rückfälle?

    Beschreibung: Komponenten einer emotionalen Reaktion lassen sich auf der Ebene der physiologische Reaktionen, Gefühle, Kognitionen und auf der Verhaltensebene beschreiben. Das Konzept der Emotionsregulation bezieht sich auf bewusste und nicht bewusste Strategien die der Reduzierung, Aufrechterhaltung oder Steigerung dieser Komponenten einer emotionalen Reaktion dienen. Befunde legen nahe, dass interindividuelle Unterschiede in der Emotionsregulation und der generalisierten Erwartung bzgl. der eigenen Emotionsregulationskompetenz zur Entstehung und Aufrechterhaltung depressiver Störungen beitragen. In dieser Bachelorarbeit soll anhand der empirischen Literatur die Rolle der Emotionsregulation bei depressiven Störungen systematisch untersucht werden. Dabei soll insbesondere untersucht werden, inwiefern die Emotionsregulation als Copingkompetenz verstanden werden kann, die dazu beiträgt, depressiven Rückfällen entgegenzuwirken. Die Arbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 11.12.2017)
  • Self-Monitoring bei Depressionen mit Hilfe von EMA

    Beschreibung: Mobile Medien bieten eine Reihe an neuen Möglichkeiten der Verhaltensmessung. Das Ecological momentary assessment (EMA) ermöglicht eine unmittelbare Messung in natürlicher Umgebung. Diese Erhebungsstrategie kann auch zur regelmässigen Messung von Symptomen genutzt werden. Es stellt sich in diesem Kontext jedoch die Frage, ob das regelmässige Explorieren der Symptome bereits eine Intervention darstellen könnte. Beispielsweise für Menschen mit Depressionen ist nach einer Akuttherapie die Beobachtung der Symptomausprägungen zur Rückfallprävention wichtig. Mit EMA kann Self-Monitoring sehr zugänglich und unkompliziert erfolgen. In dieser BA soll zum einen ein Überblick über bereits durchgeführte Studien hinsichtlich Symptommonitoring mit Hilfe von EMA erfolgen. Zum anderen soll die Frage beantwortet werden, welche Schwierigkeiten die Erfassung anhand dieser Erhebungsmethode in diesem Kontext mit sich bringt.
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    Status: (erfasst / geändert: 11.12.2017)
  • Erfassung von Motivationalen Aspekten mit Hilfe von EMA

    Beschreibung: Mobile Medien bieten eine Reihe an neuen Möglichkeiten der Verhaltensmessung. Das Ecological momentary assessment (EMA) ermöglicht eine unmittelbare Messung in natürlicher Umgebung. Auch um motivationale Aspekte der Verhaltensänderung zu erfassen kann EMA einen unverzerrten und sehr verhaltensnahen Einblick gewähren. Es stellt sich jedoch die Frage, welche motivationalen Variablen mehrfach am Tag sinnvoll erfasst werden können. In dieser BA soll zum einen ein Überblick über bereits durchgeführte Studien mit EMA bezüglich motivationaler Aspekte bei der Verhaltensänderung erfolgen und zum anderen die Frage beantwortet werden, welche motivationale Faktoren zeitlich so veränderbar sind, dass sie im Laufe des Tages erfasst werden sollten.
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    Status: (erfasst / geändert: 11.12.2017)
  • Die Bedeutung narrativer Elemente und Interventionen für die Therapie psychischer Störungen

    Beschreibung: Erlebtes in Sprache zu fassen und in Form von Geschichten erzählen zu können ist eine zentrale Fähigkeit menschlichen Bewusstseins und auch Grundlage von Psychotherapie. Während die Bearbeitung der eigenen Biografie insbesondere für ältere oder Palliativpatienten eingesetzt wird, finden narrative Methoden und Therapieinterventionen zunehmend Eingang in die Behandlung psychischer Störungen (insb. affektive, Angst- und Zwangserkrankungen). Neben konzeptionellen Überlegungen sollen in dieser Arbeit die Anwendungsvoraussetzungen und die Wirksamkeit narrativer Techniken und Methoden störungsspezifisch anhand empirischer Untersuchungen gegenübergestellt werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 11.12.2017)
  • Die Wirksamkeit einer speziellen Form der Collaborative Care bei depressiven Erkrankungen

    Beschreibung: Mit einer 12-Monats Prävalenz von 23% sind psychische Störungen (respektive 10% für affektive Störungen) in der Grundversorgung besonders häufig. Doch obwohl Menschen mit psychischen Störungen eher Zugang zur Grundversorgung als zu psychiatrischen Diensten haben, werden viele von ihnen nicht richtig diagnostiziert, nicht ausreichend behandelt oder erst einige Zeit nach dem Auftreten ihrer Erkrankung zutreffend diagnostiziert. Ein möglicher Ansatz zur Verbesserung der Erkennung und Behandlung von Depressionen in der Grundversorgung stellt das collaborative care Modell dar. Hierbei handelt es sich um eine komplexe Intervention, wobei ein multiprofessioneller Ansatz in der Patientenversorgung, ein strukturierter Managementplan, Patientenbeobachtungen und eine verbesserte interprofessionelle Kommunikation vereint werden. Diese Bachelorarbeit soll relevante klinische Artikel und Studien zusammentragen, wie sich in der aktuellen Literatur die Evidenz zur Wirksamkeit einer speziellen Form (wie bspw. consultation-liaison oder stepped care) der collaborative care in der Grundversorgung bezüglich der Behandlung von Menschen mit Depression darstellt und welche Behandlungserfolge dadurch erzielt werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 08.12.2017)
  • Der Nutzen von Screening bei Depression in der Grundversorgung

    Beschreibung: Depressive Störungen sind in der Grundversorgung weit verbreitet und verursachen erhebliche Beeinträchtigungen. Die Mehrheit der Patienten wird allerdings nicht von psychologischen/psychiatrischen Fachkräften behandelt, sondern von Hausärzten. Da die Diagnose von Depressionen zeitaufwendig ist und oft Schwierigkeiten bereitet, was eine genauere klinische Untersuchung erforderlich macht, bleiben von den depressiven Patienten ca. 50% unerkannt. Eine mögliche Strategie, um die Erkennung der Depression in der Grundversorgung zu verbessern, besteht im Screening bzw. dem Einsatz von Screeninginstrumenten. Diese Bachelorarbeit soll relevante klinische Artikel und Studien zusammentragen, die folgende Aspekte untersucht haben: Wie stellt sich in der Literatur die Evidenz bzgl. Nutzen des Screening dar? Lässt sich durch das Screening die Erkennungsrate verbessern? Des Weiteren beinhaltet diese Arbeit Implikationen für zukünftige Forschung und Praxis.
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    Status: (erfasst / geändert: 08.12.2017)
  • Homework adherence in Cognitive-Behavioral Therapy

    Beschreibung: Homework provides opportunities to practice skills and is a central component of Cognitive Behavioral Therapy (CBT). The use of homework and assignments has been extensively researched and is considered an active ingredient in the treatment of a variety of disorders. However, there is a lack of understanding as to which factors are related to homework adherence and how homework adherence can be improved. The aim of the current thesis is threefold: a) outline the current evidence-base of homework and homework adherence on treatment outcome, b) provide an overview of factors associated with homework adherence, and c) compile research on strategies (e.g. therapist strategies) to improve homework adherence. This thesis may be written in English or German.
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    Status: (erfasst / geändert: 08.12.2017)
  • Wie hilfreich ist angeleitete Selbsthilfe? Befunde vergleichender Outcome-Studien bei Angst und Depression

    Beschreibung: Während reine Selbsthilfestrategien – ohne jeglichen Kontakt mit Therapeuten – in der Regel mit höheren Abbruchraten und kleinen Effekten im Vergleich zu geleiteter Selbsthilfe oder klassischer Psychotherapie verbunden sind, vermögen es angeleitete Selbsthilfeverfahren trotz des reduzierten Therapeutenkontakts, das Therapie-Outcome zu verbessern. Da die Gestaltung der angeleiteten Selbsthilfe jedoch sehr vielfältig ausfallen kann, bleibt die Befundlage zur Effektivität inkonsistent. Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, Ergebnisse zur Wirksamkeit der guided self-help im Vergleich zum klassischen Format der Face-to-Face Therapie bei Angst- und depressiven Erkrankungen zusammenzutragen. Die Arbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 08.12.2017)
  • Erinnerungsverzerrung bei Major Depression: Spezifität und Stimmungskongruenz von Beeinträchtigungen des episodischen Gedächtnisses

    Beschreibung: Patienten mit depressiven Störungen klagen häufig über Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Entsprechend sind derartige kognitive Probleme neben der depressiven Verstimmung und vermindertem Interesse ein wichtiges Kriterium bei der Diagnostik depressiver Störungen. Je nach Kontext und kognitivem Funktionsbereich stellt sich die empirische Befundlage in Bezug auf beeinträchtigte Gedächtnisfunktionen jedoch uneinheitlich dar. Ziel dieser Literaturarbeit ist es, die aktuelle Befundlage zum Einfluss depressiver Symptome speziell auf das episodische Gedächtnis zu sichten und zu diskutieren. Dabei soll insbesondere untersucht werden, inwiefern sich die Hypothese aufrechterhalten lässt, dass depressive Patienten eine systematische Erinnerungsverzerrung affektiv negativ getönter (stimmungskongruenter) Gedächtnisinhalte aufweisen. Die Arbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 17.07.2017)
  • Motivation zur Aufrechterhaltung von Gesundheitsverhalten

    Beschreibung: Es gibt in der Literatur eine Reihe von Modellen, die sich mit der Motivation beschäftigen, Verhalten zu ändern oder neues gesundheitsförderliches Verhalten zu zeigen und aufrecht zu halten. Dabei geht es häufig um gesundes Essverhalten oder sportliche Aktivität. Zum einen um präventiv das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern, zum anderen um nach solch einer Erkrankung seine Gesundheit zu stabilisieren und zu erhalten. Auch die Motivation gesundheitsförderliches Verhalten bezüglich psychischer Erkrankungen zu zeigen rückt immer mehr in den Fokus. Wir wissen mittlerweile einiges darüber, was Patienten nach einer erfolgreichen Therapie machen können, um langfristig gesund zu bleiben. Dabei stellt sich jedoch die Frage: Wie kann man Patienten motivieren, langfristig gesundheitsförderliches und rückfallpräventives Verhalten zu zeigen? Um diese Frage zu beantworten, soll in dieser BA ein Überblick der Modelle und Konstrukte zu „behavioural change“ und zur Motivation gesundheitsförderliches Verhalten aufrecht zu halten gegeben werden. Ausführlich kann dabei auf z.B. auf das HAPA-Modell (Health action process approach) eingegangen werden. Welche dieser Modelle wurden bereits für Verhaltensänderung und –aufrechterhaltung bei psychische Störungen angewandt oder adaptiert?
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    Status: (erfasst / geändert: 13.07.2017)
  • Einstellungen gegenüber Telefon-KVT – Akzeptanz und Zufriedenheit

    Beschreibung: Die Verbindung von niederschwelligen Interventionsformen mit dem Durchführungsmedium Telefon birgt ein grosses Potential, adäquate Behandlungen für depressive Erkrankungen leichter erreichbar zu machen. Im internationalen Raum gibt es zahlreiche Bemühungen, telefongestützte Behandlungen für Depression zu entwickeln und wissenschaftlich zu prüfen. Dabei steht die Untersuchung der Wirksamkeit dieser Intervention im Zentrum der intensiven Forschungsaktivität, während der Patientenperspektive weitaus weniger Beachtung geschenkt wird. Erfahrungen und Einstellungen aus Sicht der Service Users können jedoch zentrale Hinweise für die erfolgreiche Durchführung und Implementierung eines solchen Ansatzes liefern. Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, zunächst Akzeptanz und Zufriedenheit als essentielle Bestandteile der Prozessevaluation zu definieren. In einem zweiten Schritt sollen Befunde der wenigen vorhandenen Studien zu Einstellungen gegenüber telefongestützter Behandlungen zusammengetragen werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 13.07.2017)
  • Die neuropsychologische Perspektive der körperdysmorphen Störung

    Beschreibung: Personen mit körperdysmorpher Störung beschäftigen sich intensiv mit einem nicht oder nur gering fügig vorhandenen, wahrgenommenen Makel Ihres Aussehens. Dabei verbringen Sie viel Zeit mit Grübelgedanken, dem Kontrollieren, dem Verdecken oder Rückversicherungsverhalten in Bezug zu dem wahrgenommenen Makel. Neuropsychologische Studien weisen auf Auffälligkeiten in der Wahrnehmungs- und Emotionsverarbeitung sowie Gedächtnisdefizite bei dieser Erkrankung hin. Dennoch sind einige Bereiche der Informationsverarbeitung noch unerforscht, obwohl diese bei anderen psychischen Erkrankungen mit symptomatischem Überschneidungsbereich (z.B. Zwangsstörungen) bereits untersucht wurden. In dieser Bachelorarbeit soll ein Überblick über die neuropsychologische Befundlage der körperdysmorphen Störung gegeben werden. Dabei sollen noch unerforschte Bereiche und aufkommende Forschungsfragen mit Bezug zu Forschungsergebnissen verwandter Erkrankungen (wie Zwangsstörungen) herausgestellt und auf therapeutische Implikationen hingewiesen werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 13.07.2017)
  • Der Faktor Einsicht bei verschiedenen psychischen Störungen

    Beschreibung: Bei verschiedenen psychischen Erkrankungen (wie beispielsweise Schizophrenie, körperdysmorphe Störung, Zwangsstörung) wird davon ausgegangen, dass das Ausmass der Einsicht über das Vorliegen einer Erkrankung eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Aufrechterhaltung der psychischen Symptome spielt. Verschiedene kognitive Prozesse (z.B. jumping to conclusions, confirmation bias) wurden bislang mit diesem dimensionalen Konstrukt in Beziehung gesetzt. Dabei wurden diese auf unterschiedliche Art und Weise erfasst und experimentell untersucht. Auf den Forschungsergebnissen aufbauend wurden therapeutische Ansätze zur Behandlung dieses Konstrukts abgeleitet. In dieser Bachelorarbeit sollen die Befunde aus verschiedenen Forschungssträngen zusammengeführt und ein Überblick über die mit diesem Konstrukt assoziierten Prozesse sowie Therapieansätze gegeben werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 13.07.2017)
  • Compassionate focussed therapy (CFT)- Ein wirksamer Ansatz zur Behandlung von Patienten mit korperdysmorphen Symptomen?

    Beschreibung: Die Körperdysmorphe Störung (KDS) ist eine mit hohem Leidensdruck und Scham einhergehende und sozial beeinträchtigende psychische Erkrankung, die sich durch übermässige Beschäftigung mit einem eingebildeten Makel des Erscheinungsbildes auszeichnet. Die KDS-Forschung hat sich auf psychotherapeutische Interventionsmöglichkeiten, wie die vielversprechende kognitive Verhaltenstherapie (KVT), konzentriert. Aber auch andere Therapieansätze, wie die Compassionate Focussed Therapy (CFT), kommen im klinischen Therapiealltag zum Einsatz. Diese Bachelorarbeit soll nun der Frage nachgehen, welche Prozesse die CFT im Vergleich zu anderen Therapieansätzen in Forschung und Praxis ausmacht und welche Wirksamkeit sie erzielt. Der aktuelle Stand von empirischen Studien zur Behandlung von Körperdysmorphen Störungen mit besonderem Augenmerk auf die Faktoren „Einfühlungsvermögen“ und „Selbstwertschätzung“ in den vorliegenden Therapiemodellen soll in dieser Arbeit ermittelt und diskutiert werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Therapiemotivation von Menschen mit Depressionen für eine kognitive Verhaltenstherapie

    Beschreibung: Was wird unter Therapiemotivation allgemein verstanden? Was sind Besonderheiten bei Menschen mit Depressionen bezüglich der Therapiemotivation? Wie wirkt sich die Therapiemotivation von depressiven Patienten für eine kognitive Verhaltenstherapie auf den Output der Therapie aus? Wie kann die Therapiemotivation gemessen werden und von welchen Faktoren hängt sie ab? In dieser Übersichtsarbeit sollen aktuelle Befunde zur Rolle der Therapiemotivation in klassischen „face-to-face“-KVT-Therapien zusammengefasst werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Subklinische Depression (sD) als Risikofaktor für Majore Depression? Befunde zu Verlauf und Korrelate der sD

    Beschreibung: Das Konzept der subsyndromalen oder milden Depression ist trotz vermehrter Aufmerksamkeit in letzter Zeit noch immer unzureichend erforscht. Diese milde Depressionsform erfüllt die Kriterien der kategorialen Klassifikationssysteme nicht vollständig, kann aber trotzdem behandlungsbedürftig sein. Sie sollte nicht als harmlos eingestuft werden, denn die ökonomischen und gesundheitspolitischen Auswirkungen dieser Erkrankung sind enorm. Es gibt Hinweise darauf, dass die subklinische Ausprägung des depressiven Zustandes deshalb zu massiven Beeinträchtigungen führt, da sie ein Risikofaktor für eine Majore Depression darstellen kann und ausserdem die Gefahr birgt, eine sich chronisch verschlechternde Erkrankung zu entwickeln. Befunde zu Risikofaktoren, Korrelaten und zum Verlauf der milden Depressionsform sind – nicht zuletzt aufgrund des fehlenden definitorischen Konsens – nicht immer eindeutig. Doch gerade das Wissen über den Zusammenhang zwischen leichter Symptomausprägung und der Entstehung einer Majoren Depression bzw. anderen affektiven Erkrankungen ist von grosser Bedeutung, um prognostische Marker zu identifizieren und therapeutische Massnahmen anzupassen. Befunde hierzu sollen in dieser Übersichtsarbeit erörtert werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Mild ist nicht gleich leicht: Definition der subklinischen bzw. milden Depression (sD)

    Beschreibung: Das Konzept der subsyndromalen oder milden Depression ist trotz vermehrter Aufmerksamkeit in letzter Zeit noch immer unzureichend erforscht. Diese milde Depressionsform erfüllt die Kriterien der kategorialen Klassifikationssysteme nicht vollständig, kann aber trotzdem behandlungsbedürftig sein. Sie sollte nicht als harmlos eingestuft werden, denn die ökonomischen und gesundheitspolitischen Auswirkungen dieser Erkrankung sind enorm. In der Forschung und Literatur fehlt ein Konsens bezüglich Beschreibung und Definition der milden Depression, was zum Problem beiträgt, verlässliche und eindeutige Erkenntnisse zu gewinnen bzw. Befunde zu vergleichen. Diese Übersichtsarbeit soll den wichtigen Beitrag liefen, die definitorische Vielfalt von milden Depressionen zusammenzutragen und Implikation einer kategorialen vs. dimensionalen Betrachtung zu diskutieren. Wie lassen sich die unterschiedlichen Typen dieser leichten, subklinischen depressiven Zustände unterscheiden? Wie zeichnet sich das klinische Profil von Majoren Depression ab, i.e. treten gewisse Symptome bei milden Formen häufiger auf als bei „klinischen“ Ausprägungen? An welche Grenzen stösst die vorherrschende psychiatrische Nosologie?
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen Grübelprozessen und Mirror-Gazing bei Körperdysmorphen Storungen?

    Beschreibung: Die Körperdysmorphe Störung (KDS) ist eine, mit übermässigem Scham besetzte und sozial beeinträchtigende psychische Erkrankung, die sich durch Grübelprozesse und Beschäftigung mit einem eingebildeten Makel des Erscheinungsbildes auszeichnet. Die Kontrolle des eigenen Aussehens im Spiegel (mirror-gazing) spielt dabei für KDS-Patienten eine wichtige Rolle. Man geht davon aus, dass mirror-gazing ein komplexes Sicherheitsverhalten darstellt. Zudem nimmt man an, dass Personen mit einer KDS über ihr Aussehen und vergangenen sozialen Situationen nachträglich grübeln. Grübelprozesse (ruminations) bei KDS sind jedoch kaum untersucht worden und nehmen doch einen wichtigen Platz im Alltag der Patienten ein. Diese Bachelorarbeit soll der Frage nachgehen, welcher Zusammenhang zwischen mirror-gazing und Grübelprozessen bei KDS-Patienten besteht und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Im Rahmen der Literaturarbeit sollen Studien zusammengetragen und diskutiert werden, die einerseits die Phänomene Rumination und Mirror-Gazing im KDS-Störungsbild darstellen und andererseits Zusammenhange im Verlauf der KDS hervorheben.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Therapeutische Beziehung bei Internettherapie bei Depressionen

    Beschreibung: Depressionen sind mit einer 12-Monats-Prävalenz von 8% eine der häufigsten psychischen Krankheiten bei Erwachsenen in Europa und führen zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Betroffenen. Bei der Versorgung aller Erkrankten können internet- und telefongestützten Therapien einen wertvollen Beitrag leisten. Sie zeichnen sich unter anderem durch ihre Anonymität, Niedrigschwelligkeit sowie ein hohes Mass an zeitlicher und räumlicher Flexibilität aus. Damit können sie auch schwer erreichbaren oder unterversorgten Personenkreisen Zugang zu klinisch-psychologischen Interventionen ermöglichen. Trotz der genannten Vorteile und diverser Wirksamkeitsnachweise wird der Aspekt der therapeutischen Beziehung in diesem Setting häufig kritisch betrachtet. Lässt sich auch über diese „unpersönlichen“ Medien eine therapeutische Beziehung aufbauen? Was bedeutet therapeutische Beziehung in diesen Settings, wie kann sie gemessen werden und von welchen Faktoren hängt diese ab? In dieser Arbeit sollen aktuelle Erkenntnisse zum Wirkfaktor „therapeutische Beziehung“ sowie zur Bedeutung der therapeutischen Beziehung in den internet bzw. -telefonbasierten Behandlungsmöglichkeiten untersucht werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Internet-basierten Interventionen bei depressiven Störungen 2: Adhärenz und Dropout im Vergleich zur regulären Psychotherapie

    Beschreibung: Eine wachsende Zahl kontrolliert-randomisierter Studien legt die Schlussfolgerung nahe, dass Internet-basierte Interventionen ein wirksames Instrument zur Behandlung psychischer Störungen sein können. Dabei zeigt sich, dass Programme mit persönlichem Kontakt zu einem Therapeuten oder Coach tendenziell bessere Resultate erzielen als automatisierte Programme ohne persönliche Kontaktmöglichkeit. Unklar ist jedoch, worauf dieser Unterschied zurückzuführen ist. Eine Annahme besteht darin, dass die Teilnahmebereitschaft der Patienten bei begleiteten Programmen höher ist als bei unbegleiteten Programmen. In der Bachelorarbeit soll die aktuelle Datenlage bezüglich Adhärenz und Drop out in internet-basierten Intervention zur Behandlung depressiver Symptome oder Störungen zusammengetragen und kritisch reflektiert werden. Dabei sollen Unterschiede zu herkömmlichen face-to-face Therapien und der Einfluss des persönlichen Kontakts innerhalb der Programme besondere Berücksichtigung erfahren.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Internet-basierter Interventionen bei depressiven Störungen 1: Eine kritische Analyse der Studiendesigns

    Beschreibung: Die Anzahl publizierter Studien zum Nachweis der Wirksamkeit internet-basierter Interventionsprogramm für die Behandlung depressiver Symptome oder Störungen ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Aufgrund der regen Forschungsaktivitäten liegen bereits erste Metaanalysen vor, die mehrheitlich zu einem positiven Ergebnis bezüglich der Wirksamkeit dieser Interventionen gelangen. Potenzielle methodische Schwächen einiger der bislang durchgeführten Studien relativieren diese Befundlage. Im Rahmen der vorliegenden Bachelorarbeit sollen anhand der aktuellen Studienlage in diesem Bereich zentrale Designaspekte der Wirksamkeitsstudien herausgearbeitet und im Hinblick auf ihre Implikationen bezüglich Validität und Generalisierbarkeit der Ergebnisse diskutiert werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Residualsymptome als Prädiktor für Rückfalle bei Depressionserkrankungen

    Beschreibung: Depressionserkrankungen verlaufen mehrheitlich episodisch oder chronisch, Rückfälle gehören zum typischen klinischen Erscheinungsbild. Eine unvollständige Genesung gilt als einer der Hauptrisikofaktoren, in eine erneute Episode zu fallen. Im DSM-5 umfasst die Diagnose der „Persistierenden depressiven Störung“ verschiedene Depressionsformen (Dysthymie, Double Depression, Rezidivierende Depression mit unvollständiger Genesung im Intervall, etc.), die mit einem unterschiedlichen Mass an Residualsymptomen assoziiert sind bzw. einhergehen können. Diese Bachelorarbeit soll erörtern, inwiefern Residualsymptome zu unterschiedlichen Depressionsverläufen führen können (kann z.B. vorhergesagt werden, ob eine Person eine chronische depressive Episode entwickelt oder eine rezidivierende Störung?), und ob dies einen Einfluss auf die Behandlungsgestaltung hat. In dem Zusammenhang soll auch geklärt werden, wie diesbezüglich Begriffe wie recovery, remission, relapse etc. in Forschung und Praxis angewendet bzw. verstanden werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Chronic care models bei Depression

    Beschreibung: Depressionserkrankungen verlaufen mehrheitlich episodisch oder chronisch, zudem gehören komorbide physische und psychische Erkrankungen zum klinischen Erscheinungsbild. Komplexe Behandlungen, die durch ein Behandlungsteam aus verschiedenen Professionen bereitgestellt werden, scheinen daher indiziert. In Forschung und Praxis wird strittig diskutiert, welcher Ansatz bei (v.a. chronischer) Depression vertreten werden sollte: curing vs. caring: vollständige Heilung vs. Supportives Unterstützen auf Langzeit. Die Mehrheit der Studien untersucht die curing-Perspektive (Kurzzeit-Akutstudien), v.a. durch einen Behandler durchgeführt. Diese Bachelorarbeit soll Modelle bzw. Studien zusammentragen, die sich mit dem chronischen Charakter der Depression in Bezug auf eine adäquate Langzeit- und integrierte Behandlung auseinandersetzen. Fokus soll dabei Modellen/Projekten liegen, die dem chronischen Charakter und allfälliger jahrelanger Behandlung durch ein komplexes Behandlerteam Rechnung tragen (caring-Konzept).
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    Status: (erfasst / geändert: 12.12.2016)
  • Differenzierung und Komorbidität von Zwangsstörungen und Schizophrenie

    Beschreibung: Die Abgrenzung zwischen Zwangserkrankungen und Schizophrenie gehört auch heute noch zu den strittigen Problemfeldern der Psychologie und ist doch ein wichtiger Bestandteil der angegliederten medikamentösen und psychotherapeutischen Intervention. Erschwerend kommt hinzu, dass beide Störungsbilder komorbid auftreten können. Während bei nur ca. 13% der gesunden Bevölkerung einmal im Leben zwanghafte Verhaltensweisen festzustellen sind, besteht bei Schizophreniepatienten ein 25% hohes Risiko Zwangssymptome zu entwickeln. Umgekehrt sind Zwangspatienten mit 1.7% Prävalenzrate nur selten von Psychosen betroffen. Nachdem auch neurobiologische Untersuchungen Überlappungen des dopaminergen und des serotonergen Systems gefunden haben, sind neue Diskussionen der Beziehung zwischen Schizophrenie und Zwang wachgeworden. Wie ist eine Differenzierung und passende Diagnose somit möglich und warum zeigen beide Störungen en so ungleiches Prävalenzrisiko auf? Diesen und ähnlichen Fragen soll diese Arbeit nachgehen. Im Rahmen der Literaturarbeit sollen Studien zusammengetragen und diskutiert werden, die einerseits Merkmale zur Abgrenzung der beiden Störungsbilder aufzeigen und andererseits Überlappungen und Komorbiditäten hervorheben.
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    Status: (erfasst / geändert: 07.08.2016)
  • Therapieansätze bei Zwangsstörungen

    Beschreibung: Die Behandlung von Zwangsstörungen kann auf mehreren Wegen erfolgen, wobei, neben der medikamentösen Behandlung, speziell die verhaltenstherapeutische Methode der Exposition mit Reaktionsverhinderung als Interventionsmethode der Wahl herangezogen wird. Allerdings umfasst auch die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eine Vielzahl an Interventionen die unterschiedlich oft und teils für verschiedene Ausprägungen und Symptome der Zwangserkrankung zur Anwendung kommen können. Diese Bachelorarbeit soll der Frage nachgehen, wo die unterschiedlichen Therapieansätze in Forschung und Praxis stehen und welche Wirksamkeit sie erzielen. Der aktuelle Stand von empirischen Studien zur Behandlung von Zwangsstörungen mit besonderem Augenmerk auf kognitiv-behaviorale Ansätze soll in dieser Arbeit ermittelt und diskutiert werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 07.08.2016)
  • Zugang zu evidenzbasierten Behandlungen bei psychischen Störungen

    Beschreibung: Die hohe Prävalenz psychischer Störungen – besonders der depressiven Erkrankungen – stellen eine Herausforderung für das Gesundheitswesen dar. Trotz der Verfügbarkeit von effektiven, evidenzbasierten Behandlungsansätzen, wird ein Grossteil der Betroffenen unzulänglich versorgt. Fehl- und Unterversorgung entsteht aus einem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren, die im Zentrum dieser Übersichtsarbeit stehen sollen. Dabei sollen Befunde zusammengetragen werden, die auf Schwierigkeiten und Hindernisse beim Zugang zu adäquaten Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Beschwerden hinweisen. Folgende Leitfragen können dabei verfolgt werden: Welche Barrieren existieren auf individueller und systemischer Ebene? Gibt es erfolgsversprechende Ansätze, dem treatment gap entgegenzuwirken?
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    Status: (erfasst / geändert: 09.07.2016)
  • Partnerschaft und Untreue: Paartherapie nach einem Seitensprung

    Beschreibung: Untreue ist ein sehr destruktives, in der Regel äusserst verletzendes Ereignis in einer Partnerschaft. Schätzungen ergeben, dass mehr als 20% der Männer und über 10% der Frauen in der Partnerschaft sexuelle Aussenbeziehungen haben, bzw. in der Vergangenheit einmal hatten. Demnach ist Untreue und Misstrauen immer häufiger Anlass und Inhalt einer Paartherapie. Ziel dieser Literaturarbeit ist eine Darstellung der Häufigkeit von sexueller Untreue in einer Partnerschaft im deutschsprachigen europäischen Raum, sowie eine Erläuterung des derzeitigen paartherapeutischen Vorgehens bei betroffenen Paaren, bzw. eine Bewertung des Erfolgs einer Paartherapie bei Untreue.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Nicht näher bezeichnete Essstörungen - Die drei „unbekannten“ Binge Eating Disorder, Nachtesser-Syndrom und Orthorexie

    Beschreibung: Neben den bekannten und gut untersuchten Essstörungen Bulimie und Magersucht, werden heute in der ICD und dem DSM weitere Störungen aufgelistet, die zwar pathologisch sind, den Kriterien der häufigeren Erkrankungen allerdings nicht entsprechen. Demnach sind diese eher unbekannten Essstörungen teilweise nicht ausreichend untersucht und das therapeutische Angebot ist aktuell nicht ausreichend. Ziel dieser Literaturarbeit ist eine Darstellung der drei Essstörungen Binge Eating Disorder, Nachtessersyndrom und Orthorexie, eine Beschreibung der Entstehung und Häufigkeit dieser Erkrankungen, sowie der vorhanden und empfohlen therapeutischen Angebote.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Körperbildstörung bei Essstörungen

    Beschreibung: Die Körperbildstörung ist in vielen Fällen ein zentrales Symptom insbesondere der Anorexia Nervosa und Bulimia nervosa. Bisher ist noch unklar, welche psychischen Mechanismen an der Aufrechterhaltung klinisch bedeutsamer Körperbildstörungen beteiligt sind. Spezifische Behandlungsansätze wurden zur Behandlung dieser Problematik entwickelt und teilweise evaluiert. Diese Bachelorarbeit geht folgenden Fragen nach: Bei welchen Patienten mit Essstörungen liegt keine Körperbildstörung vor und was sind Erklärungen dafür? Wie unterscheidet sich die Körperbildproblematik zwischen den unterschiedlichen Arten der Essstörungen? Gibt es Spezifika der Körperbildstörung bei Männern? Welche Behandlung wird aktuell bei der Körperbildstörung empfohlen?
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Aktueller Stand der Kognitiven Verhaltenstherapie im Jahr 2016

    Beschreibung: Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) umfasst eine Vielzahl an Interventionen für verschiedene psychische Erkrankungen. Die KVT gehört zu den empirisch am besten untersuchten Therapierichtungen und gilt bei mehreren psychischen Erkrankungen als state-of-the-art Behandlung. Dennoch gibt es in deren Erforschung noch offene Fragen und die KVT gilt nicht bei allen psychischen Erkrankungen als die wirksamste Behandlung. Diese Bachelorarbeit geht der Frage nach, wo die KVT in Forschung und Praxis im Jahr 2016 steht und wie dies im Vergleich mit anderen Therapierichtungen zu bewerten ist. Grundlage dafür ist die Ausgabe der Zeitschrift „Psychotherapy Research“ vom April 2015, welche sich als Fokus mit dieser Fragestellung befasst hat.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Expositionstherapie bei Angststörungen: Aktueller Stand in der Empirie und in der Praxis

    Beschreibung: Die Expositionstherapie gilt bei vielen Angststörungen als Behandlung der ersten Wahl und wurde bereits empirisch gut untersucht. Dennoch werden in der Wissenschaft auch andere Behandlungsformen diskutiert. Weiter brechen etwa 12-15% der Patienten diese Therapie ab und bei 20-30% treten Rückfälle auf. Schaut man sich die Situation in der Praxis an, werden heute trotz der belegten Wirksamkeit der Expositionstherapie wenige solche Behandlungen bei Angstpatienten tatsächlich durchgeführt. Diese Arbeit geht der Frage nach, wie der aktuelle Stand in der Empirie zur Behandlung von Angststörungen aussieht und wie dies in der Praxis umgesetzt wird.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Einstellung gegenüber internetbasierten klinisch-psychologischen Interventionen – Die Perspektive von Patienten, Therapeuten und Fachverbänden

    Beschreibung: Internetbasierte psychologische Therapie- oder Selbsthilfeprogramme zeichnen sich unter anderem durch ihre Anonymität, Niedrigschwelligkeit sowie ein hohes Mass an zeitlicher und räumlicher Flexibilität aus. Damit haben sie das Potenzial auch schwer erreichbaren oder unterversorgten Personenkreisen Zugang zu klinisch-psychologischen Interventionen zu ermöglichen. Dementsprechend setzt sich die Forschung mittlerweile intensiv mit der Frage nach der Effektivität internetbasierter Interventionen auseinander. Jenseits der Wirksamkeit stellt sich allerdings die Frage, inwiefern Therapie über das Internet auf die Akzeptanz seitens der Betroffenen stösst. Im Rahmen der Literaturarbeit sollen Studien zusammengetragen und diskutiert werden, die die Einstellung gegenüber internetbasierten Interventionen aus unterschiedlichen Perspektiven empirisch untersucht haben.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Happiness to go? – Anwendungsbeispiele und wissenschaftliche Evidenz zur Nutzung von Mobilmedien für die Prävention und Behandlung depressiver Störungen

    Beschreibung: Das Angebot sowohl kommerzieller als auch nicht-kommerzieller Gesundheits-Apps steigt stetig, allerdings liegt für die wenigsten mobilen Begleiter eine wissenschaftliche Evaluation vor, auch bleibt häufig unklar, wer die Anbieter sind und welche Interessen sie verfolgen. Allerdings nimmt sich auch die Forschung zunehmend der Frage an, wie Mobilmedien im Rahmen klinisch psychologischer Interventionen genutzt werden können. In der Arbeit soll ein kritischer Literaturüberblick zu mHealth Interventionen erarbeitet werden, wobei der Fokus auf die Prävention und Behandlung unipolarer depressiver Störungen und Symptome gelegt werden soll.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Die Rolle des Therapeuten in der internetbasierten Selbsthilfe - Was bringt zusätzlicher Therapeutenkontakt?

    Beschreibung: Internetbasierte Interventionen zur Behandlung psychischer Probleme oder Störungen variieren im Ausmass des Therapeutenkontakts, d.h. im Ausmass mit dem der Austausch des Patienten mit einer Therapeutin oder einem Berater bzw. Experten im Verlauf der Programmteilnahme vorgesehen ist. So wird bei Programmen der internetbasierten Selbsthilfe unterschieden zwischen der therapeutisch angeleiteten Selbsthilfe und rein automatisierten Selbsthilfeprogrammen ohne Therapeutenkontakt. In der Arbeit sollen anhand der Literatur Art und Ausprägung der möglichen Effekte des Therapeutenkontakts in Programmen der internetbasierten Selbsthilfe referiert und mögliche Wirkmechanismen dieser neuen Behandlungsformen diskutiert werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Therapeutische Beziehung als Wirkfaktor in unterschiedlichen Behandlungsformen

    Beschreibung: Trotz nachgewiesener Wirksamkeit und zahlreichen Vorteilen, die internet- und telefongestützte Therapien gegenüber klassischen Behandlungsarten mit sich bringen können, gibt es einen Aspekt, welcher dieser Art von Behandlung häufig abgesprochen wird und zu Kritik führt: die therapeutische Beziehung. Doch lässt sich auch über „unpersönliche“ Medien eine therapeutische Beziehung aufbauen? Was bedeutet therapeutische Beziehung in unterschiedlichen Settings und von welchen Faktoren hängt diese ab? In dieser Arbeit sollen aktuelle Erkenntnisse zum Wirkfaktor „therapeutische Beziehung“ sowie zur Bedeutung der therapeutischen Beziehung in unterschiedlichen Settings anhand eines Vergleiches zwischen der klassischen „Face-to-face“-Therapie und den internet bzw.- telefonbasierten Behandlungsmöglichkeiten untersucht werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Therapieabbruch bei unterschiedlichen Behandlungsformen

    Beschreibung: Gibt es Unterschiede in der Art und Häufigkeit von Therapieabbrüchen zwischen unterschiedlichen Behandlungsformen? Welche Gründe gibt es, eine Therapie vorzeitig zu beenden und wie kann dem entgegengewirkt werden? In dieser Übersichtsarbeit sollen aktuelle Befunde zu Therapieabbruch und Therapiecompliance anhand eines Vergleiches zwischen klassischen „Face-to-face“-Therapien und mediengestützten Therapieformen (Internet- bzw. telefonbasierte Behandlung) zusammengefasst und damit assoziierte Faktoren untersucht werden.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Depression in der Primärversorgung

    Beschreibung: Für einen Grossteil der Personen mit psychischen Beschwerden ist der Hausarzt/die Hausärztin die erste Anlaufstelle, welche/r somit eine wichtige Rolle in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen einnimmt. Diese Bachelorarbeit fasst aktuelle Befunde zur Depression in der Primärversorgung zusammen und setzt sich mit Schwierigkeiten in der Erkennung, Diagnose und Behandlung depressiver Erkrankungen in der hausärztlichen Praxis auseinander.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Wirkmechanismen in der Psychotherapie der Depression

    Beschreibung: Studien zeigen, dass Psychotherapie als wirksame Behandlungsmöglichkeit angesehen werden kann, und z.T. gleiche oder sogar bessere Effekte zeigt als Pharmakotherapie. Bedeutend weniger Evidenz liegt dazu vor, welche Behandlungselemente konkret wirken bzw. nicht wirken, was in Zukunft zu einer Optimierung der Psychotherapie führen könnte. Diese Bachelorarbeit soll den aktuellen Stand zu Wirkmechanismen/Behandlungselementen in der Psychotherapie der Depression zusammenfassen, sowie inhaltlich und methodisch die Vor- und Nachteile dieses Forschungszweiges erörtern.
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    Status: (erfasst / geändert: 10.12.2015)
  • Einfluss der Depressionsbehandlung auf Affekt und Aktivität im Alltag von Patientinnen und Patienten

    Beschreibung: Das Ecological Momentary Assessment stellt eine Methode dar, um psychologische Prozesse und Verhaltensweisen im täglichen Leben von Patientinnen und Patienten zu erfassen und so eine ökologisch valide Erfassung der Symptomatik psychischer Erkrankungen zu ermöglichen. Bisherige EMA-Studien haben sich primär der Untersuchung von psychopathologischen Phänomenen und deren temporalen Dynamik bei Patienten mit einem spezifischen Störungsbild im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen gewidmet (z.B. Stimmung, Aktivität, Schlaf). Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf der Behandlung von Patienten mit psychischen Erkrankungen. Dabei soll ein Überblick von EMA-Studien erstellt werden, die den Einfluss von (medikamentösen und/oder psychotherapeutischen) Behandlungen auf relevante klinische und psychopathologische Variablen (z.B. Affekt, Aktivität, Lebensqualität) bei diversen Störungsbildern untersucht haben.
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    Eingabedatum: 14.01.2020
    Kontakt: Elisa Haller, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Barrieren bei der Implementierung internetbasierter Interventionen in der psychosozialen Versorgung

    Beschreibung: Die Anzahl von Studien zur Wirksamkeit internetbasierter Interventionsprogramme für die Behandlung psychischer Störungen oder Symptome ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Metaanalysen weisen für Störungsbilder wie Depression oder Angststörungen positive Ergebnisse der Interventionen im Vergleich zu Kontrollgruppen aus. Dennoch haben entsprechende Programme bislang kaum Eingang in die Versorgung erhalten. Die Gründe hierfür sind vielfältig und können auf mehreren Ebenen angesiedelt sein, beispielsweise auf der Ebene des Versorgungsystems, bei den Behandlern oder Patienten. Anhand eines systematischen Literaturüberblicks sollen potenzielle Barrieren bei der Implementierung internetbasierter Interventionen identifiziert und systematisch dargestellt werden. Ausserdem sollen aufgrund der Studienlage Empfehlungen für die Überwindung der Barrieren abgeleitet werden. Die Bachelorarbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden.
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    Eingabedatum: 06.01.2020
    Kontakt: Dr. phil. Markus Wolf, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Selbstwirksamkeitserwartung als Prädiktor von Gesundheitsverhalten

    Beschreibung: Es gibt in der Literatur eine Reihe von Modellen, die sich mit der Motivation, Verhalten zu ändern oder neues Verhalten zu zeigen und aufrecht zu halten beschäftigen, z.B. das HAPA-Modell (Health action process approach) von Schwarzer, 2001. Dabei geht es häufig um gesundes Essverhalten oder sportliche Aktivität. Zum einen um präventiv das Risiko für das Auftreten von Erkrankungen zu verringern, zum anderen um nach einer Erkrankung die Gesundheit zu stabilisieren und zu erhalten. Auch die Motivation gesundheitsförderliches Verhalten bezüglich psychischer Erkrankungen zu zeigen rückt immer mehr in den Fokus. Ein zentraler Faktor dieser Modelle stellt die Selbstwirksamkeitserwartung dar. Verhaltensweisen werden durch die Selbstwirksamkeitserwartung hervorgesagt oder moderiert. In dieser BA soll ein Überblick der Modelle und der enthaltenen Faktoren zu ?behavioural change? und zur Motivation gesundheitsförderliches Verhalten aufrecht zu halten gegeben werden. Zentral ist dabei die Frage, welche Rolle die Selbstwirksamkeitserwartung in den jeweiligen Modellen übernimmt und welchen Grad der Aufklärung für das jeweilige Verhalten in der empirischen Literatur ihr zugeschrieben wird.
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    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2020
    Kontakt: Dipl.-Psych. Savion Hesse, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Bereichsspezifische Selbstwirksamkeitserwartung

    Beschreibung: Die Selbstwirksamkeitserwartung, ist die subjektive Überzeugung, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenzen bewältigen zu können. Das Konzept beruht auf der sozialkognitiven Theorie von Bandura (1986). Die Selbstwirksamkeitserwartung ist eine Kognition, die menschliches Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst. Neben diversen handlungsspezifischen Selbstwirksamkeitserwartung (z. B. schulische Selbstwirksamkeitserwartung: «Ich kann mich auch dann motivieren zu lernen, wenn ich eigentlich mehr Lust auf andere Aktivitäten hätte» oder sportspezifische Selbstwirksamkeitserwartung: «Ich bin mir sicher, dass ich regelmäßig Sport treiben kann, auch wenn schlechtes Wetter ist», sowie der depressionsspezifischen Selbstwirksamkeitserwartung: «Ich bin mir sicher, dass ich frühzeitig etwas Wirksames gegen eine depressive Phase unternehmen kann, bevor sie zu stark wird») drückt die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung eine optimistische Einschätzung der generellen Lebensbewältigungskompetenz aus («Wenn ein Problem auftaucht, kann ich es aus eigener Kraft meistern»). In dieser Bachelorarbeit soll herausgearbeitet werden, in welchen Bereichen bereits eine spezifische Erfassung der Selbstwirksamkeitserwartung erfolgt und welche zusätzliche Aufklärung durch die bereichsspezifische Erfassung im Gegensatz zur allgemeinen Erfassung der Selbstwirksamkeitserwartung erreicht werden kann.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
    Zeitrahmen:
    Eingabedatum: 06.01.2020
    Kontakt: Dipl.-Psych. Savion Hesse, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Compliance und Drop Out bei Ecological Momentary Assessments

    Beschreibung: Mobile Medien bieten eine Reihe an neuen Möglichkeiten der Verhaltensmessung. Das Ecological momentary assessment (EMA) ermöglicht eine unmittelbare Messung in natürlicher Umgebung. Diese Messungen sollen möglichst kurz sein und für die Probanden keinen grossen Aufwand darstellen. Grösstenteils werden sie mehrfach täglich durchgeführt und greifen nur minimal in den Alltag der Teilnehmer ein. Meistens wird von geringen Drop Outs und einer hohen Compliance berichtet. In dieser Arbeit soll systematisch aufgearbeitet werden, wie hoch die Drop-Out Raten bei EMA im Rahmen der Psychotherapieforschung im Vergleich zu herkömmlichen Untersuchungen sind und ob sich die Compliance in Abhängigkeit von unterschiedlichen Rekrutierungsstrategien unterscheidet.
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    Eingabedatum: 14.01.2020
    Kontakt: Dipl.-Psych. Savion Hesse, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Die Entwicklung von Suizidalität über die Lebensspanne

    Beschreibung: Weltweit sterben pro Jahr über 800?000 Personen an Suizid, was bedeutet, dass sich ca. alle 40 Sekunden ein Mensch das Leben nimmt. Dabei stellt Suizid bei den 15-29-Jährigen die zweithäufigste Todesursache dar. Gleichzeitig steigt sowohl die Suizidrate der nicht-assistierten als auch der assistierten Suizide mit zunehmendem Alter. Neben Suiziden beinhaltet der Oberbegriff «Suizidalität» aber noch weitere Phänomene wie z.B. Suizidgedanken oder Suizidversuche. Die damit verbundenen Entstehungsprozesse und Motive können wiederum sehr unterschiedlich sein. In dem Zusammenhang soll in dieser Bachelorarbeit der Frage nachgegangen werden, inwiefern sich quantitative und qualitative Unterschiede der Suizidalität über die Lebensspanne bzw. für verschiedene Lebensabschnitte zeigen.
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    Eingabedatum: 06.01.2020
    Kontakt: MSc. Catherine Irniger, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Die Rolle von shared-decision-making (SDM) bei der Behandlung der Depression

    Beschreibung: Effektive Behandlungen von Depressionen umfassen je nach Schweregrad psychologische Interventionen und/oder Medikamente. Die Behandlungsmöglichkeiten unterscheiden sich jedoch unter anderem in Kosten, Zeitaufwand, Verfügbarkeit und Patientenakzeptanz. Ferner haben Studien gezeigt, dass fehlende Patienteninformationen, Probleme in der Arzt-Patienten-Kommunikation und eine geringe Beteiligung der Patienten am medizinischen Entscheidungsprozess Schlüsselfaktoren für die Abneigung der Patienten, sich bei der Behandlung zu beteiligen, darstellen. Um sicherzustellen, dass die Patienten eine Behandlung erhalten, die mit ihren Werten sowie auch den Leitlinien übereinstimmt, ist es wichtig, die Patienten in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Shared Decision Making (SDM) stellt hierfür eine Möglichkeit dar. SDM ist definiert als ein Ansatz, bei dem Ärzte/Kliniker und Patienten bei klinischen Entscheidungen die besten verfügbaren Informationen austauschen und Patienten unterstützt werden, Optionen zur Erreichung informierter Präferenzen in Betracht zu ziehen. Diese Bachelorarbeit soll relevante klinische Artikel und Studien zusammentragen, wie sich in der aktuellen Literatur die Evidenz bzgl. shared-decision-making bei der Behandlung der Depression darstellt. Des Weiteren beinhaltet diese Arbeit Implikationen für zukünftige Forschung und Praxis.
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    Eingabedatum: 06.01.2020
    Kontakt: MSc. Alexandra Wüest, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Patientendropouts in der psychotherapeutischen Behandlung der Depression

    Beschreibung: Ein grosses Problem in der Psychotherapieforschung und -praxis stellen die Dropouts von Patienten dar. Der vorzeitige Abbruch der psychotherapeutischen Behandlung ist ein häufig auftretendes Phänomen, das aus Forschungssicht die Interpretierbarkeit von Outcome-Forschungsdaten stark einschränkt sowie auf allen Ebenen der Patientenversorgung eine Vielzahl von negativen Auswirkungen hat. So erleben Patienten, die vorzeitig die Therapie abbrechen, im Allgemeinen schlechtere klinische Ergebnisse. Im Weiteren können ihre Leistungserbringer Einnahmen verlieren, sich demoralisiert fühlen oder denken, dass ihre Bemühungen vergebens waren. Auf gesellschaftlicher oder Systemebene wirkt sich das Problem des Abbruchs auf die Zuweisung klinischer Ressourcen aus und trägt zur erhöhten Belastung durch unbehandelte psychische Erkrankungen bei. Diese Bachelorarbeit soll einerseits relevante klinische Artikel und Studien bzgl. Patientendropouts in der psychotherapeutischen Behandlung der Depression zusammentragen sowie andererseits mögliche Ansätze zur Reduktion der Dropouts und Empfehlungen zur Umsetzung dieser in die Psychotherapiepraxis diskutieren.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
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    Eingabedatum: 06.01.2020
    Kontakt: MSc. Alexandra Wüest, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)
  • Welche kognitiven Prozesse führen zum Behandlungserfolg bei der sozialen Angststörung?

    Beschreibung: Dysfunktionale Kognitionen werden als zentrale ätiologische und aufrechterhaltende Faktoren bei der sozialen Angststörung (SAD) angenommen. Nach dem kognitiven Modell von Clark & Wells (1995) und Clark (2011) zählen dysfunktionale Selbstüberzeugungen und Aufmerksamkeitsprozesse sowie ein negatives Grübeln nach der angstbesetzten Situation zu den wesentlichen kognitiven Variablen. Diese erhalten breite empirische Unterstützung. Es fehlen jedoch Untersuchungen zur Rolle kognitiver Prozesse in der psychotherapeutischen Behandlung. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, einen Überblick zu kognitiven Prozessen, die bei der Behandlung der SAD untersucht werden, zu erstellen. Der Fokus der Arbeit soll auf Studien liegen, die kognitive Prozesse als Prädiktoren oder Mediatoren des Outcomes bei der SAD-Behandlung untersucht haben.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema:
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    Eingabedatum: 14.01.2020
    Kontakt: Elisa Haller, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 30.06.2020)