Kindernachmittag

21.09.2022, 15.00–17.00 Uhr, UZH Campus Oerlikon


Anmeldeformulare werden ab August hier aufgeschaltet

Workshop 1: Können Pferde rechnen? oder: Worauf man bei der Planung von psychologischen Experimenten achten muss

Carolin Strobl

In diesem Kurs erfährst du, was es mit dem «klugen Hans» auf sich hatte: einem Pferd, das rechnen konnte – oder etwa doch nicht? Wir werden die wahre Geschichte vom «klugen Hans» nachstellen, und in der Gruppe das Rätsel lösen, wie dieses berühmte Pferd wohl auf die richtigen Rechenergebnisse kam. Dabei lernen wir einige wichtige Grundlagen und Begriffe der psychologischen Forschung kennen. In der Psychologie versuchen wir nämlich, mit Experimenten etwas über die Wahrnehmung, das Denken oder das Verhalten von Menschen (und manchmal auch Tieren) herauszufinden. Dabei gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, damit man aus den Ergebnissen zuverlässige Schlussfolgerungen ziehen kann.

Workshop 2: Einblick ins Gehirn: Methoden und Experimente

Nora Raschle

Wie funktioniert das menschliche Gehirn? Und, wie können wir das menschliche Gehirn überhaupt untersuchen? In diesem Kurs lernen wir wie Forschende das menschliche Gehirn testen. Dazu schauen wir uns an, wie wir das Gehirn vor vielen hunderten von Jahren untersucht haben und was heutige, moderne Untersuchungsmöglichkeiten sind. Dabei führen wir selber verschiedene kürzere Experimente durch, die uns etwas über die Funktionsweise des Gehirns beibringen.

Workshop 3: Wie sollte Arbeit sein?

Martin Kleinmann

Alle gehen arbeiten. Manche haben Freude daran, andere nicht. Aber wie sollte Arbeit eigentlich sein und brauchen wir Arbeit in unserer zunehmend technisierten Welt überhaupt noch? Wäre eine Welt ohne Arbeit nicht viel angenehmer? Wir werden gemeinsam diskutieren, was eigentlich gute Arbeit ist und ob wir Arbeit weiterhin benötigen.

Workshop 4: Das Selbst – Wie Du Dich im Spiegel anderer siehst

Wiebke Bleidorn

Was wissen wir eigentlich über unsere Persönlichkeit? Wie werden unser Selbstbild und unser Selbstwert geformt? Und wieso glauben wir manchmal zu wissen, wer wir sind, obwohl andere uns völlig anders sehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars, das sich mit dem Bild der eigenen Persönlichkeit und den vielfältigen Prozessen der Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung beschäftigt.

Workshop 5: Wie und was uns das Gehirn erzählt

Moritz Daum

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Gebilde. Es ermöglicht uns, unsere Umwelt wahrzunehmen, zu interpretieren und mit ihr zu interagieren. Dabei arbeitet unser Gehirn im Verborgenen und wir bekommen nicht immer mit, was das Gehirn mit der Information anstellt, die wir über unsere Sinnesorgane, Auge, Ohr, Haut wahrnehmen.

Man schätzt, dass das menschliche Gehirn aus ungefähr 100 Milliarden Nervenzellen besteht. Aufgrund der immensen Anzahl von möglichen Verbindungen sind wir in der Lage, riesige Massen an Informationen abzuspeichern. Man kann sich fragen, ob und wie man herausfinden kann, wie das Gehirn arbeitet und wie man die Aktivität des Gehirns messen kann. Eine Technik, die uns dafür zur Verfügung steht, ist die Elektroenzephalographie, kurz EEG genannt. Mit dieser Technik werden die winzigen Stromimpulse, welche Nervenzellen bei ihrer Aktivität auslösen, an der Kopfoberfläche mittels vieler kleiner Sensoren gemessen. Diese Technik werden wir im Rahmen des Kurses kennenlernen und aufzeigen, welche Signale unser Gehirn in verschiedenen Situationen von sich gibt und was sie bedeuten.