Masterarbeiten

  • Informationen zur Masterarbeit
    In der folgenden Übersicht finden Sie Themenbereiche, Einzelthemen und ev. extern betreute Einzelthemen vor.
    Betreuungsperson der Masterarbeit: Prof. Dr. W. Ruch

Masterarbeit an der Professur Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik

Studierende, die ihre Master-Arbeit an unserer Fachrichtung schreiben möchten, werden gebeten, sich bei Prof. Willibald Ruch per E-Mail zu melden.

Wenn Sie sich für eines der aktuell ausgeschriebenen Themen interessieren, können Sie sich direkt an den Betreuer/die Betreuerin bzw. der Kontaktperson des Themas wenden (E-Mail mit Lebenslauf, Bachelorzeugnis/Academic Record und kurzem Motivationsschreiben sowie Angabe möglicher Termine für eine Vorbesprechung).

Sie können sich gerne bereits melden, auch wenn Sie das Assessment-Modul noch nicht abgeschlossen haben.

Durch Klick auf die einzelnen Themen werden die Detail-Informationen angezeigt.

 


offen:

 


vergeben:

  • Evaluation einer Achtsamkeitsbasierten Humorintervention

    Beschreibung: Achtsamkeit, oft definiert als bestimmte Art und Weise der Aufmerksamkeit, "absichtsvoll, im gegenwärtigen Moment, und ohne zu urteilen" (Kabat-Zinn, 1994, S. 4), wird aufgrund der guten Wirksamkeit inzwischen in zahlreichen achtsamkeitsbasierten Interventionen zur Gesundheitsförderung eingesetzt. Über den Zusammenhang mit wohlwollendem Humor, der darauf abzielt, Mitgefühl für die Ungereimtheiten und das Imperfekte im Leben und der Menschen zu wecken, ist bislang noch relativ wenig bekannt. Beides sind jedoch "Herzensqualitäten", welche dabei unterstützen können, eine wohlwollende, mitfühlende Einstellung zu den Erfahrungen des Lebens einzunehmen. Aufgrund der theoretischen Überschneidung zwischen Achtsamkeit und wohlwollendem Humor wird ferner davon ausgegangen, dass beide gemeinsam geübt werden können. Aufgrund der angenommen Synergien, sollte ein Training, dass beide Qualitäten vereint, eine besonders positive Wirkung auf Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit haben. Im Rahmen der Masterarbeit soll untersucht werden, welche Wirkungen eine achtsamkeitsbasierte Humorintervention auf Achtsamkeit, Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und Stress, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, entfaltet. Die Arbeit wird im Rahmen des SNF-Projekts ?Synergies of Mindfulness and Benevolent Humor: Development and Evaluation of a Mindfulness-based Humor Intervention (MBHI)?durchgeführt. Das konkrete Thema bzw. der Schwerpunkt der Masterarbeit ist jeweils mit der Betreuungsperson abzusprechen und kann variieren.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: HS20-FS21
    Eingabedatum: 26.08.2020
    Kontakt: Christian Kastner, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 15.09.2020)
  • Charakterstärken im Studium

    Beschreibung: Die bisherige Forschung konnte zeigen, dass die 24 Charakterstärken der VIA-Klassifikation (Peterson & Seligman, 2004) in verschiedenen Kontexten wie der Arbeit oder der Schule mit Faktoren wie Erfolg und Wohlbefinden in Zusammenhang stehen. Jedoch gibt es aktuell noch kaum Forschung zur Bedeutung von Charakterstärken im Studium, obwohl Erfolg und Wohlbefinden auch in diesem Lebensbereich durchaus wichtige Kriterien sind. Aus diesem Grund soll im Rahmen dieser Studie den Fragen nachgegangen werden: (a) welcher Zusammenhang zwischen Charakterstärken und der Studien- bzw. Berufswahl von Maturant/innen besteht sowie (b) welcher Zusammenhang zwischen Charakterstärken und akademischem Erfolg wie auch Wohlbefinden besteht, um daraus möglicherweise Charakterstärken zu identifizieren, welche für ein erfolgreiches und erfüllendes Studium essentiell sind. Das konkrete Thema bzw. der Schwerpunkt der Masterarbeit ist jeweils mit der Betreuungsperson abzusprechen und kann variieren.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1-2
    Zeitrahmen: FS2020-HS2020
    Eingabedatum: 29.01.2020
    Kontakt: Lisa Pindeus, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 14.07.2020)
  • Wie relevant sind positive Persönlichkeitseigenschaften für Work-Life-Balance? Die Rolle von Charakterstärken und Flexibilität für die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben

    Beschreibung: Die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben, die sogenannte Work-Life-Balance, gewinnt immer mehr an Bedeutung für Arbeitnehmende. Auch in der psychologischen Literatur, insbesondere im Rahmen der Entwicklungs-, Arbeits-, Organisations- sowie Gesundheitspsychologie wird die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben erforscht. Positive Psychologie hingegen beschäftigt sich mit Erfahrungen, Eigenschaften und gesellschaftlichen Institutionen, die das Leben lebenswerter und Menschen glücklicher machen. Einer der Forschungsgegenstände der Positiven Psychologie ist der gute Charakter, der durch die 6 Tugenden und 24 Charakterstärken (VIA-Klassifikation, Peterson & Seligman, 2004) beschrieben wird. Flexibilität als Persönlichkeitseigenschaft scheint eine wichtige Rolle in der modernen Welt zu spielen, die durch die stetigen Wandel, Unsicherheiten und Ambiguität gekennzeichnet ist. In der Masterarbeit soll die Rolle des Charakters und der Flexibilität für die erfolgreiche Vereinbarung von Privat- und Berufsleben untersucht werden. Im Rahmen einer Online-Tagebuch-Studie soll die Anwendung von Charakterstärken sowie der Flexibilität in verschiedenen Lebensbereichen, wie dem Arbeitsplatz und Privatleben, erforscht werden. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, wie wichtig Charakterstärken und Flexibilität für verschiedene Lebensbereiche sind und wie sie mit allgemeinem und arbeitsbezogenem Wohlbefinden, und der erfolgreichen Vereinbarung von Berufs- und Privatleben zusammenhängen. Die Arbeit wird im Rahmen des SNF-Projekts zu Charakter und dem "Guten Leben" (https://projekt-charakter.ch) durchgeführt.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1-2
    Zeitrahmen: FS2020-HS2020
    Eingabedatum: 08.11.2019
    Kontakt: Valentina Vylobkova, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 29.01.2020)
  • Ein Vergleich verschiedener Messinstrumente von Charakterstärken und deren Zusammenhang mit dem "guten Leben"

    Beschreibung: Peterson und Seligman (2004) beschrieben in ihrem Handbuch 24 Charakterstärken, die positiv bewertete und moralische Eigenschaften darstellen. Das Standard-Instrument zur Erfassung dieser Stärken ist das VIA-Stärkeninventar (VIA-IS; Peterson et al., 2005), das in vielen Sprachen erfolgreich verwendet wird. McGrath (2017) überarbeitete vor Kurzem das VIA-IS und publizierte dies als "VIA Assessment Suite". In der vorliegenden Masterarbeit sollen diese beiden Messinstrumente (VIA-IS und VIA-Assessment Suite) miteinander verglichen werden. Zudem wird überprüft, inwiefern die beiden Instrumente zentrale Kriterien in verschiedenen Lebensbereichen, die "das gute Leben" ausmachen (z.B. allgemeines Wohlbefinden, Arbeitszufriedenheit, Studienzufriedenheit, soziale Beziehungen), vorhersagen können. Die Arbeit liefert einen spannenden Einblick in die aktuelle Forschung zur Positive Psychologie und hilft dabei den Zusammenhang zwischen Charakter und dem "guten Leben" besser verstehen zu können.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1-2
    Zeitrahmen: 2 Semester, ab HS 2019
    Eingabedatum: 24.05.2019
    Kontakt: Valentina Vylobkova, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 08.10.2019)
  • Charakter = Persönlichkeit + X

    Beschreibung: Gordon Allport schrieb 1937: «Character is personality evaluated, and personality is character devaluated». Beide Begriffe beziehen sich auf affektive, kognitive und behaviorale Unterschiede zwischen Menschen, die über verschiedene Situationen und Zeitpunkte hinweg stabil sind. Charakter hebt sich jedoch von Persönlichkeit ab, wenn diese Unterschiede nicht nur beschrieben, sondern auch bewertet werden. Peterson und Seligman greifen diese Abgrenzung 2004 in der VIA Klassifikation auf und benennen die moralische Bewertung als zentrales Merkmal von Charakterstärken. Offen geblieben ist die Frage, ob alle Einträge ihrer Klassifikation das Kriterium erfüllen, oder ob einige Eigenschaften nur dann moralisch (positiv) bewertet werden, wenn sie mit inhärent moralischen Stärken gekoppelt werden. In einer neuen, grundlagenorientierten Forschungsgruppe am Lehrstuhl beschäftigen wir uns mit der Lösung dieser und davon abgeleiteten Fragen: (1) Wie kann eine moralische Bewertung psychologisch operationalisiert werden? (2) Welche Einträge der VIA Klassifikation werden empirisch nachweislich moralisch bewertet? (3) Ist die moralische Bewertung von Charakterstärken abhängig von weiteren situativen und Persönlichkeitsvariablen? Im Rahmen der Masterarbeit kann eine dieser oder eine ähnliche Frage gemeinsam mit uns fokussiert bearbeitet werden. Die Arbeit kann auf deutsch oder englisch verfasst werden.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: 2 Semester, ab HS 2019
    Eingabedatum: 14.06.2019
    Kontakt: Alexander Stahlmann, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 13.08.2019)
  • Positive Psychopathologie? Ist eine ungünstige Stärkennutzung symptomatisch für psychische Störungen?

    Beschreibung: Führt ein «zu viel» an sozialer Intelligenz und Bescheidenheit oder ein «zu wenig» an Tatendrang, Humor und Selbstregulation zu einer sozialen Phobie? In einer vor kurzem veröffentlichten Studie wurden Ergebnisse vorgelegt, die genau diesen Zusammenhang nahelegen. Die Idee, dass ein «zu viel» und ein «zu wenig» mit negativen Folgen assoziiert sind, ist hingegen nicht neu und geht bereits auf Aristoteles zurück. Dieser beschrieb «Mesotes» als die goldene Mitte zwischen zwei Lastern, jeweils dem Exzess und dem Mangel, und verortete dort das gute, tugendhafte Leben. Entsprechend operationalisierte die Forschungsgruppe Exzess, Mangel und Tugend mit einem Fragebogen zur Erfassung von «overuse, underuse, and optimal-use of character strengths» (OUOU) und bat Teilnehmende, ihre Stärkennutzung zwischen diesen Polen aufzuteilen ? zum Beispiel zwischen Permissivität, Gnadenlosigkeit und Vergebungsbereitschaft. Die Ergebnisse legen nahe, dass Stärkennutzung und Psychopathologie miteinander zusammenhängen und wirft viele neue Fragen auf, unter anderem (1) Welche weiteren Syndrome können durch Stärkennutzung beschrieben werden? (2) Wie verhält sich der OUOU-Fragebogen zu anderen Instrumenten zur Erfassung von Charakterstärken und Stärkennutzung? (3) Auf welche Verhaltensanker beziehen sich Teilnehmende, wenn Sie «overuse» einer Stärke beschreiben? Im Rahmen der Masterarbeit sollen diese drei Fragen gemeinsam mit uns in einer Online-Studie evaluiert werden. Die Arbeit kann auf deutsch oder englisch verfasst werden.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: 2 Semester, ab HS 2019
    Eingabedatum: 14.06.2019
    Kontakt: Alexander Stahlmann, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 13.08.2019)
  • Vereine als positive Institution: Wie Sportvereine und Jugendorganisationen zur Entwicklung eines guten Charakters beitragen

    Beschreibung: Die 24 Charakterstärken der VIA-Klassifikation werden als positiv bewertete und moralische Eigenschaften beschrieben. Peterson und Seligman (2004) gehen davon aus, dass jede Gesellschaft Institutionen und Rituale hat, welche die Stärken fördern sollten. Die vorliegende Masterarbeit hat zum Ziel, eine solche positiven Institution zu untersuchen, nämlich Jugendorganisationen und Sportvereine. In der Masterarbeit soll die Fragestellungen beantwortet werden, ob a) sich die Charakterstärken von Jugendlichen, die aktive Mitglieder in Sportvereinen und Jugendorganisationen sind, sich von den Charakterstärken anderer Jugendlicher unterscheiden, und b) welche Charakterstärken aus sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Leiter der Vereine im Training oder den Tätigkeiten gezeigt werden und gefördert werden sollen. Die Arbeit kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 2
    Zeitrahmen: 2 Semester, ab HS 2019
    Eingabedatum: 18.01.2019
    Kontakt: Lisa Wagner, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 14.06.2019)
  • Charakterstärken und dunkle Triade am Arbeitsplatz

    Beschreibung: In der VIA-Klassifikation (2004) beschrieben Peterson und Seligman (2004) 24 Charakterstärken, die positiv bewertete und moralische Eigenschaften darstellen. Diese Stärken werden durch 10 Kriterien definiert, wobei eines dieser Kriterien betont, dass moralisch positive Eigenschaften ? Charakterstärken ? Menschen dabei helfen ein erfülltes Leben zu führen, das sich auch in moralisch gutem Verhalten äussert. Einige Studienergebnisse bestätigen bereits, dass Charakterstärken mit hoher Lebenszufriedenheit (z.B. Park, Peterson & Seligman, 2004) und hoher Arbeitsleistung (Harzer & Ruch, 2014) einhergehen. Weitere Forschungsergebnisse zeigen zudem auf, dass nicht nur positiv bewerte Eigenschaften zu Berufserfolg führen können, sondern auch Eigenschaften, die oftmals mit unmoralischem Verhalten einhergehen. Dazu zählt die Dunkle Triade (Paulhus & Williams, 2002), welche sich aus den Persönlichkeitsmerkmalen Psychopathie, Machiavellismus und Narzissmus zusammensetzt. Obwohl die Beziehung der Dunklen Triade zum Berufserfolg nicht eindeutig ist ? zuletzt wurde in einer Metaanalyse eine negative Beziehung zwischen Berufserfolg und der Dunklen Triade gefunden (O?Boyle, Forsyth, Banks, & McDaniel, 2012) ? zeigen andere Forschungsergebnisse, dass sie in Kombination mit Intelligenz oder physischer Attraktivität oftmals beim Erwerb von Führungspositionen behilflich ist (Furnham, 2010). In neueren Forschungsbefunden wiesen sowohl Machiavellismus als auch Narzissmus positive Korrelationen mit subjektiven und objektiven Berufserfolgsindikatoren auf (Spurk, Keller, & Hirsch, 2015). Die vorliegende Masterarbeit hat zum Ziel, positiv und negativ bewertete Eigenschaften, die zu Berufserfolg führen können, genauer zu untersuchen. Hierzu werden die beiden Konzepte miteinander verglichen: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen diesen? Können Charakterstärken in Kombination mit der Dunklen Triade auftreten oder schliessen sie sich gegenseitig aus? Welche Beziehung besteht zwischen Charakterstärken, der Dunklen Triade und Berufserfolgsindikatoren? Die Arbeit bietet die Möglichkeit sich mit Positiver Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und arbeitsrelevanten Outcomes vertieft zu beschäftigen. Die Arbeit kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: 2 Semester, ab FS 2019
    Eingabedatum: 18.01.2019
    Kontakt: Fiorina Giuliani, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 12.02.2019)