Affektive Reaktionen auf Risiko

Projekt 4: Affektive Reaktionen auf Risiko

Zusammenfassung:

Viele Verhaltensweisen, die wir in unserem Alltag zeigen, gehen mit einem gewissen Risiko für unsere Sicherheit oder Gesundheit einher. In unseren Ferien reisen wir an Orte mit schlechter medizinischer Versorgung oder erhöhter Kriminalität, wir bewegen uns im Strassenverkehr und führen mehr oder weniger riskante Freizeitaktivitäten aus. In diesem Forschungsprojekt untersuchen wir, ob Personen unterschiedlich auf Risiken reagieren, je nachdem ob diese von ihnen selbst oder einer ihnen nahestehenden Person eingegangen werden. In einer Serie von Experimenten bestätigte sich die Hypothese, dass Personen ängstlicher auf Risiken reagieren, die eine nahestehende Person als sie selbst betreffen. Aktuell untersuchen wir Mechanismen und Auswirkungen dieses Phänomens in relevanten Anwendungskontexten.

Forscher/-innen:

Dr. Mirjam Ghassemi

Dr. Katharina Bernecker

Prof. Dr. Veronika Brandstätter-Morawietz

Zentrale Publikationen:

Ghassemi, M. G., Bernecker, K., & Brandstätter, V. (2020). “Take care, honey!”: People are more anxious about their significant others’ risk behavior than about their own. Journal of Experimental Social Psychology, 86, 103879. https://doi.org/10.1016/j.jesp.2019.103879