Stress- und Krankheitsbewältigung

Hier untersuchen wir die Bedeutung individueller Selbstregulationsstrategien aus dem Bereich der Verhaltensregulation (z.B. Planung) im Kontext von Stress und Stressbewältigung. Ein Fokus innerhalb dieses Forschungsschwerpunkts liegt auf der Stabilisierung von Gesundheit und Lebensqualität trotz stress- und/oder krankheitsbedingter Einschränkungen. Zudem werden Interaktionsprozesse zwischen Ärztin/Arzt und Patient/-in im diagnostischen Prozess, bei Behandlungsempfehlungen, und der Adherence untersucht, und dies bei mono- und multimorbiden Erkrankungen als auch im kurativen und palliativen Setting. Ein weiterer Fokus liegt auf der Untersuchung der Auswirkungen geplanter Auszeiten von der permanenten (beruflichen) Erreichbarkeit via Smartphone auf die Stressbewältigung und Erholung nach Feierabend. Bereits abgeschlossene Projekte im Rahmen von Kooperationen im Bereich der Transplantationsmedizin sowie im Kontext von Demenzerkrankungen befassen sich mit der Relevanz sozialer Austauschprozesse innerhalb von Dyaden für den Stress- und Stressbewältigungsprozess.