Themen für Masterarbeiten bei der Professur «Neuropsychologie»

  • Informationen zur Masterarbeit
    In der folgenden Übersicht finden Sie Themenbereiche, Einzelthemen und ev. extern betreute Einzelthemen vor. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an eine der genannten Kontaktpersonen.
    (Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung für eine Masterarbeit neben einem kurzen Lebenslauf auch ein ca. einseitiges Motivationsschreiben bei, in welchem Sie erklären, warum Sie sich für das Forschungsprojekt bewerben)

    Pro Themenbereich können jeweils ca. 2 bis 4 Masterarbeiten vergeben werden.
    Betreuungsperson der Masterarbeit: Prof. Dr. L. Jäncke

Nachstehend finden Sie eine Liste mit aktuellen Themen für Masterarbeiten

Durch Klick auf die einzelnen Themen werden die Detail-Informationen angezeigt.

 


offen:

  • Interoception during Sleep and Wakefulness

    Beschreibung: The heartbeat-evoked potential (HEP) is a frontocentral scalp potential in the EEG representing afferent signals originating in the cardiovascular system. It has been suggested to be a direct neurophysiological indicator of brain-heart interactions and thus a measure of interoception. Previous research has linked individual differences in the HEP to individual differences in awareness of cardiovascular signal. Furthermore, it might be altered by experimental manipulation or in specific states of altered consciousness. The aim of this master's thesis is to examine the HEP during wakefulness and different sleep stages to draw conclusions about inter-individual consistency as well as inheritability. The applicants should be interested in the analysis of EEG data as well as other physiological measures. Data acquisition is not required. The thesis can be written in English or German. Literature: Schandry, R. & Weitkunat, R. (1990). Enhancement of heartbeat-related brain potentials through cardiac awareness training. International Journal of Neuroscience, 53, 243-253. Lechinger, J., Heib, D.P.J., Gruber, W., Schabus, M. & Klimesch, W. (2015). Heartbeat-related EEG amplitude and phase modulations from wakefulness to deep sleep: Interactions with sleep spindles and slow oscillations. Psychophysiology, 52, 1441-1450.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 10.12.2018
    Kontakt: Dr. Carina Klein, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 16.06.2020)
  • Zusammenhang zwischen Hirngrösse und kognitiven Leistungen

    Beschreibung: Ob die absolute Hirngrösse mit kognitiven Leistungen zusammenhängt, wird immer wieder thematisiert. Allerdings ist dies bislang noch nicht substantiell untersucht worden. Im Rahmen dieser Masterarbeit besteht die Möglichkeit, sich diesem Thema zu nähern. Die Kandidaten können mit einem Datensatz aus der lHAB-Studie arbeiten. Dieser Datensatz enthält hirnanatomische Kennwerte sowie kognitive Leistungsmasse, welche über einen Zeitraum von 5 Jahren bei einer Kohorte von 200 Personen erhoben wurden. Anhand diesen Datensatzes soll überprüft werden, ob die absolute Gehirngrösse ein Indikator für stabile kognitive Leistungen ist. Literatur: Jäncke, L., Mérillat, S., Liem, F., & Hänggi, J. (2015). Brain size, sex, and the aging brain. Human Brain Mapping, 36(1), 150?169. https://doi.org/10.1002/hbm.22619
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 10.12.2018
    Kontakt: Prof. Dr. Lutz Jaencke, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Zeitverlauf kortikaler Hirnaktivierung und vegetativer Reaktionen beim Hören unterschiedlicher Musikstücke

    Beschreibung: m Rahmen dieser Masterarbeit werten die Kandidaten bereits vorhandenes Datenmaterial aus. Es handelt sich um umfangreiche Datensätze aus EEG-Studien, bei denen die Versuchspersonen verschiedene Musikstücke gehört haben. Ziel dieser neuen Analysen ist es, den Zeitverlauf der funktionellen Konnektivität zu analysieren und ihn mit dem Zeitverlauf wichtiger akustischer Parameter der genutzten Musikstücke in Verbindung zu bringen. Die Kandidaten werden in die Nutzung wesentlicher EEG-Analyseprogramme eingeführt. Die Arbeiten (es sind mehrere Masterarbeiten in diesem Bereich möglich) können sofort begonnen werden und sind ohne Probleme in 9 Monaten zu bewältigen. Die Studierenden sollten über Grundkenntnisse der kognitiven Neurowissenschaften verfügen (in etwa gemäss des Lehrbuchs von Jäncke (2017) Einführung in die kognitiven Neurowissenschaften. Hogrefe-Verlag). Des Weiteren sollte Interesse und Motivation für den Umgang mit neurophysiologischen Daten vorhanden sein. Auch ein besonderes Interesse an Musik und Musikwahrnehmung ist wünschenswert. Literatur: Jäncke, L., Kühnis, J., Rogenmoser, L., & Elmer, S. (2015). Time course of EEG oscillations during repeated listening of a well-known aria. Frontiers in Human Neuroscience, 9, 401. https://doi.org/10.3389/fnhum.2015.00401
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 10.12.2018
    Kontakt: Prof. Dr. Lutz Jaencke, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Neural Correlates of Emotional Responses to Music and Text Excerpts: Frontal Alpha Asymmetry in the Human EEG as a Measure for Subjective Valence and Arousal?

    Beschreibung: Subjective valence (pleasantness / unpleasantness) and arousal (intensity) in response to music have been reported to correlate with frontal alpha asymmetry. Yet, it is not clear, whether frontal alpha asymmetry really reflects emotional responses to music or rather physical attributes of the stimuli (e.g. tempi of the musical pieces). The master thesis aims at resolving this issue by measuring EEG not only during music listening, but also during listening to auditory text excerpts. Thus, differences in frontal alpha asymmetry can be linked to subjective emotional experience rather than physical attributes of the stimuli. The thesis is preferably written in English, but German is also possible. In addition to having general interest in the topic you should be willing to work with Matlab and R statistics. Literature: Daly, I., Malik, A., Hwang, F., Roesch, E., Weaver, J., Kirke, A., Nasuto, S. J. (2014). Neural Correlates of Emotional Responses to Music: An EEG Study. Neuroscience Letters, 573, 52?57. Baumgartner, T., Esslen, M., & Jäncke, L. (2006). From Emotion Perception to Emotion Experience: Emotions Evoked by Pictures and Classical Music. International Journal of Psychophysiology, 60(1), 34?43.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 04.10.2018
    Kontakt: Prof. Dr. Lutz Jaencke, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Differences in Heart Rate Variability between Absolute Pitch Possessors and Relative Pitch Possessors while Listening to Mistuned Tones.

    Beschreibung: Absolute pitch is the rare ability to identify or produce a tone without any reference tone. Absolute pitch possessors will identify the slightly mistuned tones and will be annoyed by them. This aversion will be reflected by the heart rate variability. Literature: Levitin, D. J., & Rogers, S. E. (2005). Absolute Pitch: Perception, Coding, and Controversies. Trends in Cognitive Sciences, 9(1), 26-33.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 04.10.2018
    Kontakt: Prof. Dr. Lutz Jaencke, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Analyse von Microstates beim Hören verschiedener Musikstücke

    Beschreibung: Microstates gelten als kleinste neurophysiologische Aktivierungsmuster des Gehirns, die in mehr oder weniger regelmässiger Abfolge auftreten. Sie werden auch als neurophysiologische Korrelate elementarer mentaler Zustände aufgefasst. Diese Microstates werden mittels EEG-Ableitungen gemessen. Ziel dieser Masterarbeit ist es, die Abfolge von Microstates beim Hören verschiedener Musikstücke zu analysieren. Die EEG-Daten liegen bereits vor, so dass keine weiteren Messungen mehr durchzuführen sind. Die Studierenden sollten über Grundkenntnisse der kognitiven Neurowissenschaften verfügen (in etwa gemäss des Lehrbuchs von Jäncke (2017) Einführung in die kognitiven Neurowissenschaften. Hogrefe-Verlag). Des Weiteren sollte Interesse und Motivation für den Umgang mit neurophysiologischen Daten vorhanden sein. Auch ein besonderes Interesse an Musik und Musikwahrnehmung ist wünschenswert. Literatur: http://www.scholarpedia.org/article/EEG_microstates
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 10.12.2018
    Kontakt: Prof. Dr. Lutz Jaencke, E-Mail

    Status: offen (erfasst / geändert: 21.01.2020)

 


vergeben:

  • Kognition und Omega-3 Fettsäuren bei Kindern und Jugendlichen

    Beschreibung: Die Masterarbeit wird als Teil eines Kooperationsprojekts der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ?Psychotherapie der Universität Zürich und dem Labor für Humanernährung der ETH Zürich durchgeführt. Untersucht wird der Zusammenhang zwischen ernährungsbedingten biologischen Markern im Organismus, vor allem dem Omega-3 Fettsäuregehalt, und kognitiven und Verhaltensmerkmalen bei Kindern und Jugendlichen. Das Projekt ist Teil der multizentrischen Omega-3-pMDD SNF-Studie (Leitung PD Dr. Gregor Berger), die die Wirksamkeit von Omega-3 Fettsäuren bei Depression im Kindes- und Jugendalter untersucht. Ein weiterer Aspekt ist daher der Vergleich der zu erhebenden Stichprobe mit depressiven Kindern und Jugendlichen. Die Masterarbeit eignet sich für Studenten/innen, die einen neuropsychologischen Schwerpunkt haben, zugleich aber gerne im direkten Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern arbeiten. Da es sich um ein Kooperationsprojekt handelt, sollte das Interesse bestehen, in einem interdisziplinären Team, mit Vertretern aus Neuropsychologie, Kinderpsychiatrie und Ernährungswissenschaften, zusammenzuarbeiten. Der inhaltliche Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Analyse neuropsychologischer Leistungen im Zusammenhang mit dem Omega-3 Fettsäuregehalt, eventuell im Vergleich mit der Stichprobe depressiver Patienten.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab Januar 2020 / ab FS 2020
    Eingabedatum: 08.11.2019
    Kontakt: PD Dr. Renate Drechsler, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 16.06.2020)
  • Anatomical and Neurophysiological Changes Induced by Musical Training

    Beschreibung: Musicians represent an ideal model for neuroplasticity because intensive musical training induces anatomical and neurophysiological changes. In this master?s thesis, anatomical and/or neurophysiological differences will be investigated between musicians playing different instruments. Applicants should be strongly interested in the acquisition and analysis of structural and/or functional MRI data and in the topic of neuroplasticity. In addition, some knowledge of R and Python or Matlab is advantageous. The thesis can be written in German or English. Literature: Münte, T. F., Altenmüller, E., & Jäncke, L. (2002). The Musician's Brain as a Model of Neuroplasticity. Nature Reviews Neuroscience, 3(6), 473-478. Jäncke, L. (2009). Music Drives Brain Plasticity. F1000 Biology Reports, 1(78).
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 10.12.2018
    Kontakt: Dr. Simon Leipold, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Zusammenhang zwischen «White Matter Hyperintensities», Exekutive Funktionen und Freizeitaktivitäten

    Beschreibung: «White matter hyperintensities (WMH) of presumed vascular origin» sind sind erhöhte Signalintensitäten in T2-gewichteten MRI Sequenzen. Die sogenannte «cerebral small vessel disease» (SVD) gilt als Hauptmechanismus für die altersbedingten WMH. Sie sind mit einem dreifachen Schlaganfallrisiko, einem doppelten Risiko für Demenz und mit kognitiven Beeinträchtigung in Verbindung gebracht worden. Der Datensatz, welcher über einen Zeitraum von 5 Jahren bei einer Kohorte von 200 Personen erhoben wurde, enthält hirnanatomische Kennwerte, Masse für die Leistungen in den Exekutiv Funktionen (EF) und Angaben über Freizeitaktivitäten. In dieser Masterarbeit geht es darum, (I) die verschiedenen Möglichkeiten der Detektion der WMH zu testen und die bestmögliche Methode zu finden und (II) zu überprüfen, ob die hirnanatomischen Kennwerte mit den Leistungen in den EF korrelieren und ob es Faktoren gibt, die diese mediieren. Eyme, K. M., Domin, M., Gerlach, F. H., Hosten, N., Schmidt, C. O., Gaser, C., ? Lotze, M. (2019). Physically active life style is associated with increased grey matter brain volume in a medial parieto-frontal network. Behavioural Brain Research, 359(October 2018), 215?222. http://doi.org/10.1016/j.bbr.2018.10.042 Miyake, A., Friedman, N. P., Emerson, M. J., Witzki, A. H., Howerter, A., & Wager, T. D. (2000). The Unity and Diversity of Executive Functions and Their Contributions to Complex ?Frontal Lobe? Tasks: A Latent Variable Analysis. Cognitive Psychology, 41(1), 49?100. http://doi.org/10.1006/cogp.1999.0734 Wardlaw, J. M., Valdés Hernández, M. C., & Muñoz-Maniega, S. (2015). What are white matter hyperintensities made of? Relevance to vascular cognitive impairment. Journal of the American Heart Association, 4(6), 001140. http://doi.org/10.1161/JAHA.114.001140
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 15.03.2019
    Kontakt: MSc Isabel Hotz, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Speech Intelligibility in Hearing Aid Users. Investigating Behavior, Brain Structure and Function

    Beschreibung: How does the use of hearing aids interact with speech intelligibility in older aged people that do suffer from sensorineural hearing loss? How are these interactions modulated through different cognitive capacities, brain structure and central as well as peripheral hearing abilities? (Individual preferences can be specified).
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab sofort
    Eingabedatum: 10.12.2018
    Kontakt: MSc Pia Neuschwander, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Recovery-related Neurobiological Correlates of Mild Traumatic Brain Injury? A Machine Learning Approach Based on Multimodal Magnetic Resonance Imaging Data

    Beschreibung: Mild traumatic brain injury (mTBI), also known as concussion, is associated with structural and functional brain alterations. Fortunately, a majority of patients fully recover from mTBI within weeks to years. Unfortunately, a minority of mTBI patients showed a chronic course of the disorder. These subjects continue to experience post-concussion impairments at least 1 year after trauma and thus are at risk for adverse functional outcomes. Sometimes the chronic consequences are severe enough to impair their quality of life and to interfere with personal, occupational, and social functioning. Therefore, identifying mTBI patients with a potential adverse recovery course as soon as possible after the incidence is mandatory to optimize intervention strategies aiming at preventing the poor outcome. In the present master thesis, we will investigate (1) whether it is possible to classify mTBI patients from healthy controls solely based on multimodal magnetic resonance imaging data acquired at the time of incidence and (2) whether mTBI patients with a good outcome already differ in brain structure and function in the acute phase of mTBI from those with a poor outcome. We are also interested (3) in whether we can predict a good or poor recovery outcome based on structural and functional brain alterations over the year after the incidence. To answer these questions, we will use a machine learning or even deep learning approach based on morphological grey and white matter indices as well as based on measures of structural and functional brain connectivity. The data for this master thesis are already acquired.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: ab FS 18
    Eingabedatum: 04.10.2018
    Kontakt: Dr. phil. Juergen Haenggi, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 21.01.2020)
  • Neurophysiological Correlates of Phoneme Discrimination in Musicians and Non-Musicians

    Beschreibung: Categorical speech perception is the phenomenon of perceiving a continuum of varying sounds as distinct phoneme categories (e.g. /a:/ or /o:/). Musical training has been shown to influence categorical speech perception on the behavioral and on the neurophysiological level. The aim of this master?s thesis is to further investigate the ability to discriminate phonemes within and across categories in musicians and non-musicians. Applicants should be interested in the acquisition and analysis of EEG data. The analysis requires working with R and/or MATLAB. The thesis can be written in English or German. Literature: Bidelman, G. M., Weiss, M. W., Moreno, S., & Alain, C. (2014). Coordinated Plasticity in Brainstem and Auditory Cortex Contributes to Enhanced Categorical Speech Perception in Musicians. The European Journal of Neuroscience, 40(4), 2662?73. Chang, E. F., Rieger, J. W., Johnson, K., Berger, M. S., Barbaro, N. M., & Knight, R. T. (2010). Categorical Speech Representation in Human Superior Temporal Gyrus. Nature Neuroscience, 13, 1428?1432.
    Anzahl Arbeiten für dieses Thema: 1
    Zeitrahmen: 1st December 2017
    Eingabedatum: 04.10.2018
    Kontakt: MSc Marielle Greber, E-Mail

    Status: vergeben (erfasst / geändert: 21.01.2020)