StART Familie - Studie zum Einfluss assistierter Reproduktionstechniken auf die Familie

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Studie «StART Familie»! Die Studie wird voraussichtlich im Laufe des Frühlings 2022 starten. Weitere Informationen folgen. Sollten Sie vorab Fragen haben, können Sie sich gerne unter start-familie@psychologie.uzh.ch an das Studienteam wenden.

Mehr Infos finden Sie auf unserer offiziellen Studienwebseite

Ziel der Studie

Das Ziel unserer Studie ist, die mittelfristigen biopsychologischen Effekte assistierter Reproduktion auf die Familie zu untersuchen, um die davon ausgehenden Chancen und Risiken besser zu verstehen. Wir möchten herausfinden, ob die Anwendung von assistierten Reproduktionstechniken die psychische Gesundheit der Eltern, verschiedene Aspekte der Elternschaft und die psychosoziale Entwicklung der Kinder beeinflusst. Zudem möchten wir mehr über die dahinterliegenden biologischen und psychologischen Mechanismen erfahren.

Hintergrund der Studie

In der Schweiz werden jährlich rund 6000 Frauen mit assistierten Reproduktionstechniken behandelt und jedes vierzigste Kind kommt infolge einer solchen Behandlung zur Welt. Als assistierte Reproduktionstechniken werden medizinische Eingriffe zur Herbeiführung einer Schwangerschaft bezeichnet, bei denen entweder Eizellen oder Embryonen behandelt werden, wie die In-vitro-Fertilisation (IVF) und die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Wir wissen, dass Infertilität wie auch deren Behandlung für die betroffenen Paare sehr stressig und belastend sein kann. Unklar bleibt, wie es den Familien nach der Geburt des Kindes geht. Die bisherige Forschung deutet sowohl auf negative als auch positive Effekte assistierter Reproduktionstechniken auf die Familie hin. Dies möchten wir nun genauer untersuchen.

Aufbau der Studie

Neben biologischen Parametern, die uns Hinweise auf den erlebten Stress liefern, möchten wir die psychische Gesundheit der Eltern, verschiedene Aspekte der Elternschaft und der Kindesentwicklung erfassen. Dazu werden vierköpfige Familien, deren erstgeborenes Kind mithilfe assistierter Reproduktionstechniken gezeugt wurde, Familien, deren zweitgeborenes Kind mithilfe assistierter Reproduktionstechniken gezeugt wurde und Familien, deren zwei Kinder durch natürliche Reproduktion gezeugt wurden, verglichen.

Teilnahme an der Studie

Sie können als Familie von zu Hause aus an der Studie teilnehmen. Die Teilnahme umfasst das Ausfüllen psychologischer Fragebögen durch die Eltern sowie das einmalige selbstständige Sammeln von Fingernagel- und Speichelproben der ganzen Familie. Alle erhobenen Daten werden absolut vertraulich behandelt und verschlüsselt. Die Teilnahme findet über einen Zeitraum von 3 Wochen statt und der gesamte Aufwand beträgt 2 bis 3 Stunden.

Teilnehmen können Familien von einem mithilfe assistierter Reproduktionstechnik gezeugten Kind wie auch Familien, deren Kinder mittels natürlicher Reproduktion gezeugt wurden, sofern die Eltern …

… in einer Beziehung oder verheiratet sind

… zwei gemeinsame Kinder haben

… und die Kinder zwischen 2 und 14 Jahren alt sind.

Falls Sie sich für eine Teilnahme interessieren, können Sie sich gerne bei uns melden!

Dankeschön

Als Dank erwartet Sie ein liebevoll zusammengestelltes Geschenkset, bestehend aus Ausflugsgutscheinen für die Familie sowie Produkten für die Eltern und die Kinder. Auf Wunsch werden zudem die Studienresultate nach Abschluss der Studie rückgemeldet.

Dieses Forschungsprojekt wird an der Universität Zürich unter der Leitung von Frau Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Ehlert im Rahmen des universitären Forschungsschwerpunktes «Human Reproduction Reloaded» durchgeführt.

Kontakt

Bei Fragen oder Interesse an einer Teilnahme können Sie uns gerne kontaktieren.

M. Sc. Julia Jeannine Schmid & Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Ehlert

start-familie@psychologie.uzh.ch

+41 44 635 73 65

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und danken für Ihr Interesse!