Auswirkungen von Annahmen über Stress auf die akute Stressreaktion

Projektleitung: Dr. Susanne Fischer, Dr. Johannes Laferton

Projektmitarbeitende: Lisa Baldelli, BSc, Tamara Möschinger

Projektlaufzeit: Seit März 2019

 

Projektbeschreibung

Negative Annahmen über Stress (z.B. "Stress ist gefährlich") sind in der Allgemeinbevölkerung weit verbreitet. In epidemiologischen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass solche Annahmen im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einhergehen. Experimentelle Studien zeigen zudem eine unterschiedliche emotionale und autonomone Stressreaktion bei Personen, die zuvor über die positiven Funktionen von Stress (z.B. Bereitstellung von Energie) aufgeklärt wurden, wenn diese mit Personen verglichen wurden, die keine solchen Informationen erhielten. Unklar bleibt bislang jedoch, ob eine solche Aufklärung auch eine Veränderungen der Stimmung, körperlicher Empfindungen, der kognitiven Leistung, des Stresshormons Cortisol sowie von Entzündungsmarkern bewirkt. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es deshalb, zum ersten Mal umfassend zu untersuchen, wie Annahmen über Stress die akute psychobiologische Stressreaktion beeinflussen.

 

Kontakt:

beliefs@psychologie.uzh.ch