Existenzielle Perspektiven in der psychotherapeutischen Arbeit

Befragung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

 

Hintergrund und Ziele der Studie:

Existenzielle Konflikte sowie Sinn- und Lebenskrisen von Patienten stellen nicht selten eine Heraus­forderung in der psychotherapeutischen Behandlung dar. Die Auseinandersetzung mit „lebens­philosophischen“ Fragen in der Psychotherapie ist dabei in den Kontext des Be­handlungs­anlasses und -zieles, der Problemlage bzw. Psychopathologie, der patien­tenseitigen Ressourcen sowie – auch und vor allem – der persönlichen Lebensziele und Werte­vor­stel­lungen der Patienten zu stellen. Psychotherapeutinnen und Psychothera­peuten scheinen hiermit sehr unterschiedlich umzugehen, wobei bisher wenig systematisches empirisches Wissen zum Stellenwert existentieller Perspektiven für die konkrete psycho­thera­peu­tische Praxis besteht.

Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieser Studie, Umfang und Bedeutung existenzieller Problem­lagen für die therapeutische Praxis besser zu verstehen. Dabei interessiert uns, welche individuellen Zugänge und Strategien von Psychotherapeutinnen und -therapeuten unterschiedlicher Orientierungen für die Auseinandersetzung mit diesem Bereich gewählt werden und inwiefern diese im Rahmen der therapeutischen Aus- und Weiterbildung erwor­ben werden konnten.


Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Birgit Watzke (Studienleitung)