Prof. Dr. Bettina S. Wiese
Kontakt |
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Prof. Dr. Bettina S. Wiese Abteilung «Berufliche Entwicklung» Universität Basel Fakultät für Psychologie Birmannsgasse 8 4009 Basel / Schweiz |
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| Telefon:
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++41 61 267 02 85
bettina.wiese@unibas.ch |
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Aktuelle Interessens- und Forschungsschwerpunkte
- Berufliche Entwicklung und berufliche Transitionen
- Zusammenspiel von Berufs- und Familienleben
- Selbst- und Handlungsregulation über die Lebensspanne
Kurzcharakterisierung der Forschung
Prozesse der Selbstregulation sind für die Beschreibung und Erklärung von Verhalten insbesondere dann zentral, wenn externe Verstärker und Anreize an Wichtigkeit abnehmen. In meiner Forschung interessiere ich mich für das Wechselspiel von externen Gelegenheitsstrukturen und selbstregulativen Prozessen bei der erfolgreichen Bewältigung von zentralen Entwicklungsaufgaben im jungen und mittleren Erwachsenenalter.
Dabei beschäftige ich mich u.a. mit Fragen der beruflichen Entwicklung. In Zeiten, in denen vorgegebene Berufsverläufe seltener werden und von Erwerbstätigen ein relativ hohes Mass an Eigenverantwortung gefordert wird, gewinnt die Frage nach den individuellen berufsbezogenen Gestaltungskompetenzen und ihrer Förderbarkeit an Bedeutung. In meiner Forschung beschäftige ich mich ausgehend von Modellen der lebenslangen Entwicklung sowie der Selbstregulation mit der Analyse berufsbezogener Zielselektion und den zu einer erfolgreichen Zielverfolgung benötigten Handlungskompetenzen. Aufbauend auf empirischen Ergebnissen zur erfolgreichen Zielselektion und -verfolgung und zum Lernen im Erwachsenenalter, entwickle und evaluiere ich dabei auch Interventionen, in deren Fokus die Stärkung selbstregulativer Lern- und Handlungsstrategien steht.
Ein zweiter Anwendungsschwerpunkt meiner Forschung betrifft das Zusammenspiel von Berufs- und Familienleben im jüngeren und mittleren Erwachsenenalter. Hier untersuche ich sowohl mögliche negative Beziehungen zwischen den beiden Lebensbereichen (i.S. von Ziel- und Handlungskonflikten) als auch potenziell positive Übertragungseffekte (z.B. Kompetenztransfer). Mit Blick auf dieses Themengebiet interessiere ich mich zunehmend für systemische Zugänge, indem ich z.B. die Situation erwerbstätiger Paare untersuche und mich mit Fragen der Gestaltung und Wirkung familienunterstützender Maßnahmen und Organisationskulturen befasse.
In meinen empirischen Arbeiten rekurriere ich auf ein breites methodisches Spektrum, das von Quer- und Längsschnittstudien über prozessuale Analysen von Tagebuchdaten bis hin zu experimentellen Untersuchungen und Interventionsstudien reicht.
Zentrale aktuelle Publikationen
| Abele, A. E., & Wiese, B. S. (2008). The nomological network of self-management strategies and career success. Journal of Occupational and Organizational Psychology, 81, 733–749. |
| Wiese, B. S. (2007). Successful pursuit of personal goals and subjective well-being. In B. Little, K. Salmela-Aro, J. Nurmi & S. Phillips (Eds.), Personal project pursuit: Goals, action, and human flourishing (pp. 301–328). Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates. |
| Schmitz, B. & Wiese, B. S. (2006). New perspectives for the evaluation of training sessions in self-regulated learning: Time series analyses of diary data. Contemporary Educational Psychology, 31, 64–96. |
| Wiese, B. S., & Freund, A. M. (2005). Goal progress makes one happy, or does it? Longitudinal findings from the work domain. Journal of Occupational and Organizational Psychology, 78, 287–304. |
Hier finden Sie das vollständige Schriftenverzeichnis.
Ausbildung und Ehrungen
| 2006 | Habilitation, Universität Zürich |
| 1999 | Dr. phil., Freie Universität Berlin |
| 1995 | Georg-Sieber Preis für Angewandte Psychologie |
| 1994 | Diplom in Psychologie, Philipps-Universität Marburg |
Beruflicher Werdegang
| Seit 2009 | Förderungsprofessur an der Universität Basel |
| 2005–2009 | Oberassistentin am Psychologischen Institut der Universität Zürich; Fachrichtung Angewandte Psychologie (Leitung: Prof. Dr. Alexandra M. Freund) |
| 2001–2005 | Wissenschaftliche Assistentin für Arbeitspsychologie am Fachbereich Psychologie der Universität Koblenz-Landau; Fachrichtung: Arbeits- und Sozialverhalten (Leitung: Prof. Dr. Günter F. Müller) |
| 1999–2001 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Technischen Universität Darmstadt; Fachrichtung: Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie (Leitung: Prof. Dr. Bruno Rüttinger) |
| 1994–1999 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, Forschungsbereich: Entwicklungspsychologie (Direktor: Prof. Dr. P. B. Baltes) |

