Psychologisches Institut – Z i v i l c o u r a g e - P o r t a l

Zürcher Zivilcourage-Training

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Am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie (Motivation) der Universität Zürich wird ein Training zur Förderung von Zivilcourage angeboten, das hier exemplarisch skizziert werden soll (Brandstätter, 2007). Es basiert auf psycholo­gischen Erkenntnissen zu Hilfeverhalten und erfolgreichem Zielstreben (Bierhoff, 2002; Oettingen & Gollwitzer, 2002). Die zentralen Ansatzpunkte des Trainings sind Einstellungen und Wissen einerseits sowie das Verhalten andererseits. So werden die Teilnehmer/innen angeregt, eigene Einstellungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit Zivilcourage zu reflektieren. Den Teilnehmern wird zum einen psychologisches Wissen vermittelt zu den Hintergründen von Diskriminierung und Gewalt, zu den Bedingungen von Hilfeverhalten und Zivilcourage sowie zu den Bedingungen erfolgreichen Handelns; zum anderen wird Wissen vermittelt, was man in einer kritischen Situation konkret tun kann und was man auf keinen Fall tun darf. Neben der Wissensvermittlung nimmt das Einüben zivilcouragierten Eingreifens einen großen Raum ein. In Rollenspielen und mentalen Simulationsübungen werden konkrete Zivilcourage-Situationen durchgespielt. Hierbei werden die Teilnehmer auf verschiedene Arten von Vorfällen in den unterschiedlichsten Kontexten vorbereitet (z. B. Stammtischparolen, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten im öffentlichen Raum, Schikane am Arbeitsplatz). Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass sich Zivilcourage oft schon im Kleinen zeigt und keineswegs Heldentaten notwendig sind, um Diskriminierung und Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu bekämpfen. Am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie (Motivation) der Universität Zürich wird ein Training zur Förderung von Zivilcourage angeboten, das hier exemplarisch skizziert werden soll (Brandstätter, 2007). Es basiert auf psycholo­gischen Erkenntnissen zu Hilfeverhalten und erfolgreichem Zielstreben (Bierhoff, 2002; Oettingen & Gollwitzer, 2002). Die zentralen Ansatzpunkte des Trainings sind Einstellungen und Wissen einerseits sowie das Verhalten andererseits. So werden die Teilnehmer/innen angeregt, eigene Einstellungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit Zivilcourage zu reflektieren. Den Teilnehmern wird zum einen psychologisches Wissen vermittelt zu den Hintergründen von Diskriminierung und Gewalt, zu den Bedingungen von Hilfeverhalten und Zivilcourage sowie zu den Bedingungen erfolgreichen Handelns; zum anderen wird Wissen vermittelt, was man in einer kritischen Situation konkret tun kann und was man auf keinen Fall tun darf. Neben der Wissensvermittlung nimmt das Einüben zivilcouragierten Eingreifens einen großen Raum ein. In Rollenspielen und mentalen Simulationsübungen werden konkrete Zivilcourage-Situationen durchgespielt. Hierbei werden die Teilnehmer auf verschiedene Arten von Vorfällen in den unterschiedlichsten Kontexten vorbereitet (z. B. Stammtischparolen, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten im öffentlichen Raum, Schikane am Arbeitsplatz). Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass sich Zivilcourage oft schon im Kleinen zeigt und keineswegs Heldentaten notwendig sind, um Diskriminierung und Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu bekämpfen.

Das Zivilcourage-Training wird empirisch evaluiert. Insgesamt zeigt sich, dass es erfolgreich. Die Vermittlung von Faktenwissen und das Einüben von Handlungsstrategien stärkt das Selbstvertrauen, die persönliche Kompetenz und damit die Zivilcourage.

Ziel dieses und anderer Trainingsansätze ist es, die Sensibilität für entsprechende Situationen zu verbessern und zivilcouragiertes Handeln zu fördern. Jeder, dem soziale Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Solidarität wichtig sind, kann lernen mehr Zivilcourage zu zeigen.

Allgemeine Rahmenbedingungen des Trainings

Literatur

Durchgeführte Trainings und Kooperationen

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Das ZZT wird aktuell am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie (Motivation) der Universität Zürich (UZH) angeboten . Auf der Homepage des Lehrstuhls finden Sie Informationen zum nächsten ZZT-Angebot.

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