Studienformen

Studienprogrammkombinationen

Das Psychologiestudium an der Universität Zürich (UZH) umfasst ein Bachelorstudium im Umfang von 180 ECTS Credits und ein darauf aufbauendes Masterstudium im Umfang von 120 ECTS Credits.

Im Bachelorstudium werden neben dem Hauptfachprogramm Psychologie (120 ECTS Credits) ein Nebenfachprogramm im Umfang von 60 ECTS Credits studiert (siehe Nebenfachstudium).

Im Masterstudium kann Psychologie nur als Hauptfachprogramm (120 ECTS Credits), auch bezeichnet als Monofach, studiert und daher nicht mit einem Nebenfachprogramm kombiniert werden; dies hat zur Konsequenz, dass im Bachelorstudium gewählte Nebenfächer im Masterstudium Psychologie nicht mehr fortgeführt werden können.

Weitere Informationen zu den Studienprogrammkombinationen an der Philosophischen Fakultät finden Sie im Allgemeinen Teil der Studienordnung (siehe Reglemente) unter Punkt 4.


Nebenfachstudium im Bachelorstudium

Das Nebenfachstudium wird in einem Nebenfachprogramm von 60 ECTS absolviert. Die Wahl von Nebenfachprogrammen mit 30 ECTS ist in der Philosophischen Fakultät mit Reformen zu Bologna 2020 abgeschafft worden.

Es ist frei aus den Studienrichtungen aller Fakultäten der UZH wählbar, die ein Nebenfachprogramm im Umfang von 60 ECTS Credits anbieten. Eine Auflistung aller mit dem Bachelor-Hauptfachprogramm Psychologie (120 ECTS Credits) kombinierbaren grossen Nebenfachprogramme findet sich im Vorlesungsverzeichnis.

Wählen Sie Ihr Nebenfachprogramm nach persönlichem Interesse oder im Hinblick auf Ihren Berufswunsch. Die Koordination BSc-/MSc-Studiengang Psychologie kann hierzu keine Empfehlungen geben. Bei Fragen zu einem Nebenfachprogramm nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit der jeweiligen Studienrichtung auf (siehe Studienprogrammberatung) oder zur Studienberatung in der entsprechenden Fakultät oder dem entsprechenden Institut / Seminiar anderer Fakultäten.

Hinweis zur Assessmentstufe:
Das zweite Semester der Assessmentstufe im Bachelor-Hauptfachprogramm Psychologie nimmt aufgrund der intensiven Vorbereitungen auf die Jahresprüfungen mehr Studienzeit in Anspruch als das erste Semester. Die Koordination BSc-/MSc-Studiengang empfiehlt deshalb: Planen Sie während des ersten Semesters für Ihr Nebenfachstudium mehr Module als im Umfang von 10 ECTS Credits ein; das erlaubt Ihnen im zweiten Semester weniger Zeit für das Nebenfach aufzuwenden.


Vollzeitstudium

Für den Erwerb des «Bachelor of Science in Psychologie» sind 180 ECTS Credits, für den Erwerb des berufsqualifizierenden «Master of Science in Psychologie» weitere 120 ECTS Credits erforderlich. Die durchschnittlich geplante Arbeitsleistung für ein Semester Vollzeitstudium (einschliesslich der vorlesungsfreien Zeit) beträgt 30 ECTS Credits. Das bedeutet, dass das Bachelorstudium im Vollzeitstudium sechs, das Masterstudium weitere vier Semester dauert (Regelstudienzeit).

Hinweis: Eine Verlängerung des Studiums ist aufgrund von Koordinationsproblemen zwischen Haupt- und Nebenfachstudium oder in Folge nicht bestandener Leistungs­nachweise jederzeit möglich.

Für den Studienabschluss ist nicht die Semesterzahl sondern die für das Studienprogramm geforderte Anzahl an ECTS Credits und die Erfüllung der curricularen Bedingungen massgeblich. Unter dieser Voraussetzung können die Studierenden mit der selbstständigen Buchung von Modulen ihr Studienpensum und somit auch die Dauer ihres Studiums selbst bestimmen.

Die Koordination BSc-/MSc-Studiengang Psychologie empfiehlt, für ein Semester Vollzeitstudium nicht wesentlich mehr als 30 ECTS Credits einzuplanen: Für 1 ECTS Credit muss mit einem durchschnittlichen studentischen Arbeitspensum von 30 Stunden gerechnet werden. 30 ECTS Credits pro Semester entsprechen demnach 900 Stunden Arbeit pro Semester. Ein Semester dauert ein halbes Jahr und umfasst 14 Wochen Vorlesungszeit und 12 Wochen vorlesungsfreie Zeit. Oft müssen die ECTS Credits innerhalb der Vorlesungszeit (d. h. innerhalb von 14 Wochen) erworben werden oder kurz danach (z. B. bei Prüfungen nach Ende der Vorlesungszeit), wodurch sich die wöchentliche Arbeitszeit während dieser Zeit erheblich erhöhen kann (900 Arbeitsstunden innerhalb von 14 Wochen bedeuten bspw. eine wöchentliche Arbeitszeit von 64 Stunden).

Achtung: Ein Vollzeitstudium entspricht einer 100%-Beschäftigung – zumindest während der Vorlesungszeit. Neben der Präsenzzeit in den Lehrveranstaltungen ist vor allem Zeit für das Selbststudium einzuplanen – wie z.B. für Vor- und Nachbereiten von Veranstaltungen, Prüfungsvorbereitung oder Verfassen von Seminararbeiten.

Es ist auch möglich, das Psychologiestudium in Teilzeit zu absolvieren (siehe Teilzeitstudium).


Teilzeitstudium

Ein Teilzeitstudium in Psychologie ist möglich. Studierende müssen sich nicht eigens dafür anmelden. Teilzeitstudierende buchen ihre Module nicht nach Regelcurriculum, sondern stellen ihren individuellen Studienplan zusammen und buchen nur ausgewählte Module pro Semester.

Anhand der für jedes Modul vergebenen ECTS Credits kann der Arbeitsaufwand pro Semester selbst berechnet werden (1 ECTS Credit = ca. 30 Stunden Arbeitsaufwand). Nach diesen Berechnungen können Teilzeitstudierende selbst einplanen, wie viel Zeit sie jedes Semester für ihr Studium aufbringen – und wie lange sie voraussichtlich studieren werden. Bei einem 50%-Pensum verlängert sich das Bachelorstudium bspw. entsprechend auf sechs (statt drei) und das Masterstudium auf vier (statt zwei) Jahre.

Die Koordination BSc-/MSc-Studiengang Psychologie empfiehlt Teilzeitstudierenden in der Assessmentstufe zunächst das Modul «Interaktives Proseminar» plus entweder «Assessmentmodul 1» oder «Assessmentmodul 2» zu buchen. In diesem Fall verlängert sich das Studium um mindestens ein Jahr, weil die Module der Aufbaustufe erst nach erfolgreichem Abschluss der Assessmentstufe gebucht werden können.

Bei einigen Modulen, z.B. beim «Interaktiven Proseminar», besteht der Leistungsnachweis unter anderem aus aktiver Mitarbeit, welche Anwesenheit in den Lehrveranstaltungen voraussetzt. Bei Vorlesungen hingegen besteht der Leistungsnachweis häufig aus einer schriftlichen Prüfung. Zu vielen Vorlesungen gibt es Podcasts. Hier liegt es in der Verantwortung der Studierenden, wie sie den Vorlesungen folgen und sich auf die Prüfungen vorbereiten.


Informationsstand: 20. Juli 2018