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Im Master-Hauptfachprogramm Psychologie (120 ECTS Credits) absolvieren alle Studierenden das gleiche Regelcurriculum und schliessen mit dem Titel  «Master of Science in Psychologie» ab. Demzufolge gibt es keine spezialisierten Abschlusstitel. An der UZH haben die Studierenden jedoch die Möglichkeit, sich innerhalb des Masterstudiums individuell zu vertiefen. 16 Lehrstühle, mehrere Professuren ad personam und ausgewählte Förderungsprofessuren bieten ein vielfältiges, thematisch breit gefächertes Modulangebot an. Die grosse thematische Modulauswahl erlaubt den Studierenden ein hohes Mass an Flexibilität und somit ein Masterstudium mit individuellem Studienprofil, ausgerichtet auf die eigenen Interessen und Berufsziele.

Individuelles Studienprofil schaffen

In den Schwerpunktvertiefungsmodulen 1-6 (kurz SV-Module) und den Gästekolloquien können die Studierenden ihren individuellen Studienschwerpunkt aus dem Angebot der folgenden drei Schwerpunkte auswählen:

  • DeNC: Entwicklung, Neurowissenschaft und Kognition
    (engl. Development, Neuroscience and Cognition)
  • HEA: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie
    (engl. Clinical and Health Psychologie)
  • SOB: Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie
    (engl. Social, Organisational and Business Psychology)

Es existiert keine Schwerpunktbindung. Die Studierenden können ihre Module entweder ihren persönlichen Interessen entsprechend aus allen drei Schwerpunkten zusammenstellen oder alle Module im selben Schwerpunkt absolvieren. Die Professorenschaft empfiehlt letzteres, damit die Studierenden einen umfassenden schwerpunktspezifischen Wissensstand aufbauen. Zudem wird so sichergestellt, dass alle Teilnehmenden die gleichen inhaltlichen Vorkenntnisse für die Folgemodule mitbringen.
Eine weitere Variante ist es, die SV-Module aus zwei Schwerpunkten zu kombinieren. Dies kann dann relevant sein, wenn Studierende in einem Beruf an der Schnittstelle von zwei Fachgebieten arbeiten möchten. Will man beispielsweise im Coaching tätig sein, könnte sich eine Kombination aus SOB- und HEA-Modulen anbieten.
Mehr Informationen zu den schwerpunktbezogenen Modulen finden Sie unter SV-Module und Gästekolloquien.

Der Ergänzungsbereich dient der Erweiterung des selbst gesetzten Studienprofils. Mit der freien Wahl aus den angebotenen Wahlmodulen können Schwerpunkte entweder weiter vertieft werden, oder aber es wird durch die Wahl von Modulen aus anderen Interessensgebieten ein Kontrast zum gewählten Studienschwerpunkt gesetzt.
Mehr Informationen zu den Wahlmodulen finden Sie unter Ergänzungsbereich.

Die Abschlussmodule werden alle an dem Lehrstuhl absolviert, an welchem die Masterarbeit geschrieben wird. Sie können entweder dazu genutzt werden, auf dem in den SV-Modulen gewählten Gebiet Expertenstatus zu erreichen oder einen weiteren Studienschwerpunkt zu setzen.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter Abschlussmodule.


Berufsmöglichkeiten

Eine Übersicht über die Berufsperspektiven nach dem Masterstudium in Psychologie findet sich hier.


Voraussetzungen für die Psychotherapeutenausbildung

Für die Zulassung zu akkreditierten Weiterbildungsgängen wird ein vom Psychologieberufegesetz anerkannter Abschluss in Psychologie sowie eine «genügende Studienleistung in klinischer Psychologie und Psychopathologie» verlangt (PsyG Art. 7). Welche Studienleistung «genügend» ist, wird im Gesetz nicht genauer bestimmt. Die FSP, der grösste Fachverband für Psychologinnen und Psychologen in der Schweiz, empfiehlt als Bedingung für die Zulassung zu Weiterbildungsgängen den Besuch von Lehrveranstaltungen in Psychopathologie im Umfang von mind. 12 ECTS Credits bzw. 8 Semesterwochenstunden (SWS) (FSP: «Anforderungen im Bereich Psychopathologie»). An der Universität Zürich erfüllen Psychologiestudierende diese Bedingung bereits mit dem Abschluss des Bachelors, in dem 24 ECTS Credits bzw. 14 SWS in Psychopathologie absolviert werden (vgl. Studienordnung des Psychologischen Instituts C. §8 Abs. 4 unter Reglemente). Mit dem Masterabschluss an der UZH erfüllen somit alle Studierenden, die auch schon den Bachelor an der UZH abgeschlossen haben, die vom FSP empfohlenen Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Psychotherapieweiterbildung – unabhängig vom individuell gesetzten Studienschwerpunkt.

Studierende, die zum Masterstudium an die UZH wechseln und denen die für eine Psychotherapieweiterbildung gemäss FSP vorausgesetzten Studienleistungen im Bereich klinischer Psychologie und Psychopathologie fehlen, können die noch benötigte Anzahl ECTS Credits mit Auflagenmodulen aus dem Bachelor nachholen. Wurden diese Module bei der Zulassung zum Masterstudium nicht als Auflagen vergeben, können sie ggf. bei der Koordination BSc-/MSc-Studiengang, Bereich Zulassung beantragt werden.


Informationsstand: 1. Juli 2016