Strukturgleichungsmodelle

Einführungen und Kursunterlagen

(je 1-15 Seiten)

Literaturempfehlungen

  • Werner, C. S., Schermelleh-Engel, K., Gerhard, C., & Gäde, J. C. (2016). Strukturgleichungsmodelle. In N. Döring & J. Bortz, Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften (5. Aufl.; S. 945-973). Heidelberg: Springer. doi:10.1007/978-3-642-41089-5_17
    (Kapitel als Einführung; das Buch ist u.a. an der Universität Zürich online zugänglich)
  • Kline, R. B. (2011). Principles and practice of structural equation modeling. New York, NY: Guilford.
    (gut lesbare, aktuelle Einführung in Strukturgleichungsmodelle im Umfang eines ganzen Buches)
  • Bollen, K. A. (1989). Structural equations with latent variables. New York, NY: Wiley.
    (nach wie vor eine der detailliertesten Quellen zu Strukturgleichungsmodellen)
  • Hancock, G. R. & Mueller, R. O. (Eds.) (2013). Structural equation modeling: A second course. Charlotte, NC: Information Age.
    (Herausgeberwerk mit Kapiteln zu vertiefenden Themen, insbesondere zu speziellen Modellen und zum Umgang mit besonderen Arten von Daten)

Programme

Für das freie Statistik-System R (r-project.org) gibt es verschiedene Zusatzpakete zur Analyse von Strukturgleichungsmodellen:

  • lavaan-Paket (latent variable analysis) von Yves Rosseel, Universität Gent (Belgien):
    lavaan ist das neueste der Strukturgleichungsmodell-Pakete für R. Es benutzt eine sehr einfache, leicht verständliche Syntax zur Definition des Modells über die einzelnen Pfade, die sich an übliche R-Konventionen anlehnt und sinnvolle Voreinstellungen (ähnlich dem kommerziellen Programm Mplus) verwendet. Die Dokumentation ist sehr gut verständlich. lavaan beherrscht bereits auch komplexere Modelle (insbesondere benutzerfreundlich implementierte Gruppenvergleiche) und unterschiedliche Schätzmethoden (ML, GLS, WLS, WLSMV, ULS).
  • sem-Paket von John Fox, McMaster-Universität (Hamilton, Ontario, Kanada):
    Das älteste der Strukturgleichungsmodell-Pakete für R ermöglicht ML- und 2SLS-Schätzung von Modellen, die über die einzelnen Pfade definiert werden. Es ist gut verständlich dokumentiert, besitzt aber keinen so grossen Funktionsumfang.
  • OpenMx-Paket:
    OpenMx ist eine Re-Implementation des älteren freien Mx-Programms für Strukturgleichungsmodelle in R mit umfangreichen Funktionen und potentiell flexibler Modelldefinition (wahlweise Matrix-basiert oder über individuelle Pfade). Es verwendet allerdings eine vergleichsweise komplexe Syntax, die nicht unbedingt sonstigen R-Konventionen für die Definition von Modellen oder die Benennung von Objekten folgt. Die Dokumentation ist umfangreich, aber der Syntax entsprechend komplex.

Von manchen kommerziellen Strukturgleichungsmodell-Programmen sind Test-/Demo-/Studierendenversionen verfügbar. Die Student Version des Programms LISREL erlaubt auch etwas umfangreichere Analysen:

  • LISREL student version für Windows (Version für den Unterricht; ausreichend für Modelle mit bis zu 15 manifesten Variablen)