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Schwerpunkte dieses Lehrstuhls für Klinische Psychologie sind zum einen Ätiologie, Diagnostik und Interventionen bei psychischen Störungen im Kindes - und Jugendalter, zum anderen Theorien, Diagnostik und Behandlung von gestörten Paar- und Familienbeziehungen. Die Ausrichtung des Lehrstuhls Klinische Psychologie mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/Familien beinhaltet sowohl Grundlagenforschung im Bereich der Entstehung und Aufrechterhaltung von Störungen bei Kindern und Jugendlichen sowie von gestörten Paar- und Familienbeziehungen wie auch Interventionsforschung bei diesen Zielgruppen. Besondere Berücksichtigung erfährt im Bereich der Grundlagenforschung der Zusammenhang zwischen psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen und partnerschaftlichen und familiären Variablen (z.B. Beziehungsqualität, Paarkompetenzen, elterliche Sensitivität und Empathiefähigkeit, Erziehungskompetenzen etc.). Im Bereich angewandter Fragestellungen stehen die Entwicklung und Evaluation von Präventions- und Gesundheitsförderungsprogrammen zur Förderung kindlichen Wohlbefindens sowie zur Förderung der Partnerschaftsqualität und elterlicher Kompetenzen im Vordergrund.


Essential: Neue Medien und kindliche Entwicklung

Dieses Essential zeigt, welche Konsequenzen die Nutzung von Fernseher, Computer und Internet für Kinder und Jugendliche hat – und was Fachleute Eltern raten können. Aus wissenschaftlicher Perspektive wird deutlich, dass die Nutzung von gewaltbetonten Medien ein Prädiktor für aggressives Verhalten bei Heranwachsenden ist, neuen Medien ein Suchtpotenzial innewohnt und exzessive Mediennutzung den kindlichen Schulleistungen abträglich sein kann. Entscheidend sind jedoch die Häufigkeit der Nutzung und der Medieninhalt. Vor diesem Hintergrund stehen Eltern in der Pflicht, klare Strukturen bezüglich Form, Inhalt und Dauer der Mediennutzung ihrer Kinder durchzusetzen.
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Essential: Partnerschaftsqualität und kindliche Entwicklung

Dieses Buch fasst den aktuellen Kenntnisstand zum Zusammenhang zwischen der elterlichen Partnerschaft und dem kindlichen Befinden zusammen und richtet sich an Therapeuten, Pädagogen, Dozierende und Studierende der Psychologie und verwandter Fachgebiete sowie Eltern/Paare. Internationale Befunde haben konsistent dargelegt, dass destruktive Paarkonflikte und Scheidungen zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine ungünstige kindliche Entwicklung gehören. Für Kinder sind Störungen in der Partnerschaft der Eltern in hohem Maße bedrohlich und gehen im Falle einer Trennung der Eltern mit dem schmerzvollen Bruch des bisherigen Lebensentwurfs einher. Ermutigenderweise hat die gegenwärtige Paar- und Familienforschung Bedingungen identifiziert, wie Paarkonflikte und Scheidungen möglichst konstruktiv verlaufen – um der Partnerschaft und des Kindeswohls willen.
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