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Die Professur für Klinische Psychologie mit Forschungsschwerpunkt Behandlung affektiver Störungen wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert und beschäftigt sich mit der Erforschung von depressiven Störungen und deren Behandlung (April 2009 - September 2014).
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Problemen mit weltweit zunehmender Tendenz. Sie verursachen starkes persönliches Leiden und erhebliche Gesundheitskosten. Obwohl es bereits effektive Behandlungsmassnahmen für Depressionen gibt, werden viele depressive Patienten selbst nach einer erfolgreichen Therapie wieder rückfällig.
Unser übergeordnetes Ziel ist es, psychotherapeutische Interventionen dahin gehend zu verbessern, dass sie eine nachhaltigere Linderung depressiver Symptome und einen stabileren Schutz vor depressiven Rückfällen erreichen. Dabei wird angenommen, dass eine Psychotherapie sowohl an expliziten (bewussten) als auch an impliziten (automatischen) Prozessen der Informationsverarbeitung angreifen muss, um solche nachhaltigen Effekte zu erreichen. Mit unseren Untersuchungen versuchen wir somit auf mehreren Ebenen, wesentliche Beiträge zu einer nachhaltigeren Behandlung von Depressionen zu leisten.

Prof. Dr. Martin Grosse Holtforth ist seit 2014 assoziierter Professor an der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Bern.