Erklärungen zum Ausfüllen der Wegprotokolle

Die Erklärungen zum Ausfüllen der Wegprotokolle sind nach den nachfolgenden Stichworten gegliedert. Am Schluss finden Sie eine Auflistung von häufigen Fragen und Antworten zum Ausfüllen der Wegprotokolle, welche wir laufend erweitern werden.

Was ist ein Weg?

  • Ein Weg beginnt an einem Startort und endet an einem Zielort, an welchem Sie einer bestimmten Tätigkeit, d.h. einem bestimmten Zweck nachgehen. Sobald Sie von dort wieder weg gehen, beginnt ein neuer Weg.
  • Wenn Sie z.B. einkaufen gehen, ergibt dies mindestens zwei Wege: Ein Weg zum Einkaufsort und ein Weg vom Einkaufsort zurück nach Hause.
  • Ein Weg muss mindestens 200m lang sein und ausserhalb eines Gebäudes zurückgelegt werden. Kürzere Wege müssen nicht erfasst werden. Wenn Sie also beispielsweise in zwei Läden gehen, die nahe beieinander liegen, müssen sie den Weg zwischen den Läden nicht protokollieren. Wenn die Läden jedoch mehr als 200m auseinander liegen, dann sollte der Weg zwischen den Läden protokolliert werden.

Verkehrsmittel

Auf einem Weg können mehrere Verkehrsmittel benützt werden. Eines davon ist das Hauptverkehrsmittel.

Hauptverkehrsmittel: Das Verkehrsmittel, mit dem sie grösste Distanz, d.h. die längste Strecke des Weges zurückgelegt haben. Kreuzen Sie bitte jeweils nur dieses eine Verkehrsmittel an.
Weitere benutzte Verkehrsmittel:Die zusätzlich zum Hauptverkehrsmittel genutzten Verkehrsmittel sind in Kategorien zusammengefasst. Kreuzen Sie bitte alle Kategorien an, aus denen Sie ein Verkehrsmittel (zusätzlich zum Hauptverkehrsmittel) benutzt haben.

Zwecke

Wichtig: Kreuzen Sie jeweils nur einen Zweck an. Falls Sie an einem Ort mehr als einen Zweck verfolgen (z.B. Einkauf und Besorgung), dann nennen Sie jenen Zweck, für welchen Sie am meisten Zeit aufgewendet haben.

Folgende Zwecke gibt es:

Arbeit/Ausbildung: Wenn Sie am Zielort einer bezahlten Arbeit oder einer Ausbildung nachgehen.
Einkauf: Wenn Sie an den Zielort gegangen sind, um etwas einzukaufen, unabhängig davon wie viel, gross oder schwer die eingekauften Dinge sind.
Berufliche Fahrt: Wenn Sie einen Weg im Rahmen Ihrer bezahlten Arbeit unternehmen. Zum Beispiel an eine Sitzung fahren. Falls Sie beruflich regelmässig als Fahrer resp. Fahrerin unterwegs sind, z.B. als Chauffeur oder Chauffeurin (Taxi, Lieferwagen, Busfahrer usw.), als Monteur usw. müssen Sie diese Wege nicht protokollieren.
Freizeit: Wenn Sie einer Freizeitbeschäftigung nachgehen, welche nicht bezahlt ist. Beispiele dafür: Kino, Konzert, Theater, Bar, Restaurant, Freunde treffen, Ausflüge, Sport, Veranstaltungen, Zoo, Spaziergang, aber auch ehrenamtliche Arbeit, etc..
Besorgungen/Service: Wenn Sie am Zielort eine Besorgung machen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen. Zum Beispiel: zum Arzt gehen, auf die Bank oder auf ein Amt gehen, etc. Oder, wenn Sie den Weg unternehmen, um jemand anderem einen Dienst zu erweisen. Zum Beispiel Begleitung eines Kindes zum Arzt, Bringen oder Abholen von Kindern oder Verwandten etc.
Nach Hause: Wenn ihr Zielort ihr eigenes Zuhause ist.
Anderes: Wenn der Zweck Ihres Weges nicht in eine der oben genannten Kategorien passt.

Beispiel

Der Beispielweg:

Sie fahren von der Arbeit mit dem Zug und danach mit dem Tram nach Hause. Auf dem Weg von der Tramstation nach Hause gehen Sie zu Fuss bei der Kinderkrippe vorbei und holen ihre zwei Kinder ab.

Anzahl Wege:

Es handelt sich um zwei Wege: Der erste Weg führt von der Arbeit zur Kinderkrippe. Im Beispiel wird der erste Weg vom Arbeitsplatz zur Kinderkrippe verwendet. Der zweite Weg würde von der Kinderkrippe nach Hause führen und hätte den Zweck ‚nach Hause’.

ErläuterungenBeispiel-Weg
Kreuzen Sie hier den Tag an, an dem Sie diesen Weg unternommen haben.
Geben Sie hier bitte auf die Minute genau an, um welche Zeit Sie diesen Weg begonnen haben.
Geben Sie hier bitte auf die Minute genau an, um welche Zeit Sie am Ziel angekommen sind.
In diesem Feld geben Sie bitte an, was Sie am Zielort gemacht haben. Falls der Weg mehreren Zwecken gedient hat, nennen Sie diejenige Tätigkeit, für welche Sie am meisten Zeit benötigt haben.

Im Beispiel 'Kinder' fahren Sie zur Kinderkrippe, um Ihre Kinder abzuholen. Es handelt sich somit um einen Serviceweg.
Kreuzen Sie hier bitte das Verkehrsmittel an, mit dem Sie die längste Strecke dieses Wegs zurückgelegt haben.

Im Beispiel Kinderkrippe ist das der Zug. Bitte kreuzen Sie nur ein Verkehrsmittel an.
Kreuzen Sie bitte alle Kategorien an, aus denen Sie ein Verkehrsmittel (zusätzlich zum Hauptverkehrsmittel) benutzt haben. Im Beispiel ist das das Tram (öffentlicher Verkehr) und Sie sind zu Fuss zur Krippe gegangen.

Wenn Sie ein Fahrzeug von Mobility genutzt haben,kreuzen Sie bei Car Sharing bitte ‚Ja’ an. Andernfalls ‚Nein’.

Fragen und Antworten zum Ausfüllen der Wegprotokolle

Frage: Ein Email, welches mir angekündigt wurde, ist nicht angekommen. Was soll ich tun?

Antwort: Es kann vorkommen, dass Ihr Mailprogramm unser Email als "Spam" erkennt. Bitte schauen Sie im Spamrodner nach und markieren sie das Email als "nicht mehr als Spam behandeln". Ist das Mail auch nicht im Spam-Ordner zu finden, schicken Sie uns ein Email an mobilitaet@sozialforschungsstelle.ch oder rufen Sie uns an auf 044 635 72 81.

Frage: Was soll ich tun, wenn der Link zu den Wegprotokollen nicht funktioniert?

Antwort: Wenn beim Anklicken des Links lange Wartezeiten auftreten, kann das an einer Überlastund der Server liegen. Bitte probieren sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Wenn das Problem weiterhin besteht schreiben Sie uns ein Mail an mobilitaet@sozialforschungsstelle.ch oder rufen Sie uns an auf 044 635 72 81.

Frage: Zu welchem Zweck gehört Shoppen oder Lädelen?

Antwort: Shoppen oder Lädelen haben wir der Kategorie Freizeit zugeordnet.

Frage: Wie muss ich einen Spaziergang protokollieren?

Antwort: Ein Spaziergang ist ein einzelner Weg. Das Verkehrsmittel ist 'zu Fuss. Der Zweck ist 'Freizeit'.

Frage: Wenn ich einkaufen gehe und in einige Geschäfte nacheinander gehe, muss ich dann jeden einzelnen Weg protokollieren?

Antwort: Grundsätzlich protokollieren Sie nur Wege, welche mehr als 200m sind. Kürzere Wege müssen Sie nicht protokollieren. Beim Einkaufen in verschiedenen Geschäften können Sie dem Prinzip folgen, dass wenn Sie ein schnelleres Verkehrsmittel benützen als zu Fuss gehen, dann sollten Sie den Weg protokollieren.

Frage: Wenn ich einkaufen gehe und ich lege eine Strecke mit weniger als 200m mit dem Auto zurück, z.B. weil ich schnell bei der Werkstatt halte oder eine Waschanlage benutze. Muss ich dann diesen Weg separat aufzeichnen?

Antwort: Nein. Wege unter 200m müssen Sie nicht protokollieren.

Frage: Wenn ein Aufenthalt bei einem Umsteigen länger geht, z.B. 30 Minuten, weil ich den Anschluss verpasst habe, dann gehe ich manchmal einen Kaffee trinken. Ergibt das nun zwei Wege oder bleibt es bei einem?

Antwort: Es bleibt bei einem Weg. Wenn Sie aber zum vornherein vor haben, einen Kaffee trinken zu gehen, dann machen Sie bitte zwei Wege daraus.