Gesund sein, und vor allem gesund zu bleiben, ist in vielen Fällen nicht nur abhängig von der genetischen Anlage, von Glück oder von Zufall, sondern insbesondere eine Frage des individuellen Lebensstils. Die Art, wie wir unser eigenes Leben gestalten, hat einen zentralen Einfluss auf unsere Gesundheit: Unausgewogene Ernährung, Rauchen, Alkohol und Mangel an körperlicher Bewegung sind entscheidende Risikofaktoren, die mit einer Vielzahl von Erkrankungen zusammenhängen. Gleichzeitig könnte durch einen gesunden Lebensstil ein Grossteil der chronischen Krankheiten vermieden werden: Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (Quelle: Spectra) könnten sogar bis zu 80% der Herz-Kreislauferkrankungen, 90% der Typ-2-Diabetes und ein Drittel aller Krebserkrankungen durch mehr Bewegung, eine gesündere Ernährung und Nichtrauchen vermieden werden.

In der Schweiz gehören Herz-Kreislauferkrankungen zu der häufigsten Todesursache überhaupt (Quelle: Bundesamt für Gesundheit). Eine aktuelle Studie aus Schweden zeigte auf, dass durch einen gesunden Lebensstil das Schlaganfall-Risiko substantiell verringert werden kann. In unserem Themenbereich Ernährung finden Sie weitere Informationen.

Neben diesen genannten Risikofaktoren sind auch psychologische und soziale Belastungen und Ressourcen zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen Lebensstil und Gesundheit von zentraler Bedeutung. Dazu gehören beispielsweise soziale Unterstützung in der Partnerschaft, Sexualität, Vaterschaft, Work-Life-Balance oder chronische Alltagsbelastungen wie Stress.


Verfasserin: Emilou Noser

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