Das Team stellt sich vor

Sabine Backes

Sabine Backes

Mein Name ist Sabine Backes und ich bin Postdoktorandin im Sinergia PASEZ Projekt. In meiner Forschung beschäftige ich mich damit, wie verschiedene motivationspsychologische Faktoren Partnerschaft und Partnerschaftsprozesse beeinflussen. Dabei interessieren mich ganz viele verschiedene Aspekte von „Motivation“. Es kann also sowohl darum gehen, wie gut jemand mit Stress umgehen kann, als auch darum, wie sich verschiedene Ziele auf Partnerschaft auswirken oder ob es hilfreich ist, wenn beide Partner in der gleichen Art und Weise mit Schwierigkeiten umgehen. Die Ergebnisse sind besonders interessant für die Wissenschaft, da sich die klassische Motivationspsychologie bislang noch nicht intensiv mit Partnerschaftsprozessen auseinandergesetzt hat und die Paarforschung umgekehrt motivationale Prozesse nur in geringem Ausmass berücksichtigt.

https://www.psychologie.uzh.ch/en/fachrichtungen/motivation/team/sabinebackes.html

Corinne Boillat

Corinne Boillat

Seit Mitte Juli 2017 bin ich als forschungstechnische Assistentin am Survey Center des UFSP Dynamik Gesunden Alterns angestellt. Wie meine Vorgängerin übernehme ich im PASEZ-Projekt die Kontaktaufnahme mit den Studienteilnehmenden für das Versenden der Fragebögen oder die Terminvereinbarung. Ich bin ausserdem die erste Anlaufstelle bei Anfragen via Email und Telefon. Zuvor studierte ich Ethnologie und Gender Studies an der Universität Zürich und war in der Kommunikation verschiedener Organisationen tätig. Dort schrieb ich Texte für Webseiten und Magazine, betreute Mitglieder und bewirtschaftete Datenbanken. Ehrenamtlich engagiere ich mich für einen Verein, der ältere Menschen in der Tierbetreuung unterstützt.

http://www.dynage.uzh.ch/de/support/surveycenter.html

Mirjam Ghassemi

Mirjam Ghassemi

Die Motivationspsychologie unterscheidet zwei Arten von Zielen, die in einer Beziehung verfolgt werden können: Annäherungsziele, die darauf abzielen, positive Zustände (z.B. Nähe) in einer Beziehung herzustellen, und Vermeidungsziele, die darauf abzielen, negative Zustände (z.B. Zurückweisung) zu vermeiden. Studien zeigen, dass Personen mit (vs. ohne) Annäherungsziele im Durchschnitt zufriedener mit ihren Beziehungen sind, und Personen mit (vs. ohne) Vermeidungsziele unzufriedener. Warum? Auf diese Frage gibt es noch keine abschliessende Antwort. Es gibt jedoch Hinweise, dass Personen mit Annäherungszielen stärker auf Positives fokussieren, während Personen mit Vermeidungszielen stärker auf Negatives fokussieren, und wenn dieses eintritt, mit intensiveren negativen Gefühlen darauf reagieren. Unterschiedliche Wahrnehmungs- und Bewertungsprozesse könnten unterschiedliches Verhalten in einer konkreten sozialen Situation zur Folge haben. Um dies innerhalb der PASEZ-Studie zu untersuchen, haben wir das sichtbare nonverbale Verhalten beider Partner in einem Konfliktgespräch mit den in Fragebögen erfassten Zielen in Verbindung gebracht. Das Ergebnis: Personen, die mehr Annäherungsziele verfolgen als andere, vermitteln ihrem Partner nonverbal mehr Interesse, z.B. durch Lächeln, zustimmendes Nicken und eine zugewandte Körperhaltung. Personen, die mehr Vermeidungsziele verfolgen als andere, zeigen dieses Verhalten weniger; stattdesssen zeigen sie mehr Verhaltensweisen, die mit Rückzug oder Ablehnung assoziiert sind, wie eine abgewandte Körperhaltung und häufigeres Kopfschütteln.

https://www.psychologie.uzh.ch/en/fachrichtungen/motivation/team/mirjamghassemi.html

Mona Neysari

Mona Neysari

In meiner Doktorarbeit, die ich im Rahmen des PASEZ-Projektes geschrieben habe untersuchte ich die Kommunikation in der Partnerschaft. Die Vergleiche zwischen del älteren und jüngeren Paaren zeigte, dass diese sich hinsichtlich ihres Wörter-Gebrauches unterscheiden. Zum Beispiel, die ältere Paare benutzen insgesamt weniger Wörter (reden weniger) in ihren Interaktionen und sie benutzen auch weniger „Du-Wörter“ und mehr „Wir-Wörter“.  Als Post-Doktorandin möchte ich diesen Ansatz fortsetzen und die Paar-Kommunikation auf den verbalen und auch nonverbalen Ebenen zu untersuchen. Um zu wissen, wie die Kommunikation in der Partnerschaft sich über die Jahre verändert, muss ich die Paarinteraktionen über mehreren Jahren untersuchen.  Die Daten, die im Rahmen des PASEZ-Projektes gesammelt werden, sind in dem Sinne die perfekten Daten, um altersabhängigen Prozesse zu forschen.

https://www.psychologie.uzh.ch/de/fachrichtungen/geronto/team/mneysari.html

 

Anne Milek

Anne Milek

Ich bin Anne Milek, seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Klinische Psychologie für Kinder/Jugendliche & Paare/Familien, und interessiere mich dafür wie Paare (und Familien) gemeinsam Zeit verbringen. Dafür verwende ich Videos, Fragebogenantworten aber auch Verhaltensbeobachtungen im Alltag (z. B. Audioaufnahmen). In meiner Forschung zeigte sich zum Beispiel, dass Personen, die mehr substanzielle Gespräche am Tag führen und weniger Zeit alleine verbringen zufriedener mit ihrer Lebenssituation sind. Interessanter weise scheint es dabei jedoch kein allgemein gültiges «richtiges» Mass an Zeit zu geben, die man mit dem Partner verbringen «muss» um sich einander nahe zu fühlen. Paare, die durchschnittlich sehr viel Zeit miteinander in der Woche verbringen sind nicht unbedingt zufriedener mit ihrer Partnerschaft, im Vergleich zu Paaren, die ein geringes gemeinsames Zeitbudget zur Verfügung haben.
Da ich auch praktisch mit Paaren arbeite, finde ich es wichtig Erkenntnisse aus der Forschung in partnerschaftliche Präventionsprogramme und die Paartherapie einfliessen zu lassen.

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Isabella Bertschi

Isabella Bertschi

Mein Name ist Isabella Bertschi und ich bin seit März 2018 als Doktorandin am Lehrstuhl für Klinische Psychologie für Kinder/Jugendliche & Paare/Familien. Ich unterstütze die PASEZ-Studie durch diverse administrative und technische Aufgaben. In meiner Forschung interessiere ich mich für Interaktionen in der Familie, sowohl zwischen Elternteilen als auch zwischen Eltern und Kindern. Ich befasse mich damit, wie familiale Interaktionsmuster mit dem Wohlbefinden der einzelnen Familienmitglieder zusammenhängen. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf Familien, welche mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen haben, sei es aufgrund von Krankheit oder Behinderung eines Familienmitglieds oder durch den migrationsbedingten Wechsel in ein anderes Land. Ziel meiner Forschung ist es immer, Erkenntnisse abzuleiten für präventive Interventionen und therapeutische Ansätze, welche die entsprechenden Familien dabei unterstützen, ihre Ressourcen für das Wohl der gesamten Familie einzusetzen.

 

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